Autor Thema: Im Herzen die Sonne ... von steirischen Zwei- und Vierbeinern  (Gelesen 172756 mal)

Offline andy und sabine

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Claudia@ DAnke????????..........Du weißt wies uns geht und wie wir dir dankbar sind , Daher schreib ich hier auch nicht. Hab aber Lexis Bilder schaun müssen ????

Offline Anna

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Bin grad etwas sehr geschockt  :not:

Lexi hat doch bereits - als er noch bei Hundesabine war - nicht wirklich fressen gemocht. Kann es sein dass das bereits die ersten Symptome für den Tumor waren ???
Er tut mir einfach nur noch leid obwohl er jetzt  bei Claudia in den besten Händen ist.
Traurig für den armen, alten blinden Burschen der sich-  in seinen, vermutlich letzten Tagen, Wochen - jetzt noch 2 x umstellen und eine für ihn völlig unbekannte Situation gewöhnen muss/musste. Ich hoffe dass ihm genug Zeit bleibt sich an Claudia und ihren Mann zu gewöhnen, überhaupt noch in der Lage ist Menschen zu vertrauen und seinen - hoffentlich noch - in ferner Zukunft liegenden letzten Weg in Begleitung von Menschen denen er sein Vertrauen geschenkt hat, gehen zu dürfen.
Unverständlich ist für mich gerade warum - obwohl wir alle Tierarztkosten bezahlen - nicht schon früher zum Tierarzt gegangen wurde, er das Herzmedikament überdosiert bekommen hat, Lasix unnötig bekommen hat und der Milztumor nicht schon früher erkannt wurde.
Bin grad wirklich fassungslos  :grave:

Offline Sita

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alles alles gute für Lexi  :54: :54: :54: ich wünsche ihm noch eine möglichst lange glückliche und schmerzfreie zeit!!!

viel kraft und liebe grüße
melitta
liebe grüße Melitta & Co.

Offline Hundesabine

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Ich kann es auch kaum fassen, wie schnell es dem armen Lexi so schlecht geht ;( Es war schon klar, dass er ein paar Tage braucht, bis er sich wieder zurecht findet. Wie er im April das erste mal zu uns gekommen ist, hat er auch kaum essen wollen und ist immer auf der Suche gewesen. Nach ein paar Tagen hat er sich aber eingelebt und ganz normal Rinti-Dosen und frische Kutteln 3 bis 4x am Tag mit Appetit verschmaust. An manchen Tagen war er etwas durch den Wind und hat nicht so viel fressen wollen, und viel geschlafen. Wir haben ja alle gewusst, dass er schon überall Metastasen hat und der Knochenkrebs schon sehr weit fortgeschritten ist. Wie ich mitte November mit ihm beim Tierarzt war, hat sie mir am Röngten das zu grosse Herz gezeigt, dass schon auf die Lunge drückt. Darum hat er die Herzpulver und Entwässerungstabletten bekommen. Und es ist ihm auch wieder besser gegangen. Er wurde auch gewogen,stolze 11 kg, für einen Dackel nicht wenig, mein Essen hat ihm geschmeckt. Damals war noch kein Anlass, ihm irgendwelche anderen Untersuchungen machen zu lassen, da er wirklich wieder gut beinander war. Es war jeder Tag ein Geschenk an dem er noch unter uns sein durfte, da die Sabine im Oktober mit ihm in der Klinik war und die Ärzte dort wirklich sehr erstaunt waren, dass er noch immer lebt. Ich hoffe auch, dass er bei Claudia noch lange Zeit schmerzfrei durch den Garten laufen kann, aber ich bin seit Jänner täglich bis zu 7 Stunden ausser Haus, dass war für Lexi zu lang. Er ist oft jammernd herumgerannt und hat nach mir gesucht, haben mir meine Mama und die Nachbarinnen erzählt, darum wollten wir für Lexi einen Platz,  wo er die Zeit und Fürsorge bekommt die ich ihm leider nicht mehr geben konnte, da ich ja noch 5 Hunde hab, um die ich mich auch nach meiner Arbeit kümmern muss.
Ich wünsch ihm wirklich noch ein langes, schmerzfreies Leben und dir liebe Claudia viel Kraft, ich weiss, dass es nicht leicht ist bzw. wird, denn ein Gedanke ist immer beim Lexi. Mein erster Weg war, wenn ich heimgekommen bin, immer Lexi suchen gehen, wenn er tief und fest geschlafen hat ( da ist immer die Zunge rausgehangen)und ich war so froh, als er munter wurde und sich am Rücken schmiss und ich Minuten lang den Bauch kraulen musste. Ich bewundere alle Gnadenbrotplatz PS, es ist wirklich nicht leicht, denn dass die Zeit mit dem so lieb gewonnen Tier so kurz sein kann, tut sehr weh und kostet unendlich viel Energie. Denn man probiert, dass was dem armen , gequälten Tier angetan wurde, wieder gut zu machen. Lexi- Schatz ich hab dich lieb und denk jeden Tag an dich, kämpf weiter, du kannst dass :6:

Offline dandy

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Es ist schon schlimm, was diese liebe Hundeseele durchmachen muss. Aber ich bin froh und dankbar, dass Lexi das alles nicht alleine durchmachen muss sondern es gaaanz liebe Menschen gibt, die ihn begleiten, umsorgen, einfach nur bei ihm sind. Und ich denke das gibt dem kleinen Kämpfer die Kraft nicht nur zum Überleben sondern auch um sein Überleben zu genießen. Und wenn man die Bilder sieht, sieht man, dass er genießt.
Danke Euch allen für die liebevolle Umsorgung.
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Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere

Offline betty

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Tausend Dank, Claudia, dass du Lexus bis zu seiner letzten Stunde begleiten wirst und er nun wirklich und endgültig angekommen ist:53:
Der Stress, sich wieder in einer neuen Umgebung zurechtfinden zu müssen, muss für einen alten, kranken und blinden Hund furchtbar sein. Ich hoffe, es ist ihm noch etwas Zeit gegönnt, deine Liebe und Fürsorge genießen zu können!
Mit lieben Grüßen,

Renate

Offline andy und sabine

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Da es für mich den Eindruck macht,als wenn wir Lexus abschieben wollten , wollen wir Stellung beziehen .
Lexus durfte ohne das wir jemals nach einer anderen Ps suchte zu Hundesabine da er völlig unproblematisch ist und bei ihnen nicht auffiel . Wir freuten uns das er sich endlich frei bewegen konnte ohne wie bei uns laufend in eine Tasche gesteckt zu werden! Das Gassi gehen mit einen Hund der A:blind ...B: fast taub ..C .Seinen Dackelsturkopf hat mit aktiven und gesunden Hunden war oft mühsam (Für ihn! !!) .Da wir leider nicht Besitzer eines Gartens sind wars für Lexi nicht immer einfach  ,da wir ja die anderen einholen mussten. und ihm gegen seinen Willen in die Tasche geben mussten . Lexi hat alles erduldet,  aber wars das was er wollte? .Wir wollten nur das beste für ihm ....Er sollte auf seine alten Tage zu nichts gezwungen werden .
Als durch private Umstände Lexus von Hundesabine wegmusste waren wir sehr traurig das man einen alten kranken Hundeopa die Annehmlichkeiten wegnahm...Der Umzug zu uns war für Lexus kein Problem ,( Claudia kann bezeugen das er sich zu mich mit dem Kopf schmiegte als ich ihm aus dem Auto hob ) Es ist uns auch völlig egal ob er  durchs Entwässerungsmittel mal ne Lacke machte. NIEMALS hätten wir Lexus abgegeben wenn wir einen Garten hätten .Das laufende hochtragen der Stiegen brachte ihm zum husten und das tat uns in der Seele weh .  Wir haben für Ihn entschieden das er den gewohnten Ablauf (Garten) wieder bekommen soll und NICHT weil wir ihn nicht lieben .....Das nun dieses Krankheitsbild auftauchte war auch für uns ein Schock !!!
Das Claudia als rettender Engel für ihm einsprang war das beste was ihm passieren konnte .

erwähnen will ich auch das es Lexus bei uns gesundheilich sehr gut ging .Er spazierte mit uns , er frass gut und hatte einen Traumhaften Stuhl .......Hätten wir ihm da zum. Arzt schleppen sollen ?

« Letzte Änderung: 04. Februar 2016, 08:31:02 von andy und sabine »

Offline dandy

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Ich denke nicht, dass hier irgendjemand unterstellt, ihr wolltet Lexus abschieben. Es ist Euch hoch anzurechnen, dass ihr nur sein Wohl im Auge hattet und ihm ermöglicht habt, seinen Lebensabend mit allen nur erdenklichen Annehmlichkeiten (Garten) zu verbringen. Und auch wenn er jetzt ein bißchen durch den Wind ist, wird er sich umstellen. Lexus schafft das! Und dass er krank ist, wusste ja jeder. Und was Krebs und Herzschwäche heissen, weiß wohl auch jeder. Und neunmalkluge Aussagen solltet ihr einfach wegblenden.
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Offline Doris B.

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@Andy&Sabine. Keine Sorge, jeder der euch kennt, weiß dass ihr beide völlig selbstlos im Sinne der Tiere handelt. Bitte mach dir keine Sorgen, du hast auf jeden Fall im Sinne von Lexi entschieden! Danke dafür!

LG Doris & die dreisten 2 Ylvie & Jessy , im Herzen Bobby (ATN-doggies) Bobby, Ylvie & Jessy

Offline nuffl

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Zitat
Da es für mich den Eindruck macht,als wenn wir Lexus abschieben wollten , wollen wir Stellung beziehen .
nie im leben wär ich auf die idee gekommen und ich denke, auch niemand anders hier. es ist noch viel schwerer einen liebgewonnenen freund "gehen" zu lassen, als ihn einzusperren. für mich zeigt das wahre liebe.

Offline claudianet

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Re: Im Herzen die Sonne ... von steirischen Zwei- und Vierbeinern
« Antwort #25 am: 04. Februar 2016, 14:33:51 »
wir alle wissen, dass lexi schon lange nicht mehr am leben wäre, hätte er nicht euch - sabine und andy - gefunden !!
alleine durch eure ausdauer, eure liebe und eure hoffnung durfte er eine so lange zeit des glücks erleben.

ich kann nicht einmal für mich sagen, wie ich auf die damals so erschütternde diagnose reagiert hätte und mir tausendmal die frage gestellt hätte, ob nicht ein einschläfern die gnädigste aller entscheidungen wäre.

gsd habt ihr euch anders entschieden und lexi hat nicht nur für sich, sondern auch für so viele menschen glückliche stunden erlebbar gemacht.
immer steht für euch sein glück im vordergrund, wie schwer es euch selbst auch fällt und ich habe am sonntag gesehen, wie sehr euch lexi liebt !

frei von jeglichem zweifel steht fest, dass ihr ihm das leben nicht nur gerettet sondern auch für ihn so schön ermöglicht habt ... wie vielen anderen vierbeinern auch  :77:
so wurde lexi meines wissens nach der erste vierbeiner, der schon zu lebzeiten sein vermächtnis mit dem erlös seines buches hinterlassen konnte :6:

ich habe in meinem leben mit unseren vierbeinigen familienmitgliedern schon oft erlebt, dass, was an dem einen tag noch gesund scheint, sich infolge eines infekts oder sonstigen änderung in wenigen stunden oder über nacht gravierend verändern kann ... zuletzt pepe, der vorletzten samstag noch fit und gesund schien, und sonntag in der früh richtig krank war. da hat mir nicht einmal meine lupe, unter der er sich bewegt, geholfen ... ich habe nichts bemerkt ... alles schien ok.
so kann es jedem von uns ergehen ... so ist das leben, vor allem mit unseren oldies.
niemand hat schuld.

natürlich wünschte ich, ich wäre schon am dienstag statt mittwoch früh zum tierarzt gegangen, ich wünschte auch, ich hätte lexis signale besser verstanden und zuordnen können. das ist vergangen. was zählt ist: wir haben es - mit hilfe seines lebensengels - anscheinend noch rechtzeitig "erwischt" :))

was gestern noch fraglich schien, hat sich heute ein wenig stabilisiert, der medika-cocktail scheint zu greifen ... lexi frisst, trinkt und schläft entspannt.
und heute früh gabs schon wieder ein "wunderschönes hauferl" - durchfall adieu  :))
ich sag ihm immer wieder: lass das cortison und das antibiotikum die arbeit machen und gib dich der ruhe hin.
das macht er auch gaaanz brav, zwischendurch gibts eine kurze runde durch den garten (heute wars richtig kalt und windig) und wir gestalten sein leben so stressfrei wie möglich, von einem tag zum anderen.

ein glück, dass lea, pepe und auch buksy richtig lieb mit ihm umgehen, wenn er schläft "schauen sie immer wieder einmal nach ihm", buksy schnuppert ihn ganz vorsichtig ab und da sie beim fressen viel schneller sind, sitzen sie dann respektvoll in der nähe und warten, bis er fertig ist. eine meisterleistung, wenn ich bedenke, wie gut gekochtes putenfleisch riecht. außerdem warte ich gemeinsam mit ihnen  :71:

in dem video seht ihr ihn sichtlich ruhiger ... das ist bei diesem "kampf" in seinem inneren ganz klar, zudem macht der medikacocktail auch müde.
aber zum wuzeln und düfte aufnehmen reicht die kraft schon wieder  :))

https://goo.gl/photos/eRTCg5CBSHuJ5n7H8
« Letzte Änderung: 09. Februar 2016, 19:53:19 von claudianet »
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
Ich lerne von unseren Tieren viel mehr, als sie von mir :-)

Offline claudianet

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Re: Im Herzen die Sonne ... von steirischen Zwei- und Vierbeinern
« Antwort #26 am: 04. Februar 2016, 23:33:03 »
und das sind meine 3 musketiere beim abendlichen gesellschaftleisten neben meinem pc-platz
« Letzte Änderung: 09. Februar 2016, 19:53:28 von claudianet »
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
Ich lerne von unseren Tieren viel mehr, als sie von mir :-)

Offline Artischocke

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Hi hi der Buksy liegt ja im Kastl!  :be happy: na bei Frauli ist es halt am Schönsten!
Liebe Grüsse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Spotty und MiniMe. Für immer in unseren Gedanken: Bobby und Jackie

Offline claudianet

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Re: Im Herzen die Sonne ... von steirischen Zwei- und Vierbeinern
« Antwort #28 am: 05. Februar 2016, 19:18:29 »
buksy war heute mit einer lieben nachbarin und deren hündin unterwegs, hat sich auch ganz fein benommen.
so waren heute nur lexi, lea und pepe am vormittagsprogramm.

lexi hatte einen eher ruhigen tag, mochte nicht viel gehen im garten, er muss nur sehr häufig piseln. gestern nur alle 2-3 stunden, heute waren es nur mehr 1 1/2 aber wir haben es immer rechtzeitig geschafft.
morgen sind wir wieder beim ta ... werde das ansprechen, vl können wir das cortison wieder ein wenig reduzieren ... wir werden sehen.
sein fressen schmeckt ihm sehr, solange es reines putenfleisch ist ... hab mir in der früh erlaubt ein bisserl magenschonkost dazuzumischen, es blieb bei dem einen versuch  :alas:

nun ein paar bilder von lea und pepe - pepe hat sich wieder gut erholt und läuft wieder gerne, ganz ohne buggy.

https://goo.gl/photos/55eEXGXC9xi7mS6K7

bei lea erwisch ich immer wieder die zungenschleckereien  :be happy: , aber dieser trainingsroller schmeckt offenbar wirklich gut  :)) und das sogar als "light-variante", mit kaum kalorien.

buksy war trotz des 2-stündigen spaziergangs am vormittag nach kurzer zeit wieder fit, also gings nachmittags noch auf die hundewiese zum toben.
nach getaner arbeit wird gemeinschaftlich geruht ... in der küche, dem nahrhaftesten raum im haus  :71:
« Letzte Änderung: 09. Februar 2016, 19:53:39 von claudianet »
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
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Offline Gabriela

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