Animalhope Tierhilfe Nitra ist ein gemeinnütziger Verein, der 2007 mit dem Ziel, das Tierheim von Nitra zu unterstützen, gegründet wurde. Der Aufgabenbereich wurde 2008 um die Hilfe für das Tierheim von Lucenec erweitert. In Einzelfällen bzw. nach Möglichkeit wurden und werden auch weitere Tierschutzinitiativen in der Slowakei gefördert. Ebenso wird Hunden und Katzen in Österreich geholfen, die in Not geraten sind.

Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Animalhope Tierhilfe Nitra verrichten ihre Tätigkeiten ehrenamtlich. Wir vertreten den Standpunkt, dass - egal in welchem Land ein Tier geboren ist - ihm zu helfen ist, wenn es Hilfe braucht.

Die Tätigkeiten von Animalhope Tierhilfe Nitra lassen sich in drei Hauptbereiche gliedern, die parallel bzw. einander ergänzend erfolgen.

» Verbesserung der Haltungsbedingungen

» Medizinische Versorgung

» Vermittlung

 

Verbesserung der Haltungsbedingungen


Nitra & Lucenec: Wasserkübel

Oft kann bereits durch Kleinigkeiten eine effektvolle Verbesserung erzielt werden: durch den Kauf von Wasserkübeln (eigentlich Turniertränken für Pferde), die in die Gitter der Zwinger eingehängt werden können, gehört das Problem umgestoßener Wasserkübel der Vergangenheit an.

Nitra & Lucenec: Hundehütten

Seit 2009 wurden nahezu jährlich Initiativen gestartet, um den Bestand an Hundehütten im Tierheim von Nitra erneut aufzustocken bzw. baufällig gewordene Hütten auszutauschen. Mehr Inforamtionen zu unserer letzten großen Hüttenaktion 2014 gibt's hier: Hüttenaktion Nitra 2014
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Nitra: Bauprojekt Hüttenersatz 2014

Bis Ende des Jahres 2014 müssen laut amtstierärtzlicher Weisung sämtliche alten Holzhütten ersetzt werden. Derzeit leben etwa 40, vorwiegend einzeln oder in Kleingruppen zu haltende Hunde in diesen, vor ca. zehn bis zwölf Jahren aufgestellten Hütten. In der Skizze sind mehrere Möglichkeiten der Realisierung, abhängig vom Baubudget dargestellt.

Nitra: Bauprojekt Welpenauslauf 2014

Gleichzeitig mit den beiden Zwingeranlagen wurden die bereits seit längerer Zeit geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Unterbringung der Welpen realisiert, damit auch die Jüngsten die Möglichkeit erhalten, ins Freie zu gelangen, um frische Luft und mehr Bewegungsfreiraum genießen zu können.
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Lucenec: Bauprojekt Zaun 2013

Dank einer sehr großzügigen Spende konnte im Tierheim von Lucenec das nutzbare Geländes durch den Bau eines Zauns erweitert werden. Auf dem neu gewonnenen Areal finden nun sechs Quarantänezwinger Platz. Durch den Einbau eines kleinen, separaten Tors zu dem neuen Bereich soll verhindert werden, dass Tiere — wie es in der Vergangenheit vorgekommen ist — außerhalb der Öffnungszeiten über den Zaun geworfen werden.

Nitra: Überdachung der Ausläufe 2013

Dank des großartigen Einsatzes einer Gruppe von Helferinnen und Helfern konnten Anfang Dezember 2013 die noch nicht überdachten Zwinger zu überdachen. Seither sind die in Containern mit angeschlossenen Ausläufen untergebrachten Hunde auch im Freibereich vor Regen und Schnee geschützt und trocken untergebracht.
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Lucenec: Bauprojekt Tore 2012

Im Tierheim von Lucenec konnte durch den Einbau von zwei Toren, die durch eine Spendenaktion finanziert wurden, ein zusätzlicher Raum zur Nutzung gewonnen werden: Kurzhaarige oder kleine Hunde, die besonders unter der Kälte leiden können hier ebenso wie frisch operierte Tiere untergebracht werden.

Nitra: Isolierung Hundehütten Winter 2011/12

Durch eine Spendenaktion konnte 2012 die Isolierung der Hundehütten im Tierheim von Lucenec finanziert werden: Die bestehenden Hütten wurden mit Styropor- und Holzplatten ummantelt, Eingänge und Ecken mit Metallleisten vor Verbiss geschützt.

Nitra: Zwingereinheiten für Paare und Kleingruppen 2011

Ergänzend zu der Gruppenhaltung in Containern wurde durch ein im Winter 2011/12 aufgestelltes Zwingersystem die Möglichkeit für die Haltung von zwei Hundepärchen bzw. Kleingruppen geschaffen.

Nitra: Unterbringungen für Einzelsitzer und Neuzugänge 2011

In einer zwei Tage dauernden Großaktion wurden zunächst die alten Unterbringungen abgerissen, anschließend die neuen Hütten aufgestellt, die Ausläufe montiert und mit Betonplatten ausgestattet. In jeder Hütte befindet sich eine isolierte Hundehütte, um idealen Schutz vor der Witterung bieten zu können.
 

Medizinische Versorgung


Die Kosten für die medizinische Versorgung beanspruchen den größten Teil des Vereinsbudgets. Alleine um sämtliche Tiere in den Tierheimen und auf Pflegestellen zu impfen, bei kleineren gesundheitlichen Problemen behandeln und kastrieren zu lassen bedarf es jeden Monat eines erheblichen finanziellen Kraftakts.

Beispiele für Tiere, die in den letzten Monaten kostspielige Behandlungen bzw. Operationen brauchen sind Zausel, Joky und Tamira:

Zausel 2

Zausel

Zausel wurde durch eine Perinealhernie (Dammbruch), einen Milz- und einen Hodentumor zum Notfall. Die Operationskosten belaufen sich auf € 1.300,- und wir können sehr glücklich sein, dass er sich zum Zeitpunkt der Diagnose bereits auf einer Pflegestelle befunden hat, die ihn durch diese gesundheitliche Krise begleitet.
 
 
 

JokyJoky 1

Joky ist ein weiterer Hundesenior, der das Glück hatte, zu einer Pflegestelle ausreisen zu können. Er wurde am Neujahrstag auf der Straße gefunden – offensichtlich von einem Auto angefahren und mit einer Verletzung am Hinterbein. Er hatte das Glück, zu einer ebenso erfahrenen wie einfühlsamen Pflegestelle ausreisen zu können, die ihn dabei begleitet, die vielen „Baustellen“ - kaputte Zähne, Magen- und Darmentzündung, grauer Star – in den Griff zu bekommen. Alleine die Kosten für die Star-Operation machen 1.800,- aus. Jokys Tagebuch | Video 1 | Video 2
 
 
Tamira

Tamira

Tamiras Abgabe im Tierheim von Nitra war bereits angekündigt. Sie hatte sogar bereits ein „Ausreiseticket“ in der Tasche – eine Pflegestelle war bereits gefunden. Kurz vor der Abgabe wurde sie von ihrem früheren Besitzer so brutal getreten, dass sie davon Brüche zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule davontrug. Eine Behandlung in einer neurologischen Spezialklinik war notwendig, um ihr mit einer Intensivtherapie die Chance auf ein Leben ohne Behinderung zu geben. Mittlerweile sind Monate vergangen und es ist der ebenso konsequenten wie liebevollen Betreuung durch ihre Pflegestelle zu verdanken, dass sie sich in kleinen Schritten erholt und sich die Lähmungserscheinungen ihrer Hinterbeine nach und nach bessern. Tamiras Tagebuch