Autor Thema: Geschichten aus dem Weinviertel  (Gelesen 3122 mal)

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Offline Artischocke

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Geschichten aus dem Weinviertel
« am: 12. November 2017, 13:21:30 »
Dieser thread soll unsere Pflegis vorstellen, es werden hoffentlich noch einige kommen...hin und wieder werden auch unsere Ex-Pflegis vorkommen, auch die, die bei uns geblieben sind  :4:

Derzeit ist Drahus, bei uns Dixie, bei uns, und wartet auf seine Familie





Heute m├Âchte ich euch mehr von Spotty erz├Ąhlen, Ende Juli war sie bereits 2 Jahre als Pflegi bei uns, sie wurde im Sommer zum Ex-Pflegi... :icon_e_biggrin:



Liebe Gr├╝sse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, "Spotty", Und Pflegis  Ochko 'Benny' und Connie

Offline Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #1 am: 12. November 2017, 14:34:30 »
SIE hat es vom ersten Tag an gewusst, WIR haben 2 Jahre gebraucht, um Spottys Wunsch zu akzeptieren. Spotty hat am ersten Tag beschlossen, bei uns zu bleiben, wir haben uns 2 Jahre erfolglos dagegen gestr├Ąubt  :enjoying:

Und so wie sie sich uns genommen hat, hat sie auch ihren Hundepartner erw├Ąhlt, der anfangs auch nicht so gl├╝cklich war mit der Zwangsheirat:




Man beachte Pukies Hilfesuchenden Blick:  :be happy:




immer mit K├Ârperkontakt, entweder mit uns oder mit den anderen Hunden, und quetscht sich dann mit Muss dazu:




Spotty, die Gepunktete, vormals Josefa, hatte ich in Windeseile auf der homepage ausgesucht, nachdem der Wunschpflegi dann doch woanders hinreiste. Ich dachte, diese kleine bunte H├╝ndin w├╝rde doch rasch vermittelt sein. Ha, wie man sich doch t├Ąuschen kann!

Sie war zwar ein bi├čchen ├Ąngstlich und unsicher, lie├č sich aber problemlos von uns aus Annas Auto heben, aber diese erste Unsicherheit ist ja normal bei Neuank├Âmmlingen und gibt sich meist rasch. Sie lie├č sich problemlos baden und angreifen von uns, die gro├če ├ťberraschung kam, als ich das zweite Mal mit ihr spazieren ging, und unsere Nachbarn sie anschauen wollten und langsam und ruhig auf Spotty zugingen.  Da geriet Spotty v├Âllig in Panik, wollte nur noch weg, und w├Ąre fast aus dem Brustgeschirr raus...in letzter Sekunde konnte ich sie raufnehmen und festhalten. Am selben Tag noch n├Ąhte meine Mutter ein Sicherheitsgeschirr.

Und das war dann lange Zeit ihr Programm: Fremde, die uns drau├čen begegneten wie auch die, die ins Haus kamen, waren ein rotes Tuch. Drau├čen nur im Fluchtmodus, drinnen ewiges Bellen und Knurren, im Sicherheitsabstand von der geliebten Couch aus. Es wurde aber  mit der Zeit immer besser, sie hat ihre Fortschritte gemacht, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt: Besucher wurden schlie├člich geduldet, kurz beschn├╝ffelt, aber angreifen lie├č sie sich nicht. Bei├čen w├╝rde sie aber nie, sondern einfach ausweichen, manchmal auch leise knurren.

Sie brauchte 2 Monate, bis sie meine Mutter und die Familie meiner Schwester akzeptierte, mittlerweile lieben meine 9j├Ąhrige Nichte und Spotty einander hei├č. Es dauert einfach sehr sehr lange, bis Spotty Fremden vertraut. Warum sie uns von Anfang an vertraut hat, ist uns ein R├Ątsel, schlie├člich waren wir ja auch fremd f├╝r sie.

Zweimal kamen sehr nette Interessenten, beides super Pl├Ątze, die man sich nur w├╝nschen kann f├╝r seine Pflegis, es hat aber an Spotty gelegen dass es doch nicht gepasst hat. Spotty hat eines klargemacht:



Mittlerweile d├╝rfen einzelne, pfotenverlesene, bereits seit einiger Zeit bekannte Nachbarn, Spotty vorsichtig streicheln.

Spotty ist von all unseren Hunden diejenige, die am meisten an uns h├Ąngt. Sie ist ├╝berall dort, wo ich auch bin, auch im Bad schaut sie mir in der Fr├╝h zu, wie ich mich restauriere. Auf Abwechslung und Ausfl├╝ge mit dem Auto woanders hin kann sie verzichten. Wir wohnen in einem kleinen ruhigen Ort im Weinviertel, und diese kleine ruhige Welt ist ihr genug.

Mittlerweile sind Pukie und Spotty aber wie ein Ehepaar und ein Herz und eine Seele:






Wir haben uns solange gestr├Ąubt, da wir ja schon eigene Hunde hatten...und Spotty wurde schlie├člich Fixhund Nr. 4. Wir wollten ihr eine Zwangsvermittlung ersparen, die sie vielleicht nicht verkraftet h├Ątte. Hab ich eigentlich schon erw├Ąhnt, dass ich eigentlich keine eigenen Hunde wollte, nur Pflegis aufnehmen und Sprungbrett sein?  :laugh:

Liebe Gr├╝sse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, "Spotty", Und Pflegis  Ochko 'Benny' und Connie

Offline MilkaCat

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #2 am: 12. November 2017, 15:00:40 »
  :laugh: :laugh: :laugh:  ist knapp daneben gegangen. Keine eigenen Hunde  :laugh:
Eine ganz s├╝├če Rasselbande habt ihr da.
Liebe Gr├╝├če
Karin & Dominik mit Minnie & Yogi & Milka

Offline claudianet

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #3 am: 12. November 2017, 17:22:00 »
ja genau ... so kann es gehen, wenn der hund seinen lebens-meldezettel ausf├╝llt  :5:
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
Ich lerne von unseren Tieren viel mehr, als sie von mir :-)

Offline Katzenmama

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #4 am: 12. November 2017, 18:06:28 »
So lieb erz├Ąhlt!  :11:  :11:  :11:  :11:
Spotty "wusste" offensichtlich von Anfang an was bzw. WEN sie braucht! Und sie hat nicht locker gelassen! Bravo Spotty!
Andrea mit Biene, Maja und Boni
├ťber der Regenbogenbr├╝cke: Mira und Melina (Lini)

Offline Renate058

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #5 am: 12. November 2017, 18:23:52 »
Wirklich sehr humorvoll und lieb erz├Ąhlt   :))

Das ist ja wirklich bemerkenswert dass die h├╝bsche Spotty euch von anfang an vertraut hat und euch gleich ins Herz geschlossen hat und beschlossen hat nie wieder von euch wegzugehen.

Wir hatten drei eigene Hunde als wir vor 7 Jahren als Plegestelle begonnen haben und dachten auch dass wir jeden Pflegehund weitervermitteln werden ... jetzt haben wir 8 Hunde ... sind total gl├╝cklich mit den S├╝├čen und sind dankbar dass uns einige "um den Finger gewickelt haben" mit ihrer bezaubernden Art und unser Leben bereichern   :8:

Offline Chris*

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #6 am: 12. November 2017, 19:00:16 »
das ist echt eine tolle Geschichte - s├╝├če Maus und tolles Rudel  :8:

Das ist der Grund, warum ich leider nie eine Pflegestelle sein kann. Sie br├Ąuchten nur im Ansatz signalisieren, dass sie hier nicht weg wollen und ich w├╝rde sie nicht gehen lassen...

Offline Petra aus Linz

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #7 am: 12. November 2017, 19:59:42 »
So eine liebe Spotty- Geschichte und die Fotos erst ! Und Pukies Blick beim Zwangsbekuschelwerden von Spotty ist wirklich genial. So toll, dass sie ein liebes Ehepaar geworden sind und Spotty bei euch bleiben darf.
LG Petra+Elena+Jordy+Cats

Offline tina zippenfennig

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #8 am: 12. November 2017, 21:56:04 »

So eine tolle Geschichte und so liebevoll erz├Ąhlt, Spotty hat schon gewusst, warum sie bei euch bleiben will!
Sie und Pukie sind wirklich ein h├╝bsches Paar, Drahus ist aber auch ein H├╝bscher, w├╝nsche ihm, dass auch er sein Traumplatzerl findet!

Liebe Gr├╝├če,
Tina
Tina, J├╝rgen,  Katzen Stella, Schnecki und MausMaus, Chiron und Betty!
Lucky, Miri , Brisco und Nanouk f├╝r immer in unseren Herzen!

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Offline Fennek

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #9 am: 13. November 2017, 19:15:40 »
Statt Schutzvertrag wurde der Meldezettel ausgef├╝llt.  :alas: :113: Ich finde es immer wieder toll, dass manche Hunde wissen, was ihre Dosen├Âffner erst viel sp├Ąter akzeptieren. Und noch sch├Âner ist es, wenn diese es auch zulassen. Sehr lieb geschrieben.  :be happy: :be happy:
LG
Irene
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Offline Terryann

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #10 am: 13. November 2017, 19:25:41 »
 :79: wunderbar , dass Spotty sofort erkannt hat, dass sie bei euch daheim ist!!

Offline Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #11 am: 27. Januar 2018, 17:15:33 »
Heute darf ich euch unsere neuen Pflegis vorstellen, Elisabeth und Ochko :enjoying:

Vor einer Woche zog Elisabeth, bei uns Lizzy genant, ein. Ein origineller Hund, optisch als auch charakterlich.  Unser erster Corgimix, und ich denke sie hat sehr viel von einem Corgi, die Queen h├Ątte wohl viel Freude mit ihr. Im Haus eher gem├╝tlich drauf, aber seehr verspielt. Geht wie so ziemlich alle Hunde gerne spazieren, aber ohne Leine w├╝rde sie wohl liebend gerne ihre eigenen Wege gehen, ein bissi stur ist sie schon  :4: Noch zur├╝ckhaltend bei Fremden, aber sobald sie erkennt, dass ihr nix passiert, sehr freundlich. Stubenreinheit wird fleissig trainiert. Und sie ist unglaublich liebes- und kuschelbd├╝rftig.







Bei meiner Mutter durfte Ochko, genannt Benny, als Pflegi einziehen. Ein wirklich entz├╝ckender und liebenswerter Hund! Bis jetzt v├Âllig unkompliziert. Sein einziger Makel ist wohl sein blindes Auge. Laut TA k├Ânnte das von einer alten Verletzung kommen, wir m├╝ssen jetzt mal beobachten, ob es ihm Schmerzen macht oder nicht, falls ja, m├╝sste das Auge entfernt werden.
Und er ist ganz sch├Ân kugelrund, ein bissi abspecken ist angesagt Er w├╝rde einfach sagen er ist untergro├č  :4:







Wir vermuten, dass er nur im Garten gelebt hat, denn da h├Ąlt er sich furchtbar gerne auf, das scheint er so gewohnt zu sein. Er z├Âgert auch oft, ins Haus reinzugehen. Und gar nicht glauben kann er, dass er ins Wohnzimmer mit rein darf, wie die anderen Hunde meiner Mutter. Es gab keinerlei Probleme beim Einrudeln, er war einfach da und gleich mitten drin :be happy: Und erstaunlicherweise war er sofort stubenrein. Spazieren geht er f├╝r sein Leben gern, da pickt er sich an die T├╝r damit er ja nicht vergessen wird  :alas:

Der brave Benny w├╝rde seiner k├╝nftigen Familie jedenfalls viel Freude bereiten  :enjoying:


Liebe Gr├╝sse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, "Spotty", Und Pflegis  Ochko 'Benny' und Connie

Offline Petra aus Linz

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #12 am: 27. Januar 2018, 21:12:35 »
Ich freue mich so, danke Artischocke und Mama ! Bin ja v├Âllig corgiverr├╝ckt und Elisabeth hat mir am Herzen gelegen. Ich glaube, sie wird sich noch einige ├ťberraschungen ausdenken, Corgis sind ja sehr speziell und klug und wissen halt alles besser :icon_e_biggrin:
Und der liebe Ochko hat so ein liebes, freundliches Gesicht. Ich w├╝nsche beiden die besten Fixmenschen, auf eine tolle Pflegestelle haben sie es ja schon mal geschafft.
LG Petra+Elena+Jordy+Cats

Offline Artischocke

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #13 am: 13. M├Ąrz 2018, 17:17:35 »
Wieder Neuigkeiten von uns:

Elisabeth ist rasch ausgezogen zu Corgiliebhabern  :enjoying: Ochko wird demn├Ąchst operiert, sein Auge muss leider raus. Es wird also noch ein bissi dauern bis er seine Familie suchen kann, trotz seines optischen Makels ist er aber ein entz├╝ckender und v├Âllig unkomplizierter kleiner Hundemann.

Seit 1 Woche ist nun Cheesy bei uns, wir nennen sie Jessy. Aus dem schrecklich verfilzten Fell mussten wir sie buchst├Ąblich raussch├Ąlen. Sie hat sich auch sehr unwohl gef├╝hlt in diesem Fell, das wie eine Zwangsjacke war. Darunter kam ein extrem d├╝nner Hund zum Vorschein, was man vorher gar nicht so sehr sehen konnte. Sie ist sehr leicht, bei einer Schulterh├Âhe von 35 cm wiegt sie nur 5,5 kg. Sie bekommt nun 3 x t├Ąglich Futter, und wird sicher bald zunehmen.

Seit sie ihr Fell los ist, ist sie ein v├Âllig anderer Hund! Lustig, quirlig, verspielt, mit vielen Flausen im Kopf, wie es sich f├╝r einen Junghund halt so geh├Ârt  :4: Meinen Hunden ist sie manchmal zu frech und ungest├╝m, da kann es schon passieren dass sie energisch zurechtgewiesen wird...sie ist nix f├╝r Couchpotatoes... aber nun hier ein paar erste Fotos...











Ach ja, und kuscheln ist ihre Lieblingsbesch├Ąftigung  :alas:



Liebe Gr├╝sse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, "Spotty", Und Pflegis  Ochko 'Benny' und Connie

Offline Petra-Hasi

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Re: Geschichten aus dem Weinviertel
« Antwort #14 am: 13. M├Ąrz 2018, 18:11:41 »
Wow,das ist doch die Maltesermixh├╝ndin aus dem Sack oder?
Sie ist so entz├╝ckend,man erkennt sie ja gar nicht wieder.:11:
Hat wohl einiges aufzuholen die Kleine.Wer weiss wie lang sie in ihrem Fell gefangen war.

Das Kuschelfoto ist super man sieht wie es ihr gef├Ąllt Zuneigung zu bekommen.
Zunehmen muss sie wirklich noch einiges sie ist ja ein Ripperl. 8o
Doch bei 3xFutter(meine w├╝rden sich freuen)wird sich das schnell ├Ąndern.
Danke das du dich ihrer angenommen hast und f├╝r sie da bist.
Lg  :103:

Mann kann in die Tiere nichts hinein pr├╝geln,
aber mann kann manches aus ihnen heraus streicheln.
(Astrid Lindgren)