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"Franky" wurde zu "Jack"

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Sabine:
So, nachdem ich mich nun vorgestellt habe, nun die Geschichte von Jack.

Unsere Entscheidung zu einem Hund kam Mitte Dezember eher spontan (was nicht bedeutet, dass wir uns über die Konsequenzen einer Hundehaltung nicht ausgiebig beraten und ausgetauscht haben) - übers Internet kam ich dann auf eine "Hundevermittlungsplattform" - ich hab "Franky" gesehen und war total verliebt, und so ging es auch meiner Familie. Ich habe gar nicht registriert, dass er aus Nitra kommt. Als ich dann mit Eva telefonierte, hat sie mir erzählt, dass "Franky" noch in Nitra ist, sie ihn aber holen würde. Ich würde lügen, wenn ich nicht doch meine Bedenken gehabt hätte, aber die Beratung von Eva und Anna waren einfach perfekt - und so kam Franky nach Wien.

Eva hob ihn aus dem Auto - wir erledigten den formellen Kram und dazwischen verliebten wir uns voll und ganz in dieses zitternde, verschreckte, dünne und vor allem STINKENDE Häuflein Elend, dass wir "Jack" umtauften.

Wir mussten den Hund anfangs überallhin tragen, denn er ging keinen Schritt - er kam ja aus der Tötung und dürfte auch schlechte Erfahrung mit der Leine gemacht haben - jedenfalls legte er sich sofort nieder, wenn er den Zug der Leine spürte. So trugen wir ihn zum Auto, danach ins Haus. Wenn uns jemand gesehen hat, muss er gedacht haben, wir haben den totalen Klopfer. Das erste Mal zeigte er uns, dass er laufen und springen kann, als er mit einem mächtigen Satz aus der Wanne sprang, wo wir ihn von seinem sehr eigenwilligen, strengen Geruch befreien wollten.  ;)

Innerhalb kürzester Zeit wurde unser Jack zu meinem Schatten, er folgt mir (immer noch) auf Schritt und Tritt, liebt aber mittlerwele auch die anderen Familienmitglieder sehr (Oliver meinen Mann, und meine Kinder Philipp und Anna).

Leider mussten wir nach den Weihnachtsferien wieder arbeiten gehen - wir haben versucht, ihn langsam und stetig ans Alleinsein zu gewöhnen. Aber irgendwie war die Zeit doch sehr knapp und wir mussten ihn ja auch mal eingewöhnen lassen - jedenfalls machte ich mir am ersten Arbeitstag sehr viele Sorgen und konnte mich kaum auf die Arbeit konzentrieren, weil ich in Gedanken ständig bei unserem Jack war.  Dieser versuchte sich in der Zeit unserer Abwesenheit erfolglos durch unsere, doch sehr teuere, Hauseingangstüre zu fressen und zu kratzen, was mich nicht sehr erbaute. Aber wir haben uns dann gesagt, dass uns Jack viel mehr wert ist als eine Tür , und eine Türe ist und bleibt was Materielles. Mittlerweile hat sich Jack ans halbtägliche Alleinsein gewöhnt und wir haben die Türe verblechen lassen - damit haben beide Seiten keinen Stress mehr...

Ansonsten geht es unserem Jacko einfach prima. Niemals hätte ich gedacht, was für ein aktiver, fröhlicher, lustiger Hund in diesem verschreckten Bündel steckt, und wir sind restlos davon überzeugt, den Hund bekommen zu haben, der ideal zu uns passt.  Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Eva und Anna - für "Hundeneulinge" ist es nicht so Ohne, sich für einen Hund mit "negativer Vorgeschichte" zu entscheiden, aber wir wurden prima beraten und unseren Sorgen und Bedenken wurden ernst genommen. Und schlussendlich haben wir diesen Entschluss nicht eine Sekunde bereut.

Und jetzt versuch ich noch ein paar Fotos anzuhängen - "Franky" in Nitra, und jetzt bei uns ...

vovve:
Hallo Sabine,

toll, dass ihr diesen hübschen Kerl genommen habt! Gratuliere, dass ihr eure Bedenken überwinden konntet. Der erste Hund ist immer extra aufregend - egal, woher er kommt! Ich wünsche euch ganz viele und ganz tolle Jahre mit Jack!

Imma

Doris:
Na der Bub ist ja ein total Hübscher geworden! Wow!!!  8o

Esther:
Maaaaa...... sowas von einem hübschen Kerl  :verliebt:

Es ist wirklich schön, daß ihr so glücklich mit eurem Schnuffi seid!

Alice:
Wow, der Bub ist wirklich ein Hübscher geworden!

Und es ist schön zu lesen, dass es euch so gut miteinander geht!

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