Autor Thema: Geschichten aus dem Weinviertel  (Gelesen 6572 mal)

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Offline Renate058

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #30 am: 02. Januar 2019, 09:30:25 »
Ganz tolles Foto   :113:     Hahaha Herrli hast du nicht in Nitra gefunden   :alas:

Offline Terryann

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #31 am: 02. Januar 2019, 12:15:28 »
Danke fĂŒr das schöne Foto!! wunderbar!  :79:

Online Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #32 am: 10. Februar 2019, 20:18:32 »
Ui, schon wieder lange her...aber hier unsere Neuigkeiten, gestern ist die kleine Melissa bei uns eingezogen. Eigentlich wollte ich NIE wieder 6 Hunde auf einmal haben, denn das ist einfach too much, aber dann sah ich Melissa und konnte einfach nicht widerstehen  :enjoying:

Sie ist sehr anhĂ€nglich und nach 2 Stunden hat sie so getan, als ob sie schon lĂ€nger bei uns wĂ€re...stark protestiert hat sie aber als sie festgestellt hat, sie soll in ihrem eigenen Körbchen schlafen, die Nacht war unruhig. Auch heute als wir kurz weggingen, erhob sich lautstarker Protest, ein ohrenbetĂ€ubendes Quietschbellen. Mit dem alleine bleiben hat sie es nicht so...untertrieben gesagt, selbst gemeinsam mit anderen Hunden. Arbeiten gehen morgen wird lustig, ich werde wohl Ohropax an die Nachbarn austeilen mĂŒssen...

Auf das FrĂŒhstĂŒck warten


Sie wurde offensichtlich ganz kurz vor der Ausreise kastriert, deswegen der selbstgebastelte Body, damit die Naht eine Naht bleibt...hoffentlich


Leckerlieausgabe, alle 6 warten brav bis sie dran sind. Man beachte: die beiden JRTs Jackie und Melissa haben beide ein linkes braunes Ohr  :-*


Relaxing auf der Couch, das Leben im Weinviertel ist anstrengend


2 JRTs nebeneinander, was sind sie nicht fĂŒr sĂŒsse MĂ€use  :-* :-*


Hier 3 MĂ€use im gleichen Bild, Bonbon hat sich noch dazu geschummelt  :be happy:


Eines hab ich noch, Bobby mit seiner Freundin Bonbon, sie macht den alten Herrn wieder jung





Liebe GrĂŒsse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, "Spotty", und Pflegis Belko, Bonbon und Melissa

Offline Sai

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #33 am: 10. Februar 2019, 21:35:31 »
...das Silvesterfoto mit 6 Hunden auf der Couch is der Hammer! :-)  Und wir dachten, mehr als zwei Hunde geht nicht, da hat man dann keinen Platz mehr :-) Wieder was dazu gelernt...  :alas:
Die klĂŒgsten Leute sind die, die ĂŒber das Leben der anderen Bescheid wissen, ohne an das eigene auch nur einen Gedanken zu verschwenden...

Offline claudianet

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #34 am: 10. Februar 2019, 22:37:39 »
Euer Rudel ist spitze  :113: und arbeiten zu gehen ist auch eine Zumutung ... aus Hundesicht  :alas:
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
Ich lerne von unseren Tieren viel mehr, als sie von mir :-)

Online julia1405

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #35 am: 11. Februar 2019, 07:03:27 »
Danke dass ihr Melissa aufgenommen habt, so sĂŒĂŸ wie sie aussieht bleibt sie eh nicht lange bei euch  :-*
Obwohl sie super in dein Rudel passt...  :whistle:
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Wir werden in Ewigkeit nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben (Mark Twain)

Offline Jordy

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #36 am: 11. Februar 2019, 12:25:43 »
Melissa ist super sĂŒĂŸ und toll, dass ihr sie aufgenommen habt. Obwohl meine Geheimfavoritin euer Jumbo-JR Bonbon ist.  :-* Ich drĂŒcke beiden MĂ€dels die Daumen, dass sie bald ihr Zuhause finden. Danke, dass Melissa jetzt mal bei euch ankommen darf  :113:
Meine zwei SchÀtze:
💟 Ferro
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Meine Sterne - fĂŒr immer im Herzen:
⭐ Jordy (✞ 15.03.2009)
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Online Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #37 am: 24. Februar 2019, 20:20:16 »
Ja Melissa, bei uns Missy, ist wirklich sehr lieb, aber ein kleines Krokodil.  :whistle: Unsere Finger und 2 unserer Hunde haben schon Bekanntschaft mit ihren ZĂ€hnchen gemacht. Sie kann aber nix fĂŒr ihr Verhalten, sie ist ĂŒberhaupt nicht aggressiv, sondern war anfangs einfach nur unsicher und ĂŒberfordert. Es wird auch immer besser, sie bekommt wieder Vertrauen.
FĂŒr mich schaut das so aus, als ob sie mit 8 Wochen wegkam von ihrer Mutter und in eine Familie kam. Sie kennt alles im Haus, da fĂŒrchtet sie sich vor nix, steht beim Staubsaugen neben mir und geht mit mir mit dabei. In dieser Familie war sie anscheinend nur Spielzeug. Schön kann sie es nicht gehabt haben, weil sie anfangs oft dreingeschaut hat, als ob sie jetzt nicht weiß, ob die Hand streichelt oder schlĂ€gt. Und ich habe auch noch keinen Pflegi erlebt, der so penetrant bei Tisch gebettelt hat. Anscheinend wurde sie bei Tisch gefĂŒttert, aus dem Napf hat sie anfangs nur zögernd gefressen.

Zu Kindern sollte sie halt derzeit nicht, da sie sowohl Spielzeug als auch Futter verteidigt. Oder sich einen Keks, den ein Kind in der Hand hĂ€lt, holen wĂŒrde.

Sie geht aber offen auch auf fremde Menschen zu, und geht auch sehr gerne spazieren, das kannte sie auch nicht. Im Auto mitfahren und bleiben ist auch kein Problem. Mittlerweile hat sie auch akzeptiert, dass das Pflegefrauli in der FrĂŒh in die Arbeit fahren muss und sie daheim bleiben muss. Damit es keine MissverstĂ€ndnisse gibt wĂ€hrend ich nicht da bin, ist sie von den anderen Hunden getrennt, sie kann sie teilweise aber sehen. Im Prinzip ist sie gut vertrĂ€glich mit anderen Hunden, sie versteht sie nur manchmal nicht. und total angenehm: es gibt keine Keiferei wenn wir auf der Strasse anderen Hunden begegnen. Sie muss einfach nur Vertrauen gewinnen und selbstsicherer werden, dann wird das eine wunderbare GefĂ€hrtin fĂŒr alle Lebenslagen.







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Online Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #38 am: 24. Februar 2019, 20:40:04 »
Und weil ich schon beim Schreiben bin, berichte ich nun auch endlich ĂŒber Belko.

Ende Oktober kam Belko, bei uns Sammy gerufen, zu meiner Mutter. Gleich als er aus dem Auto ausstieg, fiel uns auf, dass er hinkt. Das Röntgenbild beim Tierarzt ergab ein erschreckendes Bild: Durchschuss der Schulter, eine Verletzung, die schon einige Zeit zurĂŒck liegt. Man könne nichts mehr machen, hiess es, nur Schmerzmittel geben. Da Sammy aber noch nicht so alt ist, lt. TA ca 5 Jahre, erschien uns das schon sehr schlimm, fĂŒr den Rest mit Schmerzmitteln zu leben, die ja auch schwere Nebenwirkkungen haben.

Sammy wurde schließlich von Dr. Rössel operiert am 3.12. Ich denke es gibt nicht so viele TierĂ€rzte, die diese Verletzung operieren können.  Es war eine sehr lange und sehr schwierige OP, die Schulter musste versteift werden, die einzige Möglichkeit, damit Sammy eine Chance hatte, schmerzfrei zu leben. Dahin ist es nun noch ein weiter Weg.
 
12 Wochen Leinenpflicht, kein Laufen, kein Springen: fĂŒr Sammy, der sehr bewegungsfreudig ist, eine fĂŒrchterliche Strafe. Noch dazu wo meine Mutter ja noch 2 andere Hunde hat, die natĂŒrlich schon in den Garten laufen dĂŒrfen wenn die TĂŒr aufgeht. NatĂŒrlich versteht er das nicht und rebellierte wochenlang damit, seine GeschĂ€fte nur mehr drinnen zu erledigen. Egal wie lange meine Mutter mit ihm an der Leine durch den Garten marschiert ist, alle 2 Stunden ist sie raus mit ihm, auch mitten in der Nacht. Es hat im Haus nur mehr gestunken, entweder nach den verrichteteten GeschĂ€ften oder nach Putzmitteln.

Er findet es ja zu Recht unfair, dass die beiden anderen Hunde spazieren gehen dĂŒrfen wĂ€hrend er zu Hause bleiben muss, da er ja nur eine begrenzte Zeit gehen darf. Seinen Unwillen verkĂŒndet er mit ununterbrochener Bellerei. Oder es gehen halt alle drei nur kurz, dann kommen aber die anderen zwei zu kurz. Gut, dass jetzt Winter ist, das Ganze wĂ€re kaum durchfĂŒhrbar im Sommer mit offenen Fenstern und TĂŒr in den Garten. Man hört zwar das Bellen trotzdem nach draußen, aber noch ist die Nachbarin geduldig.

Mittlerweile hat er sich seinem Schicksal ergeben und erledigt seine GeschÀfte wieder draussen. Wir können es nicht erwarten, bis diese Leinenpflicht zu Ende ist.
Am 12.3. wird er wieder operiert, da kommt einmal jener Teil an Schrauben und Pins raus, die als störend vermutet werden. Es hat sich leider eine Fistel gebildet, die nicht weggeht. Dr. Rössel  meinte, das ist aber leider oft  so bei solchen Verletzungen, da sich durch den Durchschuss Bakterien bilden, die man schwer wieder wegkriegt.
Sammy bemĂŒht sich tapfer, sein operiertes Bein zu benĂŒtzen. Dadurch dass er es schon lange Zeit nicht mehr richtig benĂŒtzen konnte, ist es dĂŒnner, Muskeln und Sehnen haben sich verkĂŒrzt. Wir hoffen sehr, dass es seine letzte OP ist. So ganz ohne Hinken wird es wohl auch nicht in Zukunft gehen, uns ist nur wichtig, dass er einmal keine Schmerzen mehr hat.

Und so sieht es in Sammy nun aus:


Bei einer der vielen vielen Tierarztbesuche im Wartezimmer







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Offline Lucy

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #39 am: 24. Februar 2019, 21:21:46 »
Was fĂŒr ein tapferer Kerl  :-*
Carmen, Roman, Leo, Lilly & Tina, unvergessen unsere Lucy, unvergessen unser Kater Sammy
Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will!
(Albert Schweitzer)

Online julia1405

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #40 am: 25. Februar 2019, 08:27:36 »
Oh was fĂŒr eine Zeit, ich drĂŒcke euch die Daumen dass nun auch die restliche Zeit schnell vergeht.
Sammy und auch deine Mutter haben meinen grĂ¶ĂŸten Respekt, danke dass ihr Sammy helft und mit ihm das durchsteht  :-*

Und Melissa ist so eine sĂŒĂŸe Maus, trotz dem Krokodilanteil in ihr!  ;)
Fay & Daisy & Matilda
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Offline claudianet

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #41 am: 25. Februar 2019, 18:34:59 »
Ich ziehe den Hut vor Eurem Einsatz und Eurer Ausdauer, die Ihr fĂŒr den kleinen Mann jeden Tag aufbringt  :77:
Viele hĂ€tten sich entweder nicht drĂŒbergetraut oder hĂ€tten in den Wochen des Protestes die Nerven verloren ... ich wĂŒsste nicht, wie es mir ergangen wĂ€re.

Ich wĂŒnsche Euch alles, alles Gute fĂŒr die kommende OP - möge Euch alle der Erfolg reichlich belohnen  :-*
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
Ich lerne von unseren Tieren viel mehr, als sie von mir :-)

Offline andyundsabine

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #42 am: 25. Februar 2019, 19:40:10 »
Hut ab vor der Ausdauer die Mama und du hast.Ich wĂŒnsche euch das die zeit schnell um ist und Sammy ein Schmerzfreies leben bekommtb

Online Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #43 am: 25. Februar 2019, 20:22:55 »
Danke fĂŒr eure lieben Worte! Ja ich gebe zu, an manchen Tagen war meine Mutter wirklich am Verzweifeln und ich hab schon gedacht, hoffentlich packt sie es noch, aber Gott sei Dank ist wenigstens das Putzen und Decken Waschen weniger geworden!
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