Autor Thema: cauda equina - OP ?  (Gelesen 799 mal)

Offline Terryann

  • Dogge
  • **********
  • Beiträge: 8.880
  • Geschlecht: Weiblich
cauda equina - OP ?
« am: 12. Februar 2022, 10:32:34 »
hallo, hat jemand Erfahrung mit OP bei causa equina?

Ist bei Masha schon sehr ausgeprägt; beim Röntgen vorigen Sommer war das letzte Wirbelloch kaum zu sehen;

hier steht, dass bei rel. chronischen fortgeschrittenen Symptomen die Heilungschancen eher gering sein können;
https://www.t-klinik.de/leistungen/chirurgie/cauda-equina-syndrom

Behandlung
…..
Das chirurgische Vorgehen empfiehlt sich bei neurologischen Ausfällen und Schmerzen, welche auf Schmerzmittel nicht ansprechen bzw. rezidivieren.

Zur Druckentlastung der eingeschlossenen Nervenwurzeln wird eine sog. dorsale Laminektomie durchgeführt. Dabei werden Teile des knöchernen Wirbelkanals entfernt und die Nervenwurzeln freigelegt. Die Nervenbahnen werden auf dem Wirbelkanalboden mit stumpfen Häkchen zur Seite gezogen, damit der vorgefallene Teil der Bandscheibe sichtbar wird und exzisiert werden kann.

Osteophyten (Knochenwucherungen) werden mit einer Fräse abgeschliffen. Formenotomien (Eröffnungen der Nervenwurzelkanäle) sind erforderlich, um die eingeschlossenen Nervenwurzeln vom Druck zu befreien.

Durch die Druckentlastung kann das Nervengewebe heilen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die neurologischen Funktionen langsam wiederkehren.

Die Prognose beim Cauda Equina Syndrom nach der Operation hängt davon ab, wie schwer die Symptome vorher waren und wie lange sie bereits bestanden. ….

Hunde mit chronischen Lähmungen und anderen neurologischen Dysfunktionen brauchen viel länger zur Rehabilitierung. Manche Patienten erlangen nie mehr ihre vollen Nervenfunktionen zurück. Zumindest aber erhöht sich auch deren Lebensqualität nach der Operation, in dem sie dann ein schmerzfreies Leben führen können.




Masha hat zunehmend Probleme beim Aufstehen - sie will, kann aber off.sichtlich nicht  (sie maunzt dann in Intervallen bzw. lässt 2 sehr starke Beller los);
ich hieve sie dann auf, massiere sie im hinteren Bereich, wenn sie steht, ist sie erst recht wacklig, aber dann setzt sie sich in Gang, und ist dann recht gut unterwegs;
Probleme beim Harn- und Kotabsatz hat sie dann nicht, GsD


Lt. TA hat Masha dank der Goldimplantate auch keine Schmerzen, das ist somit nicht das Problem;

es ist eben manchmal das Aufstehen ein Problem,

und manchmal sackt sie beim Spaziergang kurz hinten ab, geht aber nach hochhieven gleich wieder weiter, also nur fallweise ganz kurze Ausfälle, wenn sie im Gang ist;


ALSO - meine Frage ist, ob jemand bei seinem (alten) Hund schon einmal diese Operation hat durchführen lassen  :)



P.S. sprach vorhin mit Mag.Zednik, der Mashas Schmerztherapie durchführt(e); er meinte OP sei sehr komplex (und teuer), er führe sie nicht durch; könne sich ev. Dr. Lorinson vorstellen
« Letzte Änderung: 12. Februar 2022, 13:38:10 von Terryann »
Lieben Gruß von Barbara, Bobby, Annie und Masha - in Gedanken bei uns: Terry

 

anything