Autor Thema: kleine Keifn  (Gelesen 3459 mal)

Offline dandy

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Re: kleine Keifn
« Antwort #15 am: 10. März 2021, 10:52:49 »
Danke für die Tips. Den Abstand beim Vorbeigehen hab ich vergessen. Ist klar, mit Abstand gehts leichter. Souveräne Hunde haben wir genug zum Üben (meine drei Buben).

Und das "Kommentarlos" muß zu allererst ich üben  :not speak:
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Offline Sai

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Re: kleine Keifn
« Antwort #16 am: 06. Juni 2021, 21:53:42 »
Hallo,

ich weiß nicht, ob es hier noch Bedarf an Unterstützung gibt - aber ich nehme mal an, das Thema wird sich noch nicht erledigt haben. Was ich daher beitragen kann: Ich habe diesbezüglich sehr viel von einer mir persönlich bekannten Hundetrainerin gelernt und sie sagt Folgendes:

Dermaßen kleine Hunde bellen oft und sind oft sehr aufgeregt (kennt ja jeder). Der Grund dafür ist nachvollziehbar: Sie SIND einfach sehr klein und sie haben NATÜRLICH ein Gespür für die ständigen Größenunterschiede in ihrem Leben: Nahezu alles und JEDER ist größer als sie. Ihre Aufregung ist daher - aus ihrer Sicht - absolut berechtigt und natürlich bellen sie dann auch schon "vorbeugend", manche bei jeder Gelegenheit, ganz gleich, ob es einen "Anlass" gibt oder nicht.

Den Hund dann aus derartigen Situationen raus zu nehmen oder ihn auch hochzunehmen ist richtig. Denn: Es bedeutet Beruhigung. Der Hund ist dann sicher, er wird beruhigt und gestreichelt.

Was vollkommener Bullshit ist: Die Argumentation dass man den Hund damit in seinem (unerwünschten) Verhalten "bestätigen" würde. DENN: Angst ist ein Gefühl. Ein ungutes Gefühl. Und ungute Gefühle werden durch GUTE Gefühle besser. Es geht hier nicht um "Erziehung", sondern um Sicherheit. Mit anderen Worten: "Bin ich bei meinem Menschen sicher - oder keift mich der auch noch an, ist gestresst und schimpft mit mir?"

Ein Vergleich: Man stelle sich vor, man wäre selbst in einer absolut unangenehmen Situation, wenn man z.B. Panik im Lift schiebt oder in der U-Bahn. Würde es uns da helfen, wenn jemand mit uns schimpft? Ganz sicher nicht. Was hilft, ist Beruhigung, Sicherheit und Freundlichkeit.

Ich kann nur sagen, diese Hundetrainerin hat FÜNF Minihunde (und auch einen großen Hund) - und ich habe noch NIE so kleine Minis gesehen, die dermaßen tiefenentspannt waren. Es funktioniert daher - sofern man "Erziehung" nicht mit den Grundbedürfnissen des Tieres nach Sicherheit und Rückhalt bei seinem Menschen verwechselt.

In diesem Sinne: Viel Glück und Grüße an den Mini :-)

Und vielleicht noch ein PS: All das hat auch nichts mit der so oft ins Treffen geführten "De-Sensibilisierung" zu tun - das ist ein ganz anderes Kapitel und man muss sehr aufpassen, das man nicht Äpfel mit Birnen verwechselt und den Hund schlussendlich traumatisiert statt "de-sensibilisiert". Denn wer in höchst unangenehmen Situationen an der Leine weitergeführt oder gar -gezogen wird, entwickelt irgendwann auch einmal echte Stresssymptome. Der Lerneffekt ist dann gleich Null: Wer kennt das nicht: Bei der strengen Mathelehrerin hat noch keiner wirklich was gelernt, das Hirn war einfach dicht. Bei Hunden ist das nicht anders: Angst und Stress vertragen sich nicht mit Lernen.
« Letzte Änderung: 06. Juni 2021, 21:56:19 von Sai »

Offline dandy

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Re: kleine Keifn
« Antwort #17 am: 07. Juni 2021, 07:10:48 »
Liebe Sai!

Nein, das Thema hat sich noch nicht ganz erledigt. Fanni geht zwar schon entspannt an Menschen vorbei (außer die wollen sie streicheln), bellt aber immer noch bei (meist ihr unbekannten) Hunden. Sie bellt aber auch vor Aufregung, z.B. wenn ich weggehe, und Franz mir mit ihr entgegen kommt. Oder wenn ich Leckerlis/Kauknochen verteile, und sie das zu spät mitbekommt - also einfach immer vor Aufregung.
Da ich im Moment sehr mit Dandy beschäftigt bin (ist fast 17, hat jetzt Blasenkrebs, muß immer schaun, wies im geht, ob er mitkommt, ob er pinkeln und k... kann, denn wenn er es nicht mehr kann, muß ich eine Entscheidung treffen ;( ), kann ich ihr nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Ich lobe sie, wenn wir ruhig vorbeikommen (immer noch am besten mit Abstand), ignoriere sie, wenn sie keift. Und eigentlich habe ich das Gefühl, sie bringt sich selbst in Stress. Auch wiegelt sie nicht nur Troll, sondern jetzt auch Old-Floh und Old-Dandy auf - falls er sie hört  :icon_lol:
PS: Das flotte Vorbeigehen hat nichts mit Desensibilisieren zu tun. Wir gehen einfach vorbei (immer mit Abstand) um zu zeigen, es is nix, alles ok, raufnehmen ist wirklich keine Option, dann wird sie nur noch lauter, sie hat wohl keine Angst, sie ist größenwahnsinnig  :beee:
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Offline Sai

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Re: kleine Keifn
« Antwort #18 am: 07. Juni 2021, 14:30:46 »
Liebe Dandy,

das war es, was ich eigentlich sagen wollte: Hunde sind nicht größenwahnsinnig (nach unserer Definition): Sie haben Stress.

Was natürlich nichts daran ändert, dass das Bellen nervig ist und sie dann manchmal auch schon vorbeugend bellen - einfach, weil es ein eingelerntes Verhalten ist, das IMMER zum Ziel führt: Denn die Botschaft lautet: "Achtung, aufgepasst, hier komme ich!"

Dazu ein Vrgleich: Wer kennt das nicht: Die Nachbarin keift schon aus dem Fenster, sobald die Kinder auch nur dabei sein KÖNNTEN, die Wiese zu betreten und im Innenhof laut zu werden. Da geht es noch gar nicht darum, dass die Kinder WIRKLICH laut sind und die Wiese de facto betreten ("ruinieren"). Aber alle wissen schon: "Achtung, die Alte sitzt am Fenster und beobachtet uns!"

Das ist dann (für Mensch und Hund) gleichzeitig auch selbst belohnend: Was zum (vermeintlichen) "Erfolg" führt, wird so lange gemacht, bis man ein Alternativverhalten gezeigt bekommt.

Hochnehmen sollte daher vielleicht schon eine Option sein: Du bestätigst deinen Hund damit nicht in seinem "schlechten" Verhalten - du gibst ihm Ruhe, Schutz und Sicherheit. Angst und Aufregung sind kein "Verhalten" - sondern starke Emotionen/Gefühle. Und unangenehme, stressige Gefühle werden durch gute Gefühle besser.

"Richtiges" Verhalten kann in derartigen Situationen daher nicht gelernt werden. Weil das Gehirn blockiert ist. Was aber hilft, sind Ruhe, Freundlichkeit, Schutz und Beruhigung.

Natürlich wird der Hund dann ganz sicher nicht beim ersten Mal total entspannt sein und aufhören zu bellen. Natürlich muss das erst einmal dauerhaft und verlässlich positiv erfahren werden - auch wir würden jemandem, der es gut meint, nicht von heute auf morgen vertrauen.

Ignorieren ist in diesem Zusammenhang eben Bullshit: Du ignorierst nicht das "schlechte" Verhalten deines Hundes: Du lässt ihn in seiner stressigen Situation alleine. Somit bellt er immer weiter und immer öfter. Ein Teufelskreis.

Aber natürlich musst du mir nichts glauben, ich will auch keine Diskussion lostreten. Gibt jede Menge Bücher zu diesem Thema: Zu hündischem Lernverhalten insgesamt und den Auswirkungen von Stress und Angst auf das Lernverhalten im Besonderen.

Stress, Angst und Aufregung (somit der vermeintliche "Größenwahn") haben Auswirkungen auf das Hormonsystem und somit auf das Gehirn. Denn natürlich ist der Hund nicht blöd: Lieber Bellen und Stress als nieder gerannt werden und Stress - und dann vielleicht auch noch Schmerzen, etc.

Gute Bücher sind etwa von Thomas Riepe: "Herz, Hirn und Hund" oder auch "Da muss er durch: (Saublöde) Sprüche aus der Hundewelt"

Elisabeth Beck ist auch eine sehr fähige Frau: "Wer denken will, muss fühlen". Wenn ich nur ein einziges Buch über Hunde in meinem Bücherschrank behalten dürfte, wäre es dieses.

Aber natürlich verstehe ich auch, wenn jemand keine Zeit und Lust hat, jede Menge zu lesen und eine "Doktorarbeit" draus zu machen. Deshalb habe ich versucht, die Kurzzusammenfassung zu bieten.
« Letzte Änderung: 07. Juni 2021, 21:50:15 von Sai »

Offline Lucy

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Re: kleine Keifn
« Antwort #19 am: 07. Juni 2021, 19:09:39 »
 Danke Sai! Du hast mir wahnsinnig viele Tipps gegeben. Meine Tina ist genau so eine Bellerin. Sie macht es aus Unsicherheit. Und sie kommt dann auch zu mir gelaufen, so quasi schau, was soll ich machen. In Zukunft werde ich ganz ruhig mit ihr umgehen und sie vielleicht sogar hoch heben....ich kann es ja probieren, wie sie damit umgeht. Ich bin ja sehr groß (180 cm) und leider weicht Tina eher zurück wenn ich mich über sie beuge....das tut mir manchmal weh, weil ich noch nie böse mit ihr war, oder sie bestraft habe. Daher muss ich sehr mit meiner Körpersprache aufpassen. Wir machen seit 2 Monaten Rally Obidience. Und da lernen wir Beide sehr viel.....Tina macht das irrsinnig viel Spaß und wir bauen sehr viel Vertrauen auf. Danke auch für die Buchttipps.
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Offline Terryann

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Re: kleine Keifn
« Antwort #20 am: 07. Juni 2021, 19:38:09 »
 :) Bobby ist eher der Kontrollfreak  …. in der Hundezone ist er friedlich, beschnuppert, lässt sich beschnuppern ... aber wenn er den anderen nicht abchecken kann ...  :evil:

https://www.martinruetter.com/schwerin/news/details/artikel/wenn-der-hund-an-der-leine-tobt/

Ein sehr großer Teil der Hunde zeigt das unerwünschte Verhalten an der Leine aus territorialer Aggression. Hier geht es also darum, den Bereich, in dem sie sich gerade befinden, zu verteidigen. Eindringlinge sind dann einfach unerwünscht und müssen mindestens kontrolliert, besser noch vertrieben werden. Die Größe eines Territoriums kann dabei völlig unterschiedlich sein. Bei manchen Hunden ist es nur die „eigene“ Straße, bei einigen der Schlossgarten, bei anderen auch die ganze Welt.
Dass Hunde diese Aggressionsform oft nur an der Leine zeigen, hat sehr häufig damit zu tun, dass sie ohne Leine alles bestens kontrollieren und abchecken können. Ist der „Eindringling“ einmal kontrolliert, gibt es oft die Erlaubnis zum Weiterlaufen. …..

… Hängt Ihr Kontrolletti nun aber an der Leine, dreht er gern hoch, weil er frustriert ist und nicht abchecken gehen kann. ...


 :alas: passt ziemlich gut ...
« Letzte Änderung: 07. Juni 2021, 19:39:44 von Terryann »
Lieben Gruß von Barbara, Bobby, Annie und Masha - in Gedanken bei uns: Terry

Offline Sai

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Re: kleine Keifn
« Antwort #21 am: 07. Juni 2021, 20:00:43 »
Liebe Lucy,

vielen Dank, es freut mich sehr, wenn mein Beitrag Dir etwas gebracht hat!

Vielleicht hilft es Dir, wenn du Dich nicht nach vorne beugst (Lola z.B. hat da auch Angst, obwohl ich ihr noch nie etwas getan habe) - da kann es helfen, einfach in die Knie zu gehen, für den Hund wirkt das dann weniger bedrohlich, als wenn man sich direkt von vorne über ihn beugt.

Jedenfalls finde ich es super, dass Ihr beide so eine tolle Vertrauensbeziehung aufbaut - genau darum geht es!! Wirklich toll,

liebe Grüße!

Offline Sai

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Re: kleine Keifn
« Antwort #22 am: 07. Juni 2021, 20:20:03 »
Liebe Terryan,

das, was Martin Rütter hier schreibt, ist Bullshit.

DENN: Wir ALLE haben das Bedürfnis nach Kontrolle. Oder möchte jemand von uns in einer dunklen Straße alleine des Weges gehen? Oder im Finstern durch den Wald stapfen? Oder oder oder. Ich bin sicher, jeder hier weiß, was gemeint ist.

KONTROLLE ist daher ein Grundbedürfnis jedes Lebewesens. Da sind sich Hunde und Menschen, aber auch Kühe, Schweine und Affen völlig einig :-)

Die Kontrolle über das eigene Leben, die eigenen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen zu haben, sich orientieren und vertrauen zu können: Das gehört alles dazu. Der oftmals verwendete Begriff "Kontrolletti" ist daher wertend und dumm.

Beim Thema "Territorium" könnte man jetzt viel sagen, aber vielleicht nur so viel:

Im Wesentlichen lassen sich alle Methoden zum Thema "Hundeerziehung" auf 3 wissenschaftliche Ansätze zurückführen:

Dominanztheorien - Triebtheorien - und lerntheoretische Konditionierungstheorien

Rütter ist ein Verhaltenstrainer (zumindest hat er, glaube ich, seine Ausbildung in der Schweiz in diese Richtung gemacht) und arbeitet somit sehr viel mit Konditionierung. So weit. So gut. Schlussendlich konditionieren wir alle: Manche absichtlich, manche unbewusst. Sogar der Griff zu Wohnungsschlüssel und Leine ist Konditionierung. Funktioniert dann auch ganz ohne Leckerlie :-) Ist aber egal, tut hier nichts weiter zur Sache.

Was derartigen Wortspenden des oben zitierten "Fernsehflüsterers" aber im Wege steht und sie somit sinn- und wertlos macht, ist dieser Unsinn mit der "Dominanz". Ein Hund, der sich an der Leine unwohl fühlt und das auch entsprechend (mit mehr oder weniger Erfolg) zum Ausdruck bringt, ist kein "Kontrolletti" und er ist auch nicht größenwahnsinnig. Und er hat auch nicht die Absicht, gleich die gesamte Straße, in der er lebt, unter "Kontrolle" zu bringen. Er hat ein Grundbedürfnis nach Kontrolle, Ruhe, Ordnung, Sicherheit, etc. - und um dieses Bedürfnis zu befriedigen, wählt er eine von 3  Strategien: Kampf - Flucht - oder Erstarren.

Kampf bedeutet in diesem Sinne: Er geht an der Leine nach vorne. Das bedeutet nicht, dass er deswegen nicht ängstlich oder nicht aufgeregt wäre. Ich würde jemanden auch anschreien, der versucht, mich zu überfallen. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht total aufgeregt wäre und natürlich Angst hätte.

Die Alternative wäre Flucht, wie das aussieht ist klar - immer schön zu beobachten, wenn Hunde dann an der Leine weitergezogen werden, anstatt einfach in aller Ruhe mit ihnen auszuweichen :-(

Erstarren wird oft übersehen. Diese Tiere werden dann oft als "ruhig" missinterpretiert, sind aber in Wahrheit innerlich tot - vor allem dann, wenn Rütter mit seinen Rappeldosen arbeitet :-(

Bevor ich jetzt aber viel zu viel schreibe und, wie gesagt, natürlich muss mir niemand irgendetwas glauben: Elisabeth Beck "Wer denken will, muss fühlen". Für mich persönlich das beste Buch am Markt - total easy zu lesen, kein Gedöns, kein Geschwurbel, keine selbst zusammen gestrickte Ideologie: Wissenschaft für Laien leicht erklärt.

Für mich persönlich war das Buch wirklich eine Freude zu lesen und ich habe wirklich schon SEHR viel Geld für Bücher zum Thema Hund ausgegeben - einen Großteil dann aber auch wieder verkauft (und manche ins Altpapier geschmissen, da ich sie nicht mal durch Weiterverkauf unter die Leute bringen wollte).
« Letzte Änderung: 07. Juni 2021, 21:02:18 von Sai »

Offline Terryann

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Re: kleine Keifn
« Antwort #23 am: 07. Juni 2021, 21:07:32 »
oi joi joi ... so kluge Worte ...
obiges ist ein Artikel, den nicht Martin Rütter verfasst hat.  dein unschönes Schmähwort finde ich unpassend.



Lieben Gruß von Barbara, Bobby, Annie und Masha - in Gedanken bei uns: Terry

Offline Sai

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Re: kleine Keifn
« Antwort #24 am: 07. Juni 2021, 21:33:50 »
Liebe Barbara,

ich weiß nicht, was du meinst, aber ich bin sicher: Martin Rütter verkraftet das - wer Kabarett macht, hält "Schmähworte" aus. Und auch, wenn obiger Beitrag nicht von ihm, sondern vom Papst persönlich verfasst worden wäre: Er ist fachlich falsch.

Im Übrigen musst du mich nicht verarschen. Wenn dir meine Worte nichts sagen, ist das ok. Ob sie "klug" sind oder nicht, ist mir egal: Lucy konnte damit offenbar etwas anfangen, andere nicht. Jeder, wie er mag. Thats life. No problem.

Im Übrigen habe ich hier  in diesem Forum zu allen möglichen Themen schon SEHR viel Mist gelesen - ein wenig fachlicher Austausch kann daher vielleicht nicht schaden. Aber natürlich kann man auch ständig nur Dr. Google bemühen und einfach nur irgendwelche Links einfügen.

Somit verabschiede ich mich jetzt wieder in die wohlverdiente Versenkung. Wer nicht will, der hat schon. Bye bye und noch ein schönes (Hunde-)Leben.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2021, 16:35:20 von Sai »

Offline sue78

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Re: kleine Keifn
« Antwort #25 am: 07. Juni 2021, 22:00:05 »
Also ich finde beide Ansätze interessant,  bzw. finde ich es immer besser verschiedene Meinungen und unterschiedliche Erfahrungen zu lesen. Dazu sind Foren schließlich da.

Offline dandy

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Re: kleine Keifn
« Antwort #26 am: 08. Juni 2021, 07:04:54 »
Es ist traurig, dass solche Themen immer wieder dazu führen, dass manche beleidigt sind, manche Beleidigungen sehen, wo gar keine sind, und viele sich persönlich angegriffen fühlen. Fast tut es mir schon leid, mit diesem Thema angefangen zu haben.

Ich bin nicht so der Theoretiker, habs nicht so mit gescheiten Büchern (auch wenn ich kein Laie bin und durchaus geschriebenes Wort verstehe). Ich handel eher aus dem Bauch heraus, sehe mir mein Rudel an und finde immer meinen Weg. Und genau so werde ich das jetzt auch machen, ich sehe, wir sind am richtigen Weg und beende dieses Thema hier für mich. Danke für Eure Tips, werde sie für mich bewerten und verinnerlichen.
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Offline Sai

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Re: kleine Keifn
« Antwort #27 am: 08. Juni 2021, 07:14:36 »
Liebe Dandy,

genau so ist es. Um die Hunde gehts hier leider am aller wenigsten.

Deshalb habe ich auch schon vor Monaten aufgehört, hier im Forum mitzulesen, geschweige denn zu schreiben, ganz egal, worum es geht. Letztens habe ich dann wieder mal eine Ausnahme gemacht, leider sinnlos. Immer dieselbe alte Partie, die dieselben alten Sprüche klopft.

Jedenfalls alles Gute für Dich und Deine beiden Wuffs!
« Letzte Änderung: 08. Juni 2021, 07:17:10 von Sai »

Offline Lucy

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Re: kleine Keifn
« Antwort #28 am: 08. Juni 2021, 08:30:27 »
Liebe Lucy,

vielen Dank, es freut mich sehr, wenn mein Beitrag Dir etwas gebracht hat!

Vielleicht hilft es Dir, wenn du Dich nicht nach vorne beugst (Lola z.B. hat da auch Angst, obwohl ich ihr noch nie etwas getan habe) - da kann es helfen, einfach in die Knie zu gehen, für den Hund wirkt das dann weniger bedrohlich, als wenn man sich direkt von vorne über ihn beugt.

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liebe Grüße!

Ja, das mache ich auch so.....ich gehe immer in die Knie, oder versuche meinen Oberkörper nach hinten zu beugen.
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Offline Lucy

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Re: kleine Keifn
« Antwort #29 am: 08. Juni 2021, 08:44:28 »
Liebe Dandy,

genau so ist es. Um die Hunde gehts hier leider am aller wenigsten.

Deshalb habe ich auch schon vor Monaten aufgehört, hier im Forum mitzulesen, geschweige denn zu schreiben, ganz egal, worum es geht. Letztens habe ich dann wieder mal eine Ausnahme gemacht, leider sinnlos. Immer dieselbe alte Partie, die dieselben alten Sprüche klopft.

Jedenfalls alles Gute für Dich und Deine beiden Wuffs!
Mir hast du sehr geholfen....ich gehe da mit deiner Meinung komplett mit! Ich bin immer davon ausgegangen, dass Tina ihr „Gekeife“ aus Unsicherheit macht. Ich erkenne es an ihrem Verhalten...sie kommt dann auch zu mir gelaufen, für mich wirkt es wie Hilfe suchend. Leider verliert man dann oft die Geduld und schimpft und zieht den Hund weiter. Ich versuche aber immer ganz freundlich zu bleiben, mir fällt auf es wirkt!
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