Autor Thema: Geschichten aus dem Weinviertel  (Gelesen 888 mal)

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Online Artischocke

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Geschichten aus dem Weinviertel
« am: 12. November 2017, 12:21:30 »
Dieser thread soll unsere Pflegis vorstellen, es werden hoffentlich noch einige kommen...hin und wieder werden auch unsere Ex-Pflegis vorkommen, auch die, die bei uns geblieben sind  :4:

Derzeit ist Drahus, bei uns Dixie, bei uns, und wartet auf seine Familie





Heute möchte ich euch mehr von Spotty erzählen, Ende Juli war sie bereits 2 Jahre als Pflegi bei uns, sie wurde im Sommer zum Ex-Pflegi... :icon_e_biggrin:



Liebe Grüsse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, "Spotty" und Pflegi Drahus "Dixie"

Online Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #1 am: 12. November 2017, 13:34:30 »
SIE hat es vom ersten Tag an gewusst, WIR haben 2 Jahre gebraucht, um Spottys Wunsch zu akzeptieren. Spotty hat am ersten Tag beschlossen, bei uns zu bleiben, wir haben uns 2 Jahre erfolglos dagegen gesträubt  :enjoying:

Und so wie sie sich uns genommen hat, hat sie auch ihren Hundepartner erwählt, der anfangs auch nicht so glücklich war mit der Zwangsheirat:




Man beachte Pukies Hilfesuchenden Blick:  :be happy:




immer mit Körperkontakt, entweder mit uns oder mit den anderen Hunden, und quetscht sich dann mit Muss dazu:




Spotty, die Gepunktete, vormals Josefa, hatte ich in Windeseile auf der homepage ausgesucht, nachdem der Wunschpflegi dann doch woanders hinreiste. Ich dachte, diese kleine bunte Hündin würde doch rasch vermittelt sein. Ha, wie man sich doch täuschen kann!

Sie war zwar ein bißchen ängstlich und unsicher, ließ sich aber problemlos von uns aus Annas Auto heben, aber diese erste Unsicherheit ist ja normal bei Neuankömmlingen und gibt sich meist rasch. Sie ließ sich problemlos baden und angreifen von uns, die große Überraschung kam, als ich das zweite Mal mit ihr spazieren ging, und unsere Nachbarn sie anschauen wollten und langsam und ruhig auf Spotty zugingen.  Da geriet Spotty völlig in Panik, wollte nur noch weg, und wäre fast aus dem Brustgeschirr raus...in letzter Sekunde konnte ich sie raufnehmen und festhalten. Am selben Tag noch nähte meine Mutter ein Sicherheitsgeschirr.

Und das war dann lange Zeit ihr Programm: Fremde, die uns draußen begegneten wie auch die, die ins Haus kamen, waren ein rotes Tuch. Draußen nur im Fluchtmodus, drinnen ewiges Bellen und Knurren, im Sicherheitsabstand von der geliebten Couch aus. Es wurde aber  mit der Zeit immer besser, sie hat ihre Fortschritte gemacht, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt: Besucher wurden schließlich geduldet, kurz beschnüffelt, aber angreifen ließ sie sich nicht. Beißen würde sie aber nie, sondern einfach ausweichen, manchmal auch leise knurren.

Sie brauchte 2 Monate, bis sie meine Mutter und die Familie meiner Schwester akzeptierte, mittlerweile lieben meine 9jährige Nichte und Spotty einander heiß. Es dauert einfach sehr sehr lange, bis Spotty Fremden vertraut. Warum sie uns von Anfang an vertraut hat, ist uns ein Rätsel, schließlich waren wir ja auch fremd für sie.

Zweimal kamen sehr nette Interessenten, beides super Plätze, die man sich nur wünschen kann für seine Pflegis, es hat aber an Spotty gelegen dass es doch nicht gepasst hat. Spotty hat eines klargemacht:



Mittlerweile dürfen einzelne, pfotenverlesene, bereits seit einiger Zeit bekannte Nachbarn, Spotty vorsichtig streicheln.

Spotty ist von all unseren Hunden diejenige, die am meisten an uns hängt. Sie ist überall dort, wo ich auch bin, auch im Bad schaut sie mir in der Früh zu, wie ich mich restauriere. Auf Abwechslung und Ausflüge mit dem Auto woanders hin kann sie verzichten. Wir wohnen in einem kleinen ruhigen Ort im Weinviertel, und diese kleine ruhige Welt ist ihr genug.

Mittlerweile sind Pukie und Spotty aber wie ein Ehepaar und ein Herz und eine Seele:






Wir haben uns solange gesträubt, da wir ja schon eigene Hunde hatten...und Spotty wurde schließlich Fixhund Nr. 4. Wir wollten ihr eine Zwangsvermittlung ersparen, die sie vielleicht nicht verkraftet hätte. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich eigentlich keine eigenen Hunde wollte, nur Pflegis aufnehmen und Sprungbrett sein?  :laugh:

Liebe Grüsse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, "Spotty" und Pflegi Drahus "Dixie"

Offline MilkaCat

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #2 am: 12. November 2017, 14:00:40 »
  :laugh: :laugh: :laugh:  ist knapp daneben gegangen. Keine eigenen Hunde  :laugh:
Eine ganz süße Rasselbande habt ihr da.
Liebe Grüße
Karin & Dominik mit Minnie & Yogi & Milka

Offline claudianet

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #3 am: 12. November 2017, 16:22:00 »
ja genau ... so kann es gehen, wenn der hund seinen lebens-meldezettel ausfüllt  :5:
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
Ich lerne von unseren Tieren viel mehr, als sie von mir :-)

Offline Katzenmama

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #4 am: 12. November 2017, 17:06:28 »
So lieb erzählt!  :11:  :11:  :11:  :11:
Spotty "wusste" offensichtlich von Anfang an was bzw. WEN sie braucht! Und sie hat nicht locker gelassen! Bravo Spotty!
Andrea mit Biene, Maja und Boni
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Offline Renate058

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #5 am: 12. November 2017, 17:23:52 »
Wirklich sehr humorvoll und lieb erzählt   :))

Das ist ja wirklich bemerkenswert dass die hübsche Spotty euch von anfang an vertraut hat und euch gleich ins Herz geschlossen hat und beschlossen hat nie wieder von euch wegzugehen.

Wir hatten drei eigene Hunde als wir vor 7 Jahren als Plegestelle begonnen haben und dachten auch dass wir jeden Pflegehund weitervermitteln werden ... jetzt haben wir 8 Hunde ... sind total glücklich mit den Süßen und sind dankbar dass uns einige "um den Finger gewickelt haben" mit ihrer bezaubernden Art und unser Leben bereichern   :8:

Offline Chris*

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #6 am: 12. November 2017, 18:00:16 »
das ist echt eine tolle Geschichte - süße Maus und tolles Rudel  :8:

Das ist der Grund, warum ich leider nie eine Pflegestelle sein kann. Sie bräuchten nur im Ansatz signalisieren, dass sie hier nicht weg wollen und ich würde sie nicht gehen lassen...

Offline Petra aus Linz

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #7 am: 12. November 2017, 18:59:42 »
So eine liebe Spotty- Geschichte und die Fotos erst ! Und Pukies Blick beim Zwangsbekuschelwerden von Spotty ist wirklich genial. So toll, dass sie ein liebes Ehepaar geworden sind und Spotty bei euch bleiben darf.
LG Petra+Elena+Jordy+Cats

Offline tina zippenfennig

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #8 am: 12. November 2017, 20:56:04 »

So eine tolle Geschichte und so liebevoll erzählt, Spotty hat schon gewusst, warum sie bei euch bleiben will!
Sie und Pukie sind wirklich ein hübsches Paar, Drahus ist aber auch ein Hübscher, wünsche ihm, dass auch er sein Traumplatzerl findet!

Liebe Grüße,
Tina
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Offline Fennek

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #9 am: 13. November 2017, 18:15:40 »
Statt Schutzvertrag wurde der Meldezettel ausgefüllt.  :alas: :113: Ich finde es immer wieder toll, dass manche Hunde wissen, was ihre Dosenöffner erst viel später akzeptieren. Und noch schöner ist es, wenn diese es auch zulassen. Sehr lieb geschrieben.  :be happy: :be happy:
LG
Irene
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Offline Terryann

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #10 am: 13. November 2017, 18:25:41 »
 :79: wunderbar , dass Spotty sofort erkannt hat, dass sie bei euch daheim ist!!