Autor Thema: Hilfe!!!!Harte Realität in Zigeunersiedlung in Michalovce / Ost-Slowakei  (Gelesen 3306 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline ivonn2

  • Mops
  • ***
  • Beiträge: 41
  • Geschlecht: Weiblich
Hallo Zusammen!
 
In einer Zigeunersiedlung Angy Mlyn in Michalovce( Ost Slowakei) befindet sich ungefähr 136 Hunde, die dort sehr leiden. Viele Hunde sind wegen der Angst ganze Tage versteckt und gehen raus nur in der Nacht, das Futter suchen. Einige Hunde sind 24 Stunden geschlossen in kleinen Räumen, wo  mussen  persônliche Sachen bewachen. Viele Hunde sind auf den kurzen Ketten angebunden, einige auch ohne einen Uberdach und vor dem schlechten Wetter  kônnen sie sich nicht  zu verstecken. Und dazu, alle haben Hunger:(
Die Situation in dieser Siedlung ist alarmierend. Die Hunde sind dort getôtet und sehr gequält. Vielleicht finden wir eine gemeinsame Lôsung oder auch ein Rat kann helfen. Die Stadt Košice will diese Situation nicht lôsen, darum suchen wir Hilfe bei anderen kompetenten Organen.

Hier ein Album mit 84 Fotos: unbedingt durchschauen, danke!

https://www.facebook.com/103467129705676/photos/a.1246347548750956.1073742335.103467129705676/1246347568750954/?type=3&theater











Offline su123

  • Hovawart
  • *******
  • Beiträge: 408
  • Geschlecht: Weiblich
  • ich wohne in bad deutsch altenburg, habe einen kleinen garten, bin in pension und lebe mit 2 katzen und 2 hunden.
nicht nur für die Hunde wäre dort viel zu tun!
su

Offline Jendara

  • Retriever
  • ******
  • Beiträge: 248
  • Geschlecht: Weiblich
Schlimme Zustände den Fotos nach zu urteilen. Wo schon der Mensch nichts wert ist, geht's den Tieren leider auch immer noch ein bisschen schlechter :-( .

Offline Reinhard

  • Dogge
  • **********
  • Beiträge: 1.336
  • Geschlecht: Männlich
  • Taten statt Worte
Die Tiere leben dort aber nicht freiwillig  ;(
TATEN STATT WORTE

Egal wie groß oder klein die Pfoten sind...
sie hinterlassen Spuren für die Ewigkeit,
...auch wenn sie schon lange nicht mehr neben uns gehen.

Offline Susi

  • Mops
  • ***
  • Beiträge: 38
  • Geschlecht: Weiblich
Genau! Und das Schlimme ist, dass man dort als Privatperson überhaupt keine Chance hat die Tiere rauszuholen. Entweder hast ein Messer im Bauch, aufgeschlitzte Autoreifen sind das Mindeste.  Wirklich ein Wahnsinn diese Zustände! Offizielle Stellen  (Bürgermeister und  Amtstierarzt mit Polizeischutz müssten dort aufräumen.  Das ist die einzige Chance. Wer sind "andere kompetente Organe"? Vielleicht könnte eine Unterschriftenaktion nützen? Wichtig ist, dass rasch etwas passiert - wobei dieses Pack sicher sehr bald wieder neue arme Viecherln quält. Wer gibt denen bloß  ein Tier ????? Wahrscheinlich sammeln sie herrenlose Hunde ein oder  kriegen diese wehrlosen Seelchen von Ihresgleichen. Wie auch immer  - die Tiere  haben keine Schuld und  diese Kreaturen (hab mich bemüht kein schlimmes Wort  zu verwenden)  haben nicht den geringsten Respekt oder gar  Liebe zum Tier. Von Menschen ganz zu schweigen. Das ist mir aber wurscht. Hier gehts um Tiere!

Offline Andrea_Luka

  • Dogge
  • **********
  • Beiträge: 2.047
  • Geschlecht: Weiblich
  • Fledermausbegleiterin - Justus+Leo fest im Herzen
Die Menschen leben dort auch nicht freiwillig. Das Märchen vom sozialen Auftsieg, ne? Da hast du natürlich super Chancen wenn du in dieser etnischen Gruppe geboren und aufgewachsen bist, die nirgendwo auf der Welt wirklich willkommen ist, auch nur einen Job zu bekommen, eine Wohnung oder sonstige grundlegenden Notwendigkeiten für ein geregeltes Leben. Also bleiben wir vielleicht einfach bei dem Thema, wegen dem wir uns in diesem Forum versammeln und einig sind, den Tieren?

Es ist grausam, wie es den Menschen und Tieren dort geht. Tiere die rausgeholt werden, werden nach kürzester Zeit ersetzt, das hat keinen Sinn. Und da die Politik kein Interesse an dieser Ethnie und an Tieren hat, wird diese nichts ändern, solange der Druck von außen nicht zu groß ist. Lösung? Keine Idee.

Offline ivonn2

  • Mops
  • ***
  • Beiträge: 41
  • Geschlecht: Weiblich
   Neue Information:

   Nach dem Gespräch mit dem Búrgermeister Košice, haben wir erfahren, dass die Stadt Košice will in diesem Fall helfen, aber
   Problem ist das GELD. Die Stadt will einfach kein Geld fúr solche Aktionen ausgeben, was ist sehr TRAURIG. Hier besteht ein
   dringender Handlungsbedarf! Polizei nimmt ab und zu einige Hunde, aber dass reicht nicht. Es braucht 3 - 4 grosse Aktionen, damit die Hunde
   von dort weg sind. Die arme Hunde sind dort nicht freiwillig. Und dazu in diesen Zigeunersiedlungen ist normal, das sie die Hunde konsumieren.
   Das ist auch ein riesiges Problem! Wahrscheinlich wird das Tierheim Michalovce eine Geldsammlung machen,
   um die Arme Hunde von dort zu nehmen und in anderen Tierheimen zu verteilen, aber alle sind leider voll.

Offline nuffl

  • Dogge
  • **********
  • Beiträge: 2.479
und was passiert dann?
bitte nicht falsch verstehen, ja, die hunde tun mir wahnsinnig leid und gehören dort weg. aber in 1 jahr siehts doch wieder genauso aus. könnte man hier mit kastrationsprojekten evtl mehr erreichen? ... dann wäre die vermehrung mal deutlich eingeschränkt. wenn man schon kein geld für leben und nahrung hat und eben hunde isst, dann wird man wohl auch keines in die kastration der tiere stecken (können/wollen). ich denke, hier müsste man nachhaltiger ansetzen um dauerhaften erfolg zu haben.
in vielen ländern ohne ausreichendem tierschutz ist das noch viel tragischer. denn auch wenn der bürgermeister eine räumung anordnet - die hunde landen dann aus platzmangel im städtischen tierheim und werden nach der frist getötet (oder aus platzproblemen vl gleich direkt).

Offline Reinhard

  • Dogge
  • **********
  • Beiträge: 1.336
  • Geschlecht: Männlich
  • Taten statt Worte

Das würde aber heißen, wenn man es im Leben schwer hat und zu einer etnischen Minderheit gehört,
ist es legitim zu Tieren grausam zu sein?????
TATEN STATT WORTE

Egal wie groß oder klein die Pfoten sind...
sie hinterlassen Spuren für die Ewigkeit,
...auch wenn sie schon lange nicht mehr neben uns gehen.

Offline nuffl

  • Dogge
  • **********
  • Beiträge: 2.479
das hat niemand hier gesagt und auch sicher nicht gemeint.
es ist NICHT ok, auch nur irgendein lebewesen zu quälen - egal ob mensch oder tier.

Offline ivonn2

  • Mops
  • ***
  • Beiträge: 41
  • Geschlecht: Weiblich
 Der Kastrationprogram bei uns hilft auch, leider hat Zeit erst im April 2017.

Offline Jendara

  • Retriever
  • ******
  • Beiträge: 248
  • Geschlecht: Weiblich
Wenn die dortigen Hunde weggeholt oder kastriert werden, was hält die Menschen in diesem Dorf davon ab, sich einfach neue zu holen? Streuner gibt's ja in diesen Ländern genug. Da reichen schon ein paar, damit's in kürze wieder so aussieht. Besonders, wenn sie die Hunde noch als Nahrungsquelle nutzen. Die werden sie sich ja wohl kaum nehmen lassen.

Wenn die Menschen in diesem Ort nicht umdenken, und das kann nur durch Aufklärung passieren, seh ich da ein Fass, mit einem sehr großen Loch im Boden :-/ .


Offline Karo

  • Neufundländer
  • *********
  • Beiträge: 949
  • Geschlecht: Weiblich
Ersetze Aufklärung durch Bildung, Zugang zum Arbeitsmarkt (wobei hier einerseits die Strukturen in den Roma-Gesellschaften mitzudenken sind und andererseits Veränderungen d. 'Postkommunismus' und deren Auswirkungen auf d. Roma). Hochkomplexes Beispiel für othering.

Offline Mohnblume

  • Retriever
  • ******
  • Beiträge: 121
  • Geschlecht: Weiblich
Ich lebe in Ungarn und bin von Zigeunern belogen, betrogen und bestohlen worden. Da hat man keine rosarote Brille mehr auf. Und ich habe eine Hündin aus einer Zigeunersiedlung in Rumänien, sie ist dort als Welpe misshandelt worden, und bis heute (8,5 Jahre) kein "normaler" Hund. Aber ein ganz toller.
Ja, sie würden sich wieder neue Hunde holen, sie haben ja überall Freunde/Familie, und es wird kein Hund kastriert. Ich denke, das Einzige was hilft, wäre die erlaubte Anzahl der Hunde zu begrenzen und immer wieder zu kontrollieren, so dass ihnen auch die Lust vergeht, wenn die Hunde eben nicht an der Kette gehalten werden dürfen etc. Und insofern wäre es schon gut, wenn es jetzt Orgas gäbe, die eine begrenzte Anzahl von Hunden nehmen könnten, damit die Gemeinde dort jetzt einschreiten kann. 
Es ist schlimm, wenn man sieht, wie hier selbst normale Leute ihre Tiere behandeln, den Kindern wird absolut kein Respekt vor Tieren beigebracht. Und ein Hund kommt weg, der nächste kommt.
Ich würde ja selber gerne helfen, aber ich kann nicht, ich habe selber vier Hunde und eigene Katzen sowie Streunerkatzen, die ich versorge.
Iris & Friends