Autor Thema: Depressionen  (Gelesen 3544 mal)

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Offline Sigibua

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Depressionen
« am: 01. MĂ€rz 2016, 20:21:57 »
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag gar nicht schreiben. Er gibt so viel Persönliches von mir preis, dass ich gar nicht wollte. Aber ich verfolge stets die BeitrĂ€ge der Forumsmitglieder und sehe oft, wie sehr diese in Depressionen verfallen. ErschĂŒttert hat mich der Beitrag von Margit als sie ihren Kenai verloren hat. Der Schmerz, den sie so wahrhaftig geposted hat, erinnerte mich sehr stark an den Verlust Lunas. Sie hat ja jetzt Gott sei Dank ihre Nanuka. Viele im Forum hatten diese Probleme und haben sie noch, wie man bei Tina und ihrem Lucky verfolgen kann. Deshalb habe ich mir gedacht, ich helfe vielleicht anderen die ein geliebtes Wesen verloren haben bei der SchmerzbewĂ€ltigung und bei eventuellen Depressionen.

Wie ich schon in einem meiner BeitrĂ€ge geschrieben habe: Es gibt nichts Besseres oder Wirkungsvolleres gegen Traurigkeit und Depressionen als sich einen Hund anzuschaffen, und das muss ich erneut bestĂ€tigen. Ein Beitrag von RTL hat dargestellt, wie eine sehr attraktive und erfolgreiche Jungunternehmerin, die mit der Kamera durch ihre depressiven Phasen begleitet wurde und sich selbst gefilmt hat, wegen dieser Krankheit leidet. ErschĂŒtternd und doch so wahr. Auch ich durchlebte diese Zeit der Kraftlosigkeit, der SuizidgefĂ€hrdung, etc. Auch ich glaubte, dass dieser Zustand nur durch das eigene Ableben beendet werden kann. Es gab keinen Tag an dem ich nicht an Selbstmord dachte, obwohl ich keinen Grund dafĂŒr hatte. Ich habe zwei sehr brave und erfolgreiche Söhne, eine liebe Frau, deren Söhne und deren glĂŒcklichen Ehen samt Kindern. Ich habe ein Haus, schuldenfrei, eine schöne Pension mit der ich gut leben kann und mir geht nichts ab. Also warum? Es ist eine Krankheit die man heilen kann. Aber wie?

Bis meine Luna in mein Leben getreten ist. Da merkte ich, dass es auch noch etwas anderes gibt. Sie brachte eine gewisse Struktur in mein Leben. Das begann damit, dass ich dafĂŒr sorgen musste, dass Luna immer Wasser hatte, etwas zu fressen, Auslauf brauchte, etc. Kurzum, ich hatte ein Wesen um das ich mich kĂŒmmern musste. Und dieses Wesen gab mir einiges zurĂŒck, nĂ€mlich Liebe. Es war ihr egal ob ich zu dick bin, zu alt, zu unbeweglich. Ein Hund liebt dich mehr als sich selbst. Dem ist es nicht so wichtig, dass du Geld hast oder keins, dem ist es nur wichtig, dass du ihn liebst. Deshalb schĂ€tze ich die Obdachlosen mit Hund die gerne darauf verzichten sich noch einen „Doppler“ reinzuziehen nur um dem Hund etwas Fressbares bieten zu können. Diese Hunde sind die glĂŒcklichsten. Sie haben das Herrl den ganzen Tag und werden geliebt, denn sie sind das einzige, dass dieser Mensch noch hat. Deshalb ist es widerlich auf diese Menschen hinzutreten und zu sagen, wenn sie sie sich einen Hund leisten können, könnten sie sich ja auch eventuell eine Bleibe leisten. FĂŒr diese Menschen ist der Hund das einzige Wesen zu dem sie noch eine Beziehung haben und umgekehrt.

NatĂŒrlich habe ich auch noch meine Familie. Meine und die meiner Frau. Aber das ist nicht dasselbe. Meine Kinder und ihre Kinder sind selbststĂ€ndig, brauchen mich nicht mehr so sehr. Auch meine Frau ist primĂ€r damit beschĂ€ftig ihre „Brut“, sprich Enkelkinder zu umsorgen und zu behĂŒten. Gibt’s nichts dagegen einzuwenden. Ich habe keine eigenen Enkelkinder. Vielleicht wĂ€re dies ein Grund um das Leben lebenswerter zu gestalten, aber ich liebe auch meine „nichtleiblichen“ Enkelkinder, ihre Söhne und Schwiegertöchter. Das ist es nicht.

Nein, das ist es nicht. Der alleinige Grund warum ich noch am Leben bin ist meine Beziehung zum Hund. Der gibt mir die Struktur die ich brauche, der gibt mir die Liebe und die gebe ich auch zurĂŒck. Und nun bin ich wieder beim Anfangsthema, dem Hund. Er ist ca. 15.000 Jahre alt, Ă€lter als wir uns vorstellen können und war schon damals der Freund des Menschen. Er ist unumstritten auch der beste. Es gibt keine besseren Freunde als der eigene Hund. Er wird dich nie betrĂŒgen, belĂŒgen, bescheißen, etc. Er wird immer dein Freund sein, in guten wie auch in schlechten Zeiten (hab ich doch schon irgendwann einmal gehört
) Der Mensch hat 5 Mio Riechzellen, der Hund 220 Mio. Deshalb dĂŒrfte es auch klar sein, wenn der Hund beim Spaziergang seine „Zeitung“ liest, denn er kann noch die Spur, die Wochen davor liegt, aufnehmen.

Als ich einmal mit dem Schiff von Griechenland zurĂŒckkehrte, hat man mir einen SpĂŒrhund in mein Auto, das ich von der FĂ€hre rausgefahren hab, reingeschickt. Sie suchten nach Rauschgift (na ja, ich war ja damals noch jung) aber der Hund hat meinen KĂ€se gefunden und war ganz aufgedreht. Der Polizist nicht, denn er sagte, dass er jetzt seinen Hund fĂŒr viele Stunden von seinen ursprĂŒnglichen Aufgaben abziehen muss. Der Hund liebte KĂ€se, na ja, welcher nicht


Meine Julie bekommt KĂ€se, wenn sie den Abruf richtig befolgt als besondere Belohnung. Aber jetzt hab ich gar nichts ĂŒber meine Julie geschrieben. Na ja, könnt ihr sowieso nachlesen im Tagebuch. Am 11.3. gibt’s wieder ein update
.
LG
Sigi


 

„Von allen je geschaffenen Geschöpfen ist der Mensch am verabscheuungswĂŒrdigsten. Er ist das einzige Wesen, das Tieren Schmerzen zufĂŒgt und weiß, dass es Schmerzen sind.“
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Offline Beetle

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Re: Depressionen
« Antwort #1 am: 01. MĂ€rz 2016, 20:50:01 »
Lieber Sigi,
Vielen vielen Dank fĂŒr Deinen ehrlichen Bericht - der geht wirklich unter die Haut. Wir haben unseren Sneaker vier 5 Monaten aus Topolcany geholt - mehr als ein HĂ€ufchen (nein Haufen) Elend - aber das war das Beste was mir passiert ist. Er gibt soviel Liebe und fordert nichts, aber auch wirklich nichts - im Gegensatz zu vielen 2-Beinern.
Es stimmt, nur de bloßes Anwesenheit des Hundes gibt einem Kraft, das meist Sch.......leben auszuhslten und nicht abzuhauen.
Vielleicht lernen wir ins am Palmsonntag kennen, wurde mich freuen, wenn es klappt.
Alles Liebe
Karin mit Sneaker

Offline Sigibua

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Re: Depressionen
« Antwort #2 am: 01. MĂ€rz 2016, 22:34:39 »
Liebe Karin,
komme erst ca. 14h, weil ich davor noch einen Termin habe. WĂŒrde mich aber sehr freuen dich und Sneaker kennen lernen zu dĂŒrfen. Julie wĂŒrde sich auch freuen, sie freut sich ĂŒber jeden Hund. Eine ganz neue Erfahrung. Kira hĂ€tte sich auch gefreut, aber Luna musste ich immer wegsperren. Sie mochte keine anderen Hunde. Hat zuviel erlebt, die Arme.
LG
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Offline jessy2014

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Re: Depressionen
« Antwort #3 am: 02. MĂ€rz 2016, 07:05:49 »
Ich freue mich wenn ich dich + Julie kennenlerne  -  14 Uhr ist ja eh noch volles Haus

Ich könnte mir kein Leben ohne Hund vorstellen.
Vier Wochen ohne Hund haben mir gezeigt das mir dann etwas wesentliches fehlt - war ich froh als meine Jessy bei mir eingezogen ist

Jester ist jetzt noch die Draufgabe

Alles Liebe bis zum Palmsonntag
Karin mit Jessy und Jester
Karin + Jessy + Jester + :25: Henry -  :25: Jacky

Offline FriedaLino+EliahMamas

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Re: Depressionen
« Antwort #4 am: 02. MĂ€rz 2016, 07:47:06 »
Danke fĂŒr deinen ehrlichen Bericht. Hat mich wirklich berĂŒhrt.
Deine Liebe zu den Hunden und deiner July ist ein wunderbares
Geschenk  :8: Es freut mich das du in dieser Hundeliebe
deine Kraft findest.
Ich bin auch der Meinung das wir viel von den Hunden lernen können.
Sie sind ein treuer Begleiter unseres Lebens und oft habe ich das
GefĂŒhl das meine Louisa mir was zeigen will  :8:
wir haben uns damals fĂŒr deine Julia als pflegi interessiert,
doch da War sie schon fĂŒr einen Fixplatz reserviert.
Es freut uns sehr zu sehen das sich 2 Seelen gefunden haben!
liebe GrĂŒĂŸe Isabell
...in einer schwierigen Zeit suchte ich eine Hand und fand eine Pfote!..

Offline Doris B.

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Re: Depressionen
« Antwort #5 am: 02. MĂ€rz 2016, 08:39:23 »
Das können viele von uns bestĂ€tigen: Hunde sind die besten Therapeuten. Selbst wenn nichts mehr ĂŒber ist vom Leben, sie schenken dir ihre bedingungslose Liebe, Treue, Zuneigung und GefĂŒhl und helfen oft den großen Schritt in die richtige Richtung. 
Hunde begleiten mich schon mein ganzes Leben seit dem Teenageralter, haben mit mir Höhen und Tiefen erlebt und waren immer an meiner Seite und fĂŒr mich da - was ich bedingungslos bis zu ihrem Tod, so gut ich es konnte, zurĂŒck gegeben habe. Ohne Hund - ohne mich!

LG Doris & die dreisten 3 (ATN-doggies) Bobby, Ylvie & Jessy

Offline Henny

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Re: Depressionen
« Antwort #6 am: 02. MĂ€rz 2016, 13:35:43 »
Bilder, die zu diesem Thema passen.
Obdachlose und ihre Hunde - bedingungslose Liebe








































Offline Sigibua

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Re: Depressionen
« Antwort #7 am: 02. MĂ€rz 2016, 17:37:24 »
Genau das habe ich damit gemeint! Danke fĂŒr die Fotos.
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Offline Sabine Noskowiak

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Re: Depressionen
« Antwort #8 am: 03. MĂ€rz 2016, 09:57:04 »
Hallo Henny,
hallo Sigi!

Henny - DANKE fĂŒr die schönen Bilder.

Sigi - DANKE an dich fĂŒr diesen ehrlichen, empfindsamen Thread. (Ich melde mich noch bei dir, versprochen, leider ist es bei mir zeitlich etwas eng.)

Liebe GrĂŒĂŸe von Sabine, Molli - cat und natĂŒrlich von Bommel.

Offline betty

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Re: Depressionen
« Antwort #9 am: 07. MĂ€rz 2016, 16:45:29 »
Lieber Sigi,

danke fĂŒr deine Gedanken und GefĂŒhle, die du mit uns geteilt hast, sie haben mich sehr berĂŒhrt!

Ich weiß ganz genau, wovon du sprichst, denn auch ich bin durch diese Hölle gegangen. Mein erster Hund, Duffy, ein weißer Mittelspitz, damals noch aus dem Wiener Tierschutzhaus am Khleslplatz, hat mir in dieser schmerzlichen Lebensphase unendlich und uneigennĂŒtzig geholfen. Mit ihm bin ich mich richtiggehend "gesundgegangen". Stundenlang war ich mit dieser treuen Seele in der Natur unterwegs und habe dadurch wieder zu mir gefunden.
Mein Duffy ist schon lange tot, aber seither war ich nie mehr ohne Hunde, ich könnte mir ein Leben ohne diese wunderbaren Geschöpfe nicht mehr vorstellen.

Ich wĂŒnsche dir noch viele schöne Jahre gemeinsam mit deiner Julie,
herzlichst
Renate
 
Mit lieben GrĂŒĂŸen,

Renate

Offline Teufel9999

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Re: Depressionen
« Antwort #10 am: 01. April 2016, 15:03:09 »
Ein schöner Bericht und so ehrlich.

Damit du nicht alleine stehst erzÀhle ich hier etwas, was nicht viele Leute wissen.

Auch in unserer Familie ist Depression eine Familienkrankheit, welche aber totgeschwiegen wird.

Ich war 20 Jahre alt, hatte einen Job und machte nebenbei meine Maturaschule. Ich wohnte im 2. Bezirk, in der NĂ€he von Bri ... die ich damals nicht kannte. In einer kleinen 20mÂČ Wohnung, Klo am Gang, Kakerlaken, der Hausfrauenstrich vor der TĂŒre. Die Wege meiner Mama und ich mussten sich trennen, da ich so jĂ€hzornig war, dass ich sie in eine Blumenstiege (so ein Ding aus Metall und Glas) gestoßen habe und dachte sie wĂ€re tot.

An meinem 20. Geburtstag zog ich aus. Mit meiner Katze Menschi und meinen Kleintieren. Die Wohnung war schrecklich. Also ging ich öfter in den Prater zum "Breakdance", wo ich irgendwann einmal mein gesamtes Geld verprasste und Christian kennenlernte, welcher öffentlich meine intimsten Geheimnisse aus meinem Tagebuch vorlas, damit es dort im Prater jeder hören konnte - ich war in dieses A....l..... verliebt. Was weiß ein 20 JĂ€hriges ĂŒbergewichtiges MĂ€dchen schon. Ich nahm ab, ging nicht mehr zur Schule und kam sofort nach der Arbeit (wenigstens war ich so klug diese zu behalten) in den Prater.

Christian hat mich fertig gemacht, psychisch. Er hat mich innerlich getötet. Eines Tages - zuvor sprang ein MÀdchen vom Blumenrad - fasste ich den Entschluss, dass ich nicht mehr kann. Ich wollte sterben. Oft hatte ich es angedroht - ein Hilferuf ... in der Zeit konnte keiner zu mir durchdringen.

Ich kaufte mir eine Karte und fuhr nach oben, mein Leben war quasi vorbei. Oben angekommen, öffnete ich die TĂŒr und .... sprang NICHT. Warum? Meine Katze Menschi .... wer versorgt sie denn? Wohin kommt sie denn? Verhungert sie, wenn ich nicht mehr komme? An niemanden habe ich gedacht, nicht an meine Mama, meine Freunde, meine restliche Familie. Nur an Menschi.

Ich fuhr also wieder runter, machte einen Entzug (man kann es gar nicht glauben, man kann auf so einen Sch.... sĂŒchtig werden) und betrat 10 Jahre den Prater nicht mehr ohne Begleitung. Die Entzugserscheinungen waren enorm.

Heute habe ich meine Depressionen im Griff. Ich kann mit mir selbst nichts anfangen, deshalb bin ich stĂ€ndig auf Achse. Meine Hunde und Katzen sind der Grund jeden Tag aufzustehen (natĂŒrlich auch meine Mama). Wenn ich schlecht drauf bin, weine ich, nehme sie in den Arm, dann geht es mir besser.

Sie waren da, als ich am Magenbypass fast krepiert wÀre, nicht mehr aufstehen konnte, weil ich zu schwach war.

Ich habe schon zu Mama gesagt. Wenn ich jemals nicht mehr in der Lage bin ein eigenes Tier zu haben, dann werde ich mir jemanden suchen, der Hilfe braucht und mich um diese Tiere kĂŒmmern. Ich weiß, sobald ich jemals ohne Tiere sein werde, egal in welcher Form, ist mein Leben vorbei. Hört sich vielleicht blöd an, ist aber so. Ich wurde noch nie von Tieren enttĂ€uscht, vom Menschen schon oft.

Meine Freundinnen sagen: "Wieso nimmst du immer wieder Pflegekater?". Antwort: "Weil ICH das bin, das ist MEIN Leben, dafĂŒr lebe ich ĂŒberhaupt."

Ich hoffe, dass mein Bericht nicht zu lange ist, aber nachdem du DEIN Herz geöffnet hast, möchte ich dass du weißt - DU BIST NICHT ALLEINE!

lg
TAtjana
Magie: ist der Moment in dem ein Tier erkennt, dass seine Schmerzen vorbei sind und dir sein unbegrenztes Vertrauen und seine unbegrenzte Liebe zukommen lÀsst. This is magic!!!!

Offline Beetle

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Re: Depressionen
« Antwort #11 am: 01. April 2016, 15:50:10 »
Liebe Tatjana
Ich finde es toll so was von sich preiszugeben - genau wie Sigibua - keine Hochachtung. Ich hoffe, ich werde hier im Forum nicht wieder angegriffen, aber fĂŒr mich zĂ€hlen die Tiere mehr als die Menschen ( natĂŒrlich schere ich nicht alle ĂŒber einen Kamm), aber es ist do. Ich hab noch nie ein Tier gesehen, welches nur fordert, die Menschen tun das zum Grossteil und wenn man mal NEIN sagt, kennen sie einen nimmer und sind beleidigt.

Ich wĂŒnsch Dir alles alles Liebe.
Gruss Karin

Offline Beetle

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Re: Depressionen
« Antwort #12 am: 01. April 2016, 23:09:20 »
 :alas:
Sorry - heisst natĂŒrlich MEINE HOCHACHTUNG

LG Karin

Offline Sigibua

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Re: Depressionen
« Antwort #13 am: 02. April 2016, 15:05:17 »
Ja, liebe Tatjana, so schnell kann es gehen und man liegt in einer tiefen Grube. Nur unsere Tiere ziehen uns da wieder raus. Viele dieser Tiere sind Lebensretter, nicht nur Lawinenhunde, Erdbebenhunde, etc. Auch wir haben solche Lebensretter.....
Vielen Dank fĂŒr die Postings. Alles Gute und
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Konrad Lorenz
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Offline Teufel9999

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Re: Depressionen
« Antwort #14 am: 04. April 2016, 13:50:24 »
Ja stimmt, Tiere haben mich noch nie enttĂ€uscht - Menschen schon oft. Deshalb bin ich so froh meine Viecher zu haben - auch wenn das Gassi gehen, fĂŒttern und Klo putzen manchmal unheimlich nervt  :be happy:

lg
an euch alle
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