Autor Thema: Gedicht an meine Kleinste  (Gelesen 2730 mal)

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Offline TarraLunaLeaAlice

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Gedicht an meine Kleinste
« am: 18. November 2010, 16:23:24 »
Ich bin keine Gute Dichterin und das ist nun mein 2tes Gedicht das ich hier poste. Reimt sich leider auch nicht immer ;-)



Der Hund als Gegenstand der am wenigsten dafür kann.


Still lieg ich da und weiß nicht wo ich bin.
Ein Mensch hat mich geholt, der mich gar nicht will.
Zwei Jahre war ich sein Begeliter, lies mich tretten, schlagen und so weiter.
Nichts lernte ich kennen ausser ihn, der der mich gar nicht will.

Dann wurde ich schwanger, dies war ein Verbrechen.
Ich war nicht kastriert ich wusste es nicht besser.
Ich werde die Kleinen hüten und beschützen, das werde ich versprechen.
Dies war nicht genug und er lieferte mich ab und ich kam unters Messer.

Ich schlief schnell ein und wachte wieder auf.
Doch ich spührte keinen Herzschlag mehr in meinem Bauch.
Wo waren sie hin, meine Kinder, das kann es nicht sein sie waren doch da.
Sie haben sie mir genommen, ich kann es riechen, ich kann mich nicht bewegen ich liege noch da.

Wieder zurück liege ich in meinem Zwinger, mein Bauch schmerzt und ich weine um meine Kinder.
Wo bin ich nun und wo ist mein Besitzer hin, lässt er mich hier, weil er mich nicht mehr will.
Hol mich zurück, ich werde brav sein und noch besser, nur bitte nicht mehr unsers Messer.
Die Narbe schmerzt , ist rot und voller Eiter, will ich das überleben, wie geht es dann weiter.

Menschen um mich, die ich nicht kenne.
Sie schauen mich an als säße ich in der Klemme.
Sie holen mich raus und bemitleiden mich, doch dieses Gefühl kenne ich nicht.
Tage dannach, der Schmerz hört nicht auf, es brennt es juckt auf meinem Bauch.

Sie kommen mich holen und nehmen mich mit.
Werde ich nun getötet oder weiter verschickt.
Ich möchte nicht wissen wohin ich nun komme.
Größte Angst habe ich vor der nach Tod riechenden Tonne.

Ins Auto gesetzt und ab ins Niergendwo, sitze ich in einer Box und bin gar nicht froh.
Das Auto hält an, die Türen gehen auf, wer ist dieser Mensch und warum schaut er auf meinen Bauch.
Der Bauch ist doch leer, was willst du nun von mir, ich habe Angst und will weg von hier.
Ich zwicke ich quietsche ich versuch zu entkommen, jedoch zu spät ich werde mitgenommen.

Angekommen bei dem Neuen Menschen, sehe ich andere Tiere , aber nicht kämpfen.
Jeder hat einen eigenen Napf, der voller guter Dinge ist und jeder hat seinen Platz.
Ist das der Himmel, kann das sein. Können Menschen auch anders sein?
Die Tiere zufrieden und keiner hat Angst vor Ihr , hier gefällt es mir bei DIR.

Offline ThysonKira

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #1 am: 18. November 2010, 16:27:29 »
das ist total schön.... :O
Liebe Grüße von Kira, Thyson und Frauli Jutta....
ich kenne die Menschen, deshalb liebe ich die Tiere!!

Offline _Bianca_

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #2 am: 18. November 2010, 17:23:25 »
Mir kommen gerade die Tränen - wahnsinnn mit wie viel Herz du das geschierben hast... ;(

Man bedenkt gar nicht was für manch so ein Hund/Tier alles durchgemacht hat - sie sind einfach auf uns angewiesen....ach...hoffentlich findet alles so ein gutes Ende auf der Welt....
LG Bianca, Gioia, Luna und unsere erste Nitramaus Flora

Im Leben kommt es nicht darauf an, wer du bist, sondern dass jemand dich dafür schätzt, wie du bist, dich akzeptiert und liebt.

Offline sunriserl

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #3 am: 18. November 2010, 17:43:22 »
Mir fehlen die Worte!!! Danke Du hast mein Herz berührt und es treffend in Worte gefasst.
Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit
Albert Schweitzer

fini

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #4 am: 18. November 2010, 18:49:08 »
Ach, ich sehe die kleine Mylove in ihrem Schmerz vor mir und heule nur noch! Mylove denkst du noch an dein früheres Leben? Ich wünsche dir ein langes, langes Leben, in deinem Paradies!

Offline Christina B.

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #5 am: 18. November 2010, 19:00:40 »
ein wunderschönes Gedicht
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben !

Offline TarraLunaLeaAlice

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #6 am: 18. November 2010, 19:41:05 »
ja der schluss stimmt nimma ganz.. momentan hat die kleine zu weng ruhe bei mir da ich nächste woche umziehe und nicht alles so klappte wie gewollt.. daher lebt sie nicht im paradies aber ihr napf ist gefüllt mit dem besten, sie hat spielzeug und momentan genügend Leute um sich , da wir bei den eltern meines freundes leben bis die wohnung frei ist.

dannach versuche ich wieder mein bestes um den monstern ein gutes zu hause zu sein und das die kleine nur 3 tage die woche max 6h alleine sein muss.

Offline Luxatori_Gilda

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #7 am: 18. November 2010, 21:18:35 »
Du hast das Gedicht wirklich,wunderschön geschrieben.

Es berührt mich sehr,zu mehr fehlen mir die Worte.

LG Isabella
Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,einen Hund zu haben macht dich reich

Offline lunamay

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #8 am: 19. November 2010, 19:22:48 »
du hast dieses gedicht wundervoll geschrieben, aus tiefsten herzen! :applaus: :applaus:
tu was du willst,aber schade niemandem!

Offline Michelle&Nico

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #9 am: 20. November 2010, 12:54:51 »
Ich weiß nicht was ich sagen soll!!..... es ist einfach toll!!

Ich kann mir alles genau vorstellen...

... es ist einach toll!!   :O

lg michelle

Offline Teufel9999

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Gedicht an meine Kleinste
« Antwort #10 am: 25. November 2010, 00:33:01 »
Zitat
Original von TarraLunaLeaAlice
ja der schluss stimmt nimma ganz.. momentan hat die kleine zu weng ruhe bei mir da ich nächste woche umziehe und nicht alles so klappte wie gewollt.. daher lebt sie nicht im paradies aber ihr napf ist gefüllt mit dem besten, sie hat spielzeug und momentan genügend Leute um sich , da wir bei den eltern meines freundes leben bis die wohnung frei ist.

dannach versuche ich wieder mein bestes um den monstern ein gutes zu hause zu sein und das die kleine nur 3 tage die woche max 6h alleine sein muss.

Das Gedicht ist wunderschön. Sie lebt im Paradies. Sie liegt nicht mit Schmerzen im Zwinger, muss nicht erleben wie ihre Babys weg sind, hat immer genug zu fressen, wird nicht getreten. Und den Stress wird sie schaffen.

Also......

lg
Tatjana
Magie: ist der Moment in dem ein Tier erkennt, dass seine Schmerzen vorbei sind und dir sein unbegrenztes Vertrauen und seine unbegrenzte Liebe zukommen lässt. This is magic!!!!