Autor Thema: Schafe, Ziegen und Hunde  (Gelesen 7271 mal)

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Offline ahokahey

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #15 am: 30. Mai 2009, 18:54:02 »
Okay, Du bist bestens ger├╝stet f├╝r Ziegen. Im Obstgarten helfen sie auch bei der Baumpflege, nur Vorsicht an den St├Ąmmen, sie sch├Ąlen diese gerne ab.
Viel Freude mit Deinen zuk├╝nftigen geh├Ârnten - oder auch nicht- Familienmitgliedern. Du wirst sehen, sie sind noch anh├Ąnglicher als Schafe und stets f├╝r jeden Spa├č zu haben.
Wenn┬┤s bei Dir so ist wie Du schreibst, m├Âcht ich auch Ziege bei Dir sein.
LG
Conny
Da├č der Hund mir mit das Liebste sei, sagst Du, oh Mensch, sei S├╝nde. Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

Offline Lilli

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #16 am: 30. Mai 2009, 23:24:50 »
Na gut, vielleicht im n├Ąchsten Leben:D

Alle anderen wollen Hund bei mir sein.


Alice!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Gibt es schon Infos zu den kleinen Steckdosen?
Lilli M├╝nster
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Offline Henny

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #17 am: 31. Mai 2009, 02:48:42 »
Hallo Lilli,
mit Ziegen kenne ich mich nicht aus, aber bzgl. Schafhaltung kann ich dir ein paar Tipps geben.
Bei der Zusammenf├╝hrung h├Ąngt es in erster Linie vom Verhalten der Hunde ab. Wenn sie einen Hund nicht kennen, gibt es zwei M├Âglichkeiten - entweder sie fl├╝chten oder sie stampfen (meistens der oder die Anf├╝hrer(in)). Wenn sich der Hund durch die Stampferei nicht beeindrucken l├Ą├čt und die Schafe ignoriert, wars das. Wenn er ihnen zu nahe kommt kann's schon sein, da├č er die harte Stirn zu sp├╝ren bekommt. Das passiert dann meistens v├Âllig ohne Vorwarnung.
Fressen tun sie alles was f├╝r sie erreichbar ist. Im Winter, wenn es kein frisches Gras gibt, mit Begeisterung auch die Rinde der B├Ąume. Brauchst Dich dann nicht um Brennholz k├╝mmern...   ;)
Wir haben zwei Weiden, wenn eine abgegrast ist, hat sich die Wiese auf der anderen inzwischen erholt.
Ihren Stall benutzen sie im Sommer mehr als im Winter - Flucht vor der Sonne und mehr noch vor den Bremsen. Sie leigen nicht gerne auf nassem Boden - also irgend ein Unterstand sollte auch im Sommer vorhanden sein. Ein kalter, gefrorener Boden im Winter macht ihnen hingegen nichts.
Zum Freund wirst rasch mit Maisk├Ârnern. Mu├čt allerdings aufpassen da├č sie nicht zuviel erwischen - Pansenazidose. Das gilt nicht nur f├╝r Maisk├Ârner sondern f├╝r s├Ąmtliches K├Ârnerfutter.
Wenn sie im Sommer ausschlie├člich Gr├╝nfutter fressen, sollte man ihnen wenigstens einmal in der Woche Kleie dazu f├╝ttern.
Wenn du vor hast dir heuer schon Schafe zuzulegen, dann k├╝mmer dich schon jetzt um einen Heulieferanten in deiner Gegend (die Bauern machen in der Regel nur soviel Heu wie sie brauchen). Anderenfalls mu├čt es dann im Herbst um teures Geld von weit herkarren lassen.
Falls nicht schon vorhanden, mu├čt dich auch um ein trockenes Lager f├╝r's Heu k├╝mmern.
Wenn einmal eine Beziehung aufgebaut ist sind Schafe total lieb und ├╝berhaupt nicht dumm.

Offline Lilli

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #18 am: 31. Mai 2009, 09:23:28 »
Danke f├╝r die Tipps, das meiste wei├č ich schon, da ich selten komplett blau├Ąugig an eine Sache herangehe. Aber das ist ja das Schlimme an der Sache. Umso mehr ich ├╝ber Schafhaltung wei├č, wird mir erst bewu├čt, wie schlecht es den Schafen auf dem Nachbarsgrunst├╝ck geht.
Die ersten Monate habe ich sie aus reinem Selbstschutz ignoriert, wie auch das Schreien der Schweine, wenn wieder eines "gestochen" wird, wie sie es hier nennen. An diese Art Landleben werde ich mich nie gew├Âhnen k├Ânnen.

Da ich mich gegen meinen Willen aber doch mit den Schafen angefreundet habe stecke ich in einer Tierschutz-Moral-Krise.

Mein Plan war bis vor ein paar Tagen, ich kaufe drei 3-monatige Shropshir-B├Âckchen, die zuvor noch kastriert werden (habe mich auch vergewissert auf welche Weise), das ist DIE Schafrasse, die f├╝r Christbaumkulturen und Obstg├Ąrten eingesetzt werden, da sie keine B├Ąume anfressen. Die B├Âckchen werden extra f├╝r mich kastriert, die ├╝brigen werden geschlachtet.

Sie w├Ąren noch jung genug, um sich mit meinen Hunden zu arangieren, der hintere Grund wird abgeteilt. Ein Teil Obstgarten mit anschlie├čender sonniger Wiese. Getrennt wird mit einem Carport, das ich mit Profilbrettern auf drei Seiten schlie├če, so haben die robusten Schafe, die aus England kommen einen Offenstall, der ihnen Anforderungen gerecht wird. Daneben Zaun mit Tor, damit sie nach ein paar Monaten Weidezeit das Grundst├╝ck wechseln k├Ânnen. Daran angebaut eine M├Âglichkeit, um Heu trocken zu lagern.

Die Hunde w├Ąren tags├╝ber auf Hof und vorderern Garten, wenn wir aber unsere Spielstunde haben, gehe ich mit ihnen nach hinten zu den Schafen, wo sie genug Auslauf haben und wir mehrmals t├Ąglich auch mit den Schafen zusammen sein k├Ânnen.

Als ich voller Vorfreude auf meine Sch├Ąfchen das Grundst├╝ck abgeschritten bin, haben mich die Nachbarsschafe gesehen und gerufen. Da war mir klar, dass mein Plan einen Haken hat.

Meine B├Âckchen h├╝pfen dann vergn├╝gt durchs gr├╝ne Schlaraffenland, w├Ąhrend die anderen am Zaun stehen und ihnen hungrig beim Fressen zuschaun k├Ânnen8o Das kanns aber doch auch nicht sein.

Die armen Schafe sind vor Jahren auf einen alten, unbewohnten Bauernhof gestellt worden um das Meer an ├╝berw├╝chernden Brombeeren zu vernichten. Brombeeren sind schon lange keine mehr zu sehen, leider auch kaum Gras, da der Platz zum Weiden f├╝r drei Schafe zu klein ist. (Ist so gro├č wie mein vorderes Grundst├╝ck, ich habe drei aneinanderliegende gekauft) Da dort keiner wohnt, sondern nur der n├Ąchste Bauer Heu und Wasser ├╝ber die Mauer verabreicht, sind sie auch so menschenscheu und angeblich deswegen seit Jahren nicht mehr geschoren worden. Weiters keine Klauenpflege, keine tier├Ąrztlcihe Versorgung und sicher haben sie Mangelerscheinungen und Hauterkrankungen. Wie mir berichtet wurde, ist das braune Schaf wochenlang tod im Hof gelgen, bevor es ├╝berhaupt jemand bemerkt hat.

In meiner Wut ├╝ber diese miserable Tierhaltung h├Ątte ich am liebsten schon den Amtstierarzt verst├Ąndigt, aber der sitzt sicher mit den Bauern beim Saufen und andereseits kann ich mir direkte darauf folgende Feindschaften nicht leisten, da ich nicht will, hier wegen meiner sieben Hunde und zahreichen Pflegehunden Probleme zu bekommen.

Nun habe ich den Besitzer der Schafe mal durch die Blume gefragt, ob er Interesse h├Ątte, die Schafe bei mir einzustellen. Damit w├Ąre er gleich einverstanden, denn dann erspart er sich das t├Ągliche Heut als Zufutter. Diese Schafe sind aber nicht so leicht zu integrieren, wie die Jungb├Âcke, ich w├╝rde sie zu Anfang hinter die Carport-Abgrenzung stellen, da k├Ânnen sie bis zum Herbst weiden und ich bleibe dann eben mit den Hunden davor und werde langsam einen nach den anderen an der Leine zu den Schafen mitnehmen, um sie langsam aneinander zu gew├Âhnen. Wenn sie dann weniger verschreckt sind, lasse ich sie auf meine Kosten scheren und die Klauen schneiden und auch der TA muss sie sich anschauen, impfen und entwurmen.

Jetzt wo ich das schreibe, merke ich, dass ich bereits schon den Entschluss getroffen habe. Es tut mir nur weh, wegen der B├Âckchen absagen zu m├╝ssen und sie damit ans Messer liefern zu m├╝ssen, aber ich kann einfach nicht alle Schafe vor dem Schlachten retten.X(

Daf├╝r gebe ich dann zwei Zwergziegenb├Âckchen eine Chance, ich denke das w├Ąren auch die besseren Spielkameraden f├╝r meine Hunde. Die leben dann mit uns im Rudel und bekommen den Schuppen als Schlafzimmer, wo es viel w├Ąrmer und gem├╝tlicher ist.

Falls Alice noch einen Abnehmer f├╝r 2 MINI-MINI Schweine sucht, ich habe noch eine gro├če isolierte Hundeh├╝tte, wo die Kleinen wohnen k├Ânnen, meine Hunde verwenden sie nur zum Versteckenspielen. Zaun ist bestellt, kommt in zwei Wochen, aber solange ich die Zwergziegen noch nicht habe k├Ânnen die Piggs in der Zwischenzeit einziehen. Wird sich zeigen, ob die Schweinchen dann ├╝berhaupt noch hinter einen Zaun wollen.
Muss nur wissen, ob und wann die Schweinchen kommen, denn die bekommen dann ein Spezialfutter, das ich erst besorgen muss.

Was sagt ihr zu den Schafen, die wirklich arme Schweine sind?
Lilli M├╝nster
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Offline Tina 1973

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #19 am: 31. Mai 2009, 10:05:28 »
Zitat
Original von Lilli
Was sagt ihr zu den Schafen, die wirklich arme Schweine sind?

Schade, dass du deinen urspr├╝nglichen Plan umwerfen musst, aber deinen Nachbarsschafen w├Ąre schon sehr geholfen. Ich denke, dass sie schon arm genug waren, so lange ein solches Dasein zu fristen.

Und nachdem du auch immer wieder scheue Hunde verwandelst, bin ich zuversichtlich dass auch die Schafe mit der Zeit ihre Scheue verlieren.
Mach dann aber bitte wirklich viele viele Fotos von deinen Tierchen - Hunde,Schafe, Ziegen, Schweinchen - ein wahres Paradies!  :verliebt:
:katze:                                                                     Tina 0664/918 32 36

Offline Alice

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #20 am: 31. Mai 2009, 11:01:16 »
@Lilli Jaaaa gerne, ich hab nur noch nicht mit den zust├Ąndigen Leuteb geredet- heute um 13:00 treffen wir uns und dann ruf ich dich an! ;)
Posting ┬ę Alice 2009. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren und Kritisieren ohne Erlaubnis.

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Offline Henny

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #21 am: 31. Mai 2009, 11:42:42 »
Finde deinen Plan mit den Nachbarschafen gro├čartig! Ich denke, ich w├╝rd's auch so machen.  ;)

Offline maddog6

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #22 am: 31. Mai 2009, 13:37:59 »
Liebe Lilly,

Dein Plan ist super! Du kannst nicht Millionen an Schafen und Ziegen vor dem Schalchten retten. Wie alle k├Ânnen LEIDER NICHT ALLE Tiere retten.  ;(

Aber bitte beziehe in Deinen Plan ein: wem geh├Âren die Schafe dann? Du zahlst, machst und freundest Dich noch mehr an. Dann kommt der Eigent├╝mer und sagt "her damit und schlachten". D├╝steres Szenario. Aber wenn ich "einstelle" lese, bist Du noch lange nicht Eigent├╝mer!

Wenn er Dir die Schafe nicht schenkt oder schriftlich abtritt, hebe ALLE Rechnungen auf. Wenn der Wert der Rechnungen den der Tiere ├╝bersteigt, hast im Notfall einen Trumpf in der Hand (aber auch Streit).

Besser w├Ąre die Sache vorher und schriftlich zu vereinbaren!

Noch eine Frage: 6 Schafe vertr├Ągt Dein Budget und das Grundst├╝ck nicht?

Wie w├Ąrs mit ein paar Wochen verborgen? Bin leider nicht im Burgenland, aber das w├Ąr auch was f├╝r mein Grundst├╝ck. Borg mir f├╝r ein paar Wochen Schafe aus und dann ist die Wiese gem├Ąht.  ;)

Alles Gute!
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Offline Lilli

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Schafe, Ziegen und Hunde
« Antwort #23 am: 31. Mai 2009, 20:47:52 »
Ich wollte ja nur zwei Schafe, 4 Schafe kosten dann schon doppelt so viel brauchen einen doppelt so gro├čen Offenstall doppelt so viel Platz f├╝r die Lagerung von Heu und Stroh und fressen von Oktober bis Mai doppelt so viel,was ich kaufen muss, wo sie nicht weiden k├Ânnen. Und eben noch mehr Kosten f├╝r TA und Scheren. Bei sechs Schafen kann ich mir dann auch gleich noch einige Milchziegen nehmen, um mit der K├Ąserei ein Zubrot zu verdienen;)

Abgesehen davon ist die Integration mit meinen Hunden eher gegeben, als mit drei B├Âcken in einer Herde. Da ist es besser, sie werden gleich schmerzlos geschlachtet als voraussichtlich t├Âdlich endende K├Ąpfe mit dem Altbock ausstehen zu m├╝ssen. Auch die Weiber w├╝rden stinkig reagieren, weil die B├Âcke nicht das bringen, was sie von ihnen erwarten. In diesem Fall m├╝sste ich die Kastraten auf eine eigene Weide mit eigenem Stall stellen und da h├Ârt isch sogar f├╝r mich der Spa├č auf.

Das sind au├čerdem keine kleinen s├╝├čen Sch├Ąfchen, sondern so 100 kg Viecher. Als ich heute bei ihnen dr├╝ben war und sie gerufen habe, sind die so schnell auf mich zugelaufen, das ich schon ├╝berlegt habe ob ich mich noch rechtzeitig auf den n├Ąchsten Baum retten kann. Zum Gl├╝ck konnten sie trotz Hanglage noch bremsen. Aber da wird einem erst bewu├čt, wie gro├č sie sind und ich habe mich aber auch gefreut, dass sie es so eiligt hatten, zu mir zu kommen, obwohl kein Zaun dazwischen war.

Da die Herde aus drei Schafen und einem Bock besteht, wird es sicher auch nicht bei vier Schafen bleiben, wie gesagt war ja bis Ostern noch ein L├Ąmmchen dabei. Vor drei Wochen waren es noch drei, warum dieser Depp unter diesen Bedingungen noch ein viertes Schaf dazustellt, muss er mir noch erkl├Ąren. Das ist wenigstens NOCH gut gepflegt.

Ich werde mein Grundst├╝ck einmal f├╝r die heurige Saison f├╝r SEINE SCHAFE zur Verf├╝gung stellen, wenn er mir hilft, den Zaun zu errichten, oder besser, wenn ER den Zaun errichtet, den ich bezahle. Dann kann ich mir das alles einmal in Ruhe ansehen und gewinne Zeit. Die Kosten f├╝r Zaun und Stall sind dann nicht umsonst, da k├Ânnen im Notfall n├Ąchstes Jahr immer noch andere Tiere einziehen, falls wir uns nicht einig werden.

Fr├╝her waren es sogar sechs Schafe, nur die Vorbesitzer waren Huskyz├╝chter und hatten die Zwinger an der Grundst├╝cksseite der Schafe. Zwei der D├╝mmsten oder Hungrigsten haben zuerst die Brombeerhecke gefressen, dann den Holzzaun und ihre Kopfe durch den Zaun gesteckt, um von Nachbars Garten zu fressen. Sehr makaber, aber dann waren sie wirklich im wahrsten Sinn des Wortes um einen Kopf k├╝rzer. Die Gschichte ist gruselig genug, aber heute habe ich einen Teil von einem Kiefer eines Widerk├Ąuers gefunden.

Vorige Woche war in "Hund-katz-Maus" ein Betrag ├╝ber eine Schafherde in D von 100 St├╝ck, die alle ein Zuhause suchen, da der Besitzer krank wurde und sich nicht mehr k├╝mmern konnte. Es wurde ihr schlimmer Zustand gezeigt, sie waren sehr d├╝nn und total verfilzt. Der Schafscherer hat nach dem Scheren von drei Schafen aufgegeben, da sie erst zunehmen m├╝ssen, damit er nicht ├╝ber ihre Rippen rumpelt, wie auf einem Waschbrett und weil die Schermaschine bei den Verfilzungen den Geist aufgegeben hat.

Die einzige Chance haben die Nachbarsschafe, wenn ich sie, wenn sie ganz zahm sind, immer wieder ein wenig mit einer Schere bearbeite, bis man ├╝berhaupt daran denken kann, eine Schermaschine zum Einsatz kommen zu lassen. Die haben keine Wolle, sondern mit Sch... verklebte Rastaz├Âpfe.

Werde mit dem Besitzer der Schafe diese Woche sprechen, dann sehe ich weiter.
Lilli M├╝nster
lilli@animalhope-nitra.at