Autor Thema: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung  (Gelesen 25284 mal)

Offline Andrea63

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #75 am: 16. September 2019, 21:11:55 »
Auf die Gefahr hin, daß ich wieder sehr böse Antworten bekomme, stelle ich mir mehrere Fragen:

Wie hat Okito im Tierheim geschlafen, wenn er doch nur bei Licht schläft??

Derzeit ist es so, dass er aus jedem eingezäunten Areal sofort flüchten will...
Wie hat das in der Tierpension funktioniert, wo du schreibst, das es ganz gut geklappt hat. Nach einer Woche läuft er dem Betreuer nach und nicht dir????? Das würde mir zu Denken geben.

Jetzt hat er es geschafft, ins Auto geht nimmer, mitgenommen wird er nicht mehr, und sogar den "Urlaub" darf er in einer Pension verbringen. Sehr traurig für Okito, manchmal glaube ich, im Tierheim wäre er besser aufgehoben gewesen.

Steinigt mich, schimpft mich, aber leid tut mir nur der Hund, niemand sonst.



Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier.

Offline Fennek

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #76 am: 16. September 2019, 21:22:31 »
Auf die Gefahr hin, daß ich wieder sehr böse Antworten bekomme, stelle ich mir mehrere Fragen:

Wie hat Okito im Tierheim geschlafen, wenn er doch nur bei Licht schläft??

Derzeit ist es so, dass er aus jedem eingezäunten Areal sofort flüchten will...
Wie hat das in der Tierpension funktioniert, wo du schreibst, das es ganz gut geklappt hat. Nach einer Woche läuft er dem Betreuer nach und nicht dir????? Das würde mir zu Denken geben.

Jetzt hat er es geschafft, ins Auto geht nimmer, mitgenommen wird er nicht mehr, und sogar den "Urlaub" darf er in einer Pension verbringen. Sehr traurig für Okito, manchmal glaube ich, im Tierheim wäre er besser aufgehoben gewesen.

Steinigt mich, schimpft mich, aber leid tut mir nur der Hund, niemand sonst.

Da kann ich nur sagen, Aussagen wie diese führen dazu, dass hier immer weniger geschrieben wird. Du kennst weder Hund noch Besitzerin, lebst auch nicht mit dem Hund zusammen. Ich kenne sie auch nicht, aber ich weiß, dass Jenny immer extrem bemüht war, egal ob beim vorigen Hund oder jetzt bei Okito. Immer wieder schade, dass man sich dafür dann solche, für mich ganz ehrlich völlig unqualifizierte Aussagen anhören muss. Für solche Aussagen ist mir selbst der kleinste Stein zu schwer.
LG
Irene

Offline Andrea63

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #77 am: 16. September 2019, 21:34:09 »
Du kennst sie auch nicht, aber ergreifst für sie Partei????
Kommt dir das nicht alles komisch vor.
Mir eigentlich egal, ob dir meine Aussagen passen oder nicht.
Sie kann ja selber Stellung beziehen, oder mußt du für sie schreiben, meine Fragen sind ja nicht so abwegig.
Spätestens wenn mein Hund nach einer Woche dem Betreuer nachläuft, läuten bei mir alle Alarmglocken.
Aber redet euch alles schön.
Mich wundert nicht, daß kaum mehr Hunde vermittelt werden.
So einer Person würde ich nie im Leben mehr einen Hund geben.
Spar dir eine Antwort, es interessiert mich nicht mehr.


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Offline Mitzi

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #78 am: 16. September 2019, 23:16:27 »
Ich kenn Hund und Besitzer. Zumindest ein bisschen. Auf dem OÖ sommerfest war okito immer ein toller, souveräner lieber Hund, man würde ihm nichts ankennen, ein Hund der sein Frauli liebt.
Es ist schon berechtigt sich Gedanken zu machen und zu Hinterfragen, finde die Aussagen aber extrem krass. Sowohl gegenüber Jenny als auch Irene. Vor allem für Jenny tut mir das sehr leid, sie ist ein toller mensch der alles bestmöglich für den Hund probiert. Mich würde interessieren wieviele Leute Okito zurück gebracht hätten 

Offline Fennek

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #79 am: 16. September 2019, 23:29:26 »
Auch wenn ich weiterhin einige nicht persönlich kenne habe ich doch manchmal mehr Einblick und bekomme mit, was sie alles tun. Und ich weiß, wie sehr Jenny immer bemüht ist bei absolut nicht einfachen Hunden. Aber um es kurz zu machen. Manchmal ist nicht nur jeder Stein zu schwer sondern auch jedes Wort zu viel und auch völlig sinnlos, da es ohnehin nichts bringt. Es ist daher am besten, manches einfach zu ignorieren, das mache ich hiermit auch.
LG
Irene

Offline Andrea63

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #80 am: 16. September 2019, 23:54:04 »
Blablablablabla....
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Offline jessy2014

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #81 am: 17. September 2019, 06:46:55 »
Absolut  unnötiger Angriff auf einen Menschen der alles versucht ein schönes Leben für einen schwierigen Hund zu schaffen.

Hast du dir die Mühe gemacht durchzulesen was bereits versucht wurde
Hast du Jenny schon mit Okito live erlebt - nur dann kannst du es wirklich beurteilen

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Offline Tamara-Louisa

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #82 am: 17. September 2019, 08:07:29 »
Liebe Jenny,

DANKE dafür, dass du dem Buben die Chance gegeben hast Nitra den Rücken zu kehren.

Ich kann mir nicht ansatzmäßig vorstellen, wie ein Leben mit einem Hund mit so einem großen Rucksack als Vorgeschichte ist. Ich denke schon, dass Jahre im Zwinger mit einem Hund etwas machen und bei einigen entwickelt sich auch ein Trauma. Vll auch schon aus der Zeit davor? Das wird wohl Kitos Geheimnis bleiben - (hast du schon mal überlegt mit ihm eine Tierkommunikation zu machen? Das klingt immer so hoch esotherisch, aber ich kenne einige, bei denen es dadurch doch “klick“ gemacht hat.) Und ein Trauma ist da, kommt vll auch erst dann zum Vorschein, wenn man endlich “sicher ist“. Das geht nicht einfach weg durch mit od. ohne Licht schlafen. Im Auto od. im Bett schlafen (das wäre echt zu schön, wenn man nur das richtige finden müsste und es ist WEG! - viele stellen sich das so einfach vor  :not:) - manchmal bessern sich die Symptome, manchmal auch über länger, aber es ist td immer da und klopft immer wieder an.

Ein Leben mit so einem Wesen ist sicher eine Herausforderung - Hut ab, dass du immer noch da bist, dran bleibst und nach besten Wissen und Gewissen mit Kito gemeinsam Tag für Tag meisterst.

Liebe Grüße,
Tamara

Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.
Oliver Jobes

Offline E.T.

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #83 am: 17. September 2019, 10:50:30 »
Blablablablabla....
So viel zu eurem Geschreibsel

Was ist los? Warum so aggressiv?, Jenny-, die ich auch nicht kenne, schreibt über ihre Bemühungen und Schwierigkeiten mit einem sehr herausfordernden Hund-, einem Hund, den wahrscheinlich 99% nicht behalten hätten. Dafür gebührt ihr höchste Anerkennung.



Anni
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Offline sue78

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #84 am: 17. September 2019, 12:06:56 »
Manche Hundemenschen mögen halt keine anderen Menschen  :P
Statt Hilfe anzubieten noch auf wen draufzuhauen ist schon ziemlich gemein.
Toll was hier viele leisten für die Hunde!

Offline julia1405

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #85 am: 17. September 2019, 12:20:28 »
Haltet euch bitte alle an unsere Forenregeln:
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Wir werden in Ewigkeit nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben (Mark Twain)

Offline Isabelle

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #86 am: 17. September 2019, 12:32:02 »
Ich bewundere Jenny für alles, was sie gemacht hat und was sie alles versucht; die allermeisten hätten sicher schon LÄNGST aufgegeben (ich selbst hätte sicher schon lange den Verstand verloren). Aber es ist natürlich leicht zu kritisieren, wenn man nicht selbst in der Situation ist. Jedenfalls wundert es einem echt nicht, dass nur mehr so wenig im Forum berichtet wird.

Offline ho.mueller

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #87 am: 17. September 2019, 14:14:55 »
Grundsätzlich geht es um den Hund, und ich weis aus 7 Jahren Erfahrung mit Pflegehunden gemeinsam mit Shali meiner Tochter, das jedes Tier anders reagiert und jedes Einzelne eine Vorgeschichte hat.
Bei unseren mehr als 300 Pflegehunden war so ziemlich jeder Charakter und jedes traurige Schicksal das man sich nur vorstellen kann dabei.
Am meisten erinnert mich das Verhalten von Okito an unseren Ike, der die gleichen Symphtome hatte und wie wir sein Wesen am Besten unterstützen konnten.
Schlafen und zwar ruhig Schlafen konnte er nur in einer Box. Marion hat eine große Box in ihr Schlafzimmer gestellt und Ike hat nach Anfänglichen Ängsten das Zimmer zu betreten diesen Rückzugsort dankend angenommen. All die Jahre in denen Ike bei Marion gelebt hat, hat er bestimmt wer ihm Berühren dürfte und wer besser Abstand nehmen sollt. Jeder Besucher wurder darauf Aufmerksam gemacht sich Ike nicht zu nähern wenn das Tier typische Signale gab. Auch Sylvester, Gewitter u.s.w. konnten ihm zum Ausrasten bringen, aber da half es nur ihm die Box zu öffnen und eine Lampe für ihn Anzulassen. Weder beschwichtiges Reden noch irgend ein Medikament würden den Hund wirklich ruhig stellen. Sobald er aber das Gefühl einer gewissen Enge um sich und das Bewustsein das seine Menschen in der Nähe sind konnten ihm wieder runterbringen.
Bis zu seinem Tod konnte man ihm weder eine Leine noch ein Brustgeschirr umlegen, auch wurde er nie mit vielen Menschen wirklich warm. Aber er war trotzdem ein Traumhund der eben sein eigenen Leben lebte und gewiss bis zu einem Grad mit diesem Glücklich war.
Es ist immer leicht jemanden zu bekritteln, zu behaupten es selbst besser zu machen, doch dem ist nicht so. Man muß lernen das Lebewesen so unterschiedlich sind, das es kein gültiges Rezept gib.
Wir werden sehr oft gefragt, warum wir Toby nicht einschläfern lassen, nachdem er ohne Beißangst jeden Mann an die Gurgel geht.
Klar viele würden sich nicht damit abfinden, doch wir lieben ihn, haben gelernt jede Vorkehrung zu treffen die es ihm erlaubt ein glücklicher zufriedener Hund zu sein, der seine Familie abgöttisch liebt und im Familienverband ein wichtiges Mitglied zu sein.
Jenny gib nicht auf, mache kleine Schritte, gib ihm das Gefühl willkommen zu sein und achte auf seine Körpersprache, er wird lernen mit dem Leben zufrieden zu sein und je mehr er sich anschliest umso näher kommst du zum Ziel, oftmals sind 2 Schritte Vorwärt und 3 Schritte zurück ebenso möglich, daher beobachte ihm ganz genau und biete ihm Rückzugsmöglichkeiten die aber in der Nähe seiner Menschen sind.
Alles liebe Helga

Offline Andrea63

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #88 am: 17. September 2019, 15:04:54 »
Ich hab nur ein paar Fragen gestellt, und keine Antworten bekommen. Jeder verteidigt sie, kaum einer kennt sie.
Offensichtlich wollt ihr einiges nicht wahr haben. Ich schreib für einige, die sich das öffentlich nicht mehr antun, mir aber privat schreiben und mir recht geben.
Aber eigentlich ist es mir egal welche Probleme diese Frau hat. Mir geht es nur um den Hund und sein Schicksal. Manchmal muß man eben loslassen, und sich eingestehen, daß man mit dem Tier nicht zurecht kommt. Ihr braucht mir nix mehr erklären, ich verabschiede mich aus diesem Threat, weil mich diese ewige Lobhudelei von einigen Besserwissern nicht mehr interessiert. Ich hoffe für Okito, daß er glücklich wird, aber in diesem Leben wohl nicht mehr.

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Offline Tamara-Louisa

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #89 am: 17. September 2019, 15:12:51 »
Helga  :-* so viel Liebe in deinen Worten!
Liebe Grüße,
Tamara

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Oliver Jobes