SANDY, eine Schäfer-Kuvaszmischlingshündin, ist mittlerweile fast 7,5 Jahre in der Auffangstation Nitra. Sie fand hier mit ca. 1,5 Jahren Unterschlupf, als sie von ihrer Familie verstossen wurde. Sandy wurde als Welpe angeschafft und musste bis zu ihrer Abschiebung ins Tierauffanglager am Balkon (!) der Wohnung leben, wurde nur selten bis gar nicht in die Wohnung gelassen.
Sie bevorzugt nur wenige, max. 1-2 Bezugspersonen. Sie hat ihre Eigenheiten und ist sicher kein Hund, der so nebenbei mitläuft. Dies sollte auf jeden Fall beachtet werden, wenn ihr endlich jemand eine Chance gibt...sie wird zusehends trauriger. Bitte melden Sie sich dringendst für die arme Dauersitzerin Sandy. Sie hätte es sich auch mehr als verdient, ein Leben außerhalb des Auffanglagers leben zu dürfen.
Update 11.09.2009:
Leider hat sich für die Dauersitzerin Sandy noch nichts Neues ergeben. Die arme Maus resigniert zusehends und leidet, wie Nitrahelfer erst am 09.09.2009 wieder beobachtet haben, schon sichtlich. Ihr Fell ist bereits stumpf und richtig grau und es ist von Woche zu Woche mehr zu erkennen, daß sie stückchenweise mehr aufgibt und verfällt.
Langsitzerin Sandy ist in einem kleinen Zwinger mit kleiner Hundehütte ohne richtigen Auslauf (sie kann maximal ein paar Schritte nach vor gehen) alleine untergebracht. Sie hat zwar ab und an Auslauf, um sich die Füsse ein bißchen zu vertreten, aber für ihren Bedarf doch viel zu wenig.
Mit großen Rüden hat Sandy beim Auslauf in der Regel kein Problem, allerdings gibt es sehr wohl Tage, an denen sie die Chefin rauskehrt und einmal keine Lust auf Artgenossen hat – na ja, auch wir Menschen haben Tage, wo wir einfach nicht gut drauf sind und einfach in Ruhe gelassen werden wollen, wieso sollte das bei einem Hund nicht auch einmal der Fall sein? Kleinere Hunde zählen im Auffanglager jedoch nicht zu ihren Freunden, das sollte berücksichtigt werden.
Im Zuge der besagten letzten Nitrafahrt saß Sandy nur noch mit gesenktem Kopf da und fand es nicht einmal mehr der Mühe wert, aufzublicken, als man sich ihrem Zwinger näherte. Eine Nitrahelferin ging zu ihrem Zwinger, hat ihr lieb zugesprochen, woraufhin sie erst nach einiger Zeit langsam und zögerlich den Kopf gehoben und dann doch noch zum Zwingergitter gekommen ist. Die Leckerlis hat sie mehr als zaghaft angenommen und sich unentwegt streicheln lassen. Sandy hat sich dann plötzlich gegen das Gitter gedrückt. Man spürte bei ihr richtig, dass sie Nähe und Zuneigung unendlich vermisst und wirklich dringend nötig hat.Sollte sich ein Gnadenplatz für Sandy finden, leisten auch wir, wenn es die Umstände erfordern, unseren Teil zum Tierschutz. An den Kosten für etwaige altersbedingte medizinsche lebenslange Behandlungen oder bei Bedarf von Medikamenten sollten ihre letzten Jahre in warmen und liebevollen Gefilden wirklich nicht scheitern.
Sandy wird NUR AN ERWACHSENE KINDERLOSE PERSONEN (max. 1-2 im Haushalt), RASSEKENNER und auf einen EINZELPLATZ vermittelt ! Interessenten sollten sich bereit erklären, Sandy mit uns ein bis zweimal in Nitra zu besuchen, denn auch die Chemie zwischen ihr und ihren Lebensmenschen muss, wie bei jedem Hund, natürlich stimmen.
Update 15.03.2010: Sandy wird nicht jünger, die Jahre vergehen und Sandy leidet. Wie lange noch, bis es ernsthafte Interessenten gibt, die Sandy mit uns in Nitra besuchen wollen ?
Wenn Sie eine Patenschaft für SANDY übernehmen wollen, schicken Sie uns bitte das Formular, daß Sie bei den Downloads finden. Herzlichen DANK für Ihre Unterstützung!!! SANDY hat Paten gefunden! Ein herzliches Dankeschön an:
Verena H., 3052 Innermanzing
Denise W., 1020 Wien
Franz B., 1100 Wien
Sabine B., 8652 Kindberg