Autor Thema: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung  (Gelesen 8423 mal)

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Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #30 am: 02. Juli 2018, 16:56:28 »
Ich hab Sabines Beitrag gar nicht als negativ empfunden. Sie hat, so wie ich, einfach geschrieben, was ihr gerade durch den Kopf ging und ich finde das steht auch jedem zu. Es waren Denkanstöße dabei und ein paar Dinge, die ich ganz anders sehe. So ging es mir übrigens auch mit den Beiträgen zuvor. Ich finds gut dass man sich das herausnehmen kann, was einen interessiert oder für passend erscheint. Dass bei Erziehungsfragen die Wogen schnell mal hochgehen weiß ich von meinem Beruf mit Kindern. Dass ich mich angegriffen fühle, da braucht es mittlerweile schon sehr viel ;) Zu den Katzen, da hoffe ich nach wie vor dass das Türschutzgitter die Drei langsam näher bringt. Es gab schon kurze Beschnupperungsversuche am Gitter aber Kito ist trotzdem noch jedes Mal super nervös und unberechenbar, wenn er die beiden sieht. Auch wenn er sich bald an die Katzen gewöhnen sollte, es wird nichts daran ändern dass er sich vor so vielem fürchtet und dabei nicht zur Ruhe kommt. Darauf lege ich jetzt erstmal mein Hauptaugenmerk.

Christine: Nein das hab ich noch nicht probiert. Muss schaun ob ich sowas im Erste-Hilfe-Kasten hab, klingt jedenfalls sehr spannend!
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Offline Christine216

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #31 am: 02. Juli 2018, 17:48:23 »
Ok super vielleicht hilft ihm das, um Ruhe zu finden! Wird  einbischen dauern, aber vielleicht merkst du ja einen Unterschied wenn er es oben hat du kennst ihn ja am besten😊😊!
Wenn du es probiert hast, würd mich über ein Feedback freuen, viel Glück 🍀🍄
Lg

Offline MilkaCat

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #32 am: 02. Juli 2018, 18:29:16 »
Vll. Tellington Touch ?  Persönlich habe ich keine Erfahrung jedoch vom "hörensagen" nur gutes gehört, dass durch die sanften Berührungen die Tiere total entspannen.
Auf alle Fälle wünsche ich dir, dass ihr das für euch passende findet.
Liebe Grüße
Karin & Dominik mit Minnie & Yogi & Milka

Offline Isabelle

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #33 am: 02. Juli 2018, 23:12:19 »
Wir haben wohl einfach nicht dieselbe Auffassung eines Shitstorms.  :kacsint2: So eine Katzensituation kommt halt nicht zum ersten Mal vor (bin schon etwas länger im Forum) und dazu habe meine persönliche Meinung gesagt. Das ist alles. Was mich auch oft stört im Forum, sind einfach Unterstellungen und diese Panikmache. Da werden oft Dinge heraufbeschwören, die überhaupt nicht stattfinden/nie stattfanden. (Wie etwas, dass Kito in seiner Angst alleine gelassen wird, eingesperrt wird usw.?) Fand ich etwas unfair. Wenn euch das nicht stört und ihr gerne so miteinander umgeht und kommuniziert, ist es ja gut.

Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #34 am: 05. Juli 2018, 09:35:16 »
Seit Montag sind die Nächte wieder um ein Vielfaches ruhiger, ich würd fast schon sagen - normal - geworden! Entweder Zufall, aber seit dem Tag bekommt er zusätzlich zu den CBD-Tropfen vorm Schlafen gehn auch noch ein Stück Hanfpresskuchen-Leckerlie (speziell für Hunde). In die Badewanne geht er jetzt immer erst viel später, wenn wir schon im Bett sind. Hatte gestern die Idee, ihm einfach abends  schon seinen Polster reinzulegen, dann kann er beim Reinspringen wenigstens nix zerkratzen. Eine Box hätten wir auch schon gefunden über willhaben, nur wäre die in Tirol und wir müssen erst schaun wegen einer Transportmöglichkeit.

Bei den Spaziergängen ist er jetzt wieder motivierter und fröhlicher, was mich besonders freut! :) Gestern am Abend hab ich mich nach der Spazierrunde noch kurz mit den Nachbarn unterhalten, Kito war an der Leine und am Himmel sah ich paar dunkle Wolken und es ging auch ein bisschen Wind (für Kito normalerweise ein Auslöser für sofortiges Fluchtverhalten). Er hat zwar zweimal probiert an der Flexi den Heimweg anzutreten, kam aber auf Zuruf sofort wieder her und blieb relativ cool. Ich denk schon dass dieses Hanfzeugs etwas in ihm bewirkt und auch wenn es ziemlich teuer ist bin ich jetzt schon begeistert davon. Bin schon gespannt ob ich auch eine Veränderung seh wenn mal wieder ein richtiges Gewitter kommt.

Hier noch zwei Bilder von Kito im Versteck in der alten Wohnung meines Freundes. Anfangs lag er noch so da, nach einiger Zeit hat er sich dann sogar zwischen WC und Heizkörper eingeklemmt, den Kopf an die Fliesenwand gedrückt...
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Offline Sabine Noskowiak

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #35 am: 05. Juli 2018, 14:42:17 »
Hallo Jenny,

so so - Kito auf Drogen!!! Dann pass`mal auf, dass ihr nicht in die Polizeikontrolle kommt - traridedumm, der Kommissar geht um -    :alas:

Musste mich gerade erst mal schlaumachen, was CBD-Tropfen sind. Könnte auch was für mich sein, nicht für die Hunde sondern für meine ollen Knochen. Wofür dieses Forum nicht alles gut ist. Naja, auf jeden Fall schön zu lesen, dass die Situation wieder etwas entspannter ist.

Weiter "Alles Gute" und liebe Grüße,
Sabine.

Offline Andrea_Luka

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #36 am: 05. Juli 2018, 14:53:07 »
Du, ich hätt eine Metallbox in der Größe 110x70x75 die ich dir gerne unbefristet borge, dann kannst du ja auch mal schauen ob das was für euch ist. Derweil steht sie eh nur im Keller herum. Ich schick dir meine Nummer per PN!

Offline jessy2014

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #37 am: 05. Juli 2018, 15:04:39 »
Ja diese Tropfen sind schon was Gutes - und auch für Menschen geeignet

Jenny - wieviel % hast du für Kito?
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Offline Sita

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #38 am: 05. Juli 2018, 22:46:51 »
Du, ich hätt eine Metallbox in der Größe 110x70x75 die ich dir gerne unbefristet borge, dann kannst du ja auch mal schauen ob das was für euch ist. Derweil steht sie eh nur im Keller herum. Ich schick dir meine Nummer per PN!

eine überzählige gitterbox in dieser größe hab ich auch, die kannst gerne haben - bin ja nicht so weit weg und könnt sie dir auch zustellen (passt in mein auto  :)))
ich freu mich sehr, dass es euch jetzt besser geht und das liebe bärli wieder entspannter ist :115:
liebe grüße Melitta & Co.

Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #39 am: 08. Juli 2018, 15:44:48 »
Jenny - wieviel % hast du für Kito?

Ich hab die 10%-Lösung und davon bekommt er in der Früh und am Abend je 2 Tropfen.

Gerade hatten wir wieder eine komische Situation. Ich war mit Kito spazieren und erst wollte er nicht so richtig, war ziemlich träge und ging einige Schritte hinter mir. Als wir dann zum Wald gekommen sind hats wieder besser gepasst und er wurde aufgeweckter. Auch den Heimweg ging er in normalem Tempo und ich ließ ihn frei laufen, weil ich in der einen Hand frisch gepflückte Beeren und in der anderen Hand das Gacki-Sackerl hatte. Im Freilauf war er noch flotter unterwegs. Jedenfalls sind wir heimgekommen und er wurde in der Wohnung sofort panisch (kann mich nicht erinnern, dass es schonmal tagsüber passierte). Zuerst sprang er in die Badewanne und dann gleich wieder heraus. Dann ging er im Vorraum auf und ab und war insgesamt 6 oder 7 mal bei der Wasserschüssel, um zu trinken. Vielleicht Anzeichen von Demenz? Er trank jedesmal nur ein paar Schlucke, ging einmal den Vorraum entlang, drehte wieder um und trank wieder aus der Schüssel. Irgendwie gefiel mir das gar nicht :( Hab ihm dann vorzeitig ein Stück von den Hanfleckerlies gegeben und jetzt liegt er wieder "halbwegs" ruhig in der Badewanne...
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Offline Terryann

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #40 am: 08. Juli 2018, 20:40:31 »
... also spontan ist mir eingefallen "Wohnung auspendeln lassen" ...  ev. auch durch eine/n TierkommunikatorIn ....  :65:

ev. auch Checken der Gasleitungen .... (bei mir war ein paar Jahre lang die Gaszuleitung von draussen ins Haus undicht, im Aussenwandbereich (Holzriegelbauweise mit Steinwollefüllung); ich hatte mich schon gewundert, warum die frühjährlichen Ameiseninvasionen ausblieben ...)

Offline Martina68

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #41 am: 09. Juli 2018, 06:50:51 »
Gleich von Anfang an dachte ich auf Grund der Beschreibung, dass es sich bei Kitos Verhalten um eine eventuelle Demenz handeln könnte. Ich erlebte diese Erkrankung, die in Schüben auftritt, aber bisher nur bei unserer Katze und weiß nicht, wie alt Kito tatsächlich ist. Ich würde eine neurologische Untersuchung machen lassen. Was meiner Meinung auch sein kann ist, dass Kito vielleicht blind wird, was ebenso schleichend passieren kann. Sowas erlebte ich bei meinem Pferd, die im Alter dadurch bei geringsten Kleinigkeiten ausflippte. Alles Gute wünsche ich euch!
LG Martina & Jakob & Moritz und diverse zwei- und vierbeinige tierische Mitbewohner

Offline jessy2014

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #42 am: 09. Juli 2018, 07:24:14 »
Jenny - wieviel % hast du für Kito?

Ich hab die 10%-Lösung und davon bekommt er in der Früh und am Abend je 2 Tropfen.

Hmmm - bist gleich so hoch eingestiegen? Für Jessy verwende ich die 2,5% - da bekommt sie einmal 5 Tropfen. Und die sind ausreichend


Ich wünsche euch zwei eine rasche Lösung damit es wieder einfacher wird und ihr eure gemeinsame Zeit geniessen könnt
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Offline Birdy

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #43 am: 09. Juli 2018, 08:53:51 »
Hallihallo, ich kenne das von unserer Schäferomi nur zu gut! Als sie vor drei Jahren zu uns kam war es beim Gewitter eine Katastrophe. Klotüre auf, hinter die Rohre, alle Türen die es gab öffenete sie dann wieder Klo, wieder Badewanne,....Sie steigerte sich regelrecht in die Panik hinein. Als 1. wurde die Türschnalle vom Klo gegen einen Drehknopf ausgetauscht. Mit war das Risiko zu hoch das sie sich beim verkriechen verletzen könnte. Auch die anderen Türen wurden geändert damit sie sich nicht mehr aufmachen kann. Sie hat sehr schnell begriffen das IHR Rückzugplatz die Badewanne ist. Wir haben auch eine Transportkiste aufgestellt aber die wurde ignoriert. Wir sind auch im Laufe der Zeit auf mehrere Dinge aufmerksam geworden die bei ihr Angst bzw Unbehagen hervorruft. Am Abend wenn es draußen finster ist können wir nicht "Pfusch am Bau" anschauen. Die Musik zwischen den Beiträgen macht sie unruhig. Ähnlich reagiert sie auf bestimmte Buzzer von Show. Mein Mann hat ein paar Computerspiele wo die Geräusche ebenfalls Unruhe auslöst. Oft sind es einfach nur Geräusche, Gerüche,......also wirklich minimale (für uns) die Angst auslösen können. Leider oder auch zum Glück können sie uns nicht sagen was sie alles schreckliches erlebt hat. Dann fand ich diesen Artikel https://www.nationalgeographic.de/tiere/2018/04/warum-hunde-angst-vor-gewittern-haben-und-wie-wir-helfen-koennen Ab dem Moment sah ich es nicht mehr als Störung. Wir haben einfach einen hochsensiblen Wauz zuhause die instinktiv das tut was viele tun. Bei einem ist es halt mehr ausgeprägt als bei einem anderen. Unserem zweiten Wuff ist das alles egal. Ab dem Moment lebten wir halt damit das es so ist wie es ist. Wenn Gewitter angekündigt werden passiert bei uns folgendes: Badezimmerfenster zu, Jalousien runter, Duschvorhang vor (dann ist es schön dunkel), Duschschlauch wir abgenommen und am Badewannenrand kommt eine rutschfeste Matte damit die Maus sich nicht weh tut. Sobald die Maus riecht das ein Wetter in der Nähe ist-Schwubs ab in die Badewanne. Dort lassen wir sie auch in Ruh. Bei den anderen Angstauslösern.:Pfusch am Bau wird in der Wiederholung am Tag anschaut und die bösen Computerspiele werden nur mehr mit Kopfhörer gespielt. Wir leben einfach damit so wie es ist. Ich wünsche die vom Herzen das auch ihr einen Weg findet.  Vielleicht hilft euch auch zu verstehen das Angst nicht immer gleich eine Störung ist. https://www.facebook.com/notes/angst-macht-das-leben-aus/mein-hund-darf-keine-angst-haben/1720996948202305/ 


Viele liebe Grüße Ulli, Lenny und Salimaus

Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #44 am: 28. August 2018, 15:24:54 »
Bei uns hat sich in den letzten Wochen wieder einiges getan. Mittlerweile hat sich die Situation für UNS zum Teil verbessert. Kito leidet nach wie vor unter seinen Ängsten und der ständigen Unruhe. Von den CBD-Tropfen hätte ich mir mehr erwartet. Zumindest haben sie nicht dabei geholfen, Kitos Panikattacken zu minimieren. Ich finde, dass er davon nur tagsüber ein wenig ruhiger und träger wurde. Die Situation hat sich ab Mitte Juli nachts so weit verschlimmert, dass ich Kito ins Auto gesetzt habe und er die Nacht im Kofferraum meines Kombis verbracht hat. Er kam drinnen einfach nicht zur Ruhe und hat dann auch damit begonnen, auf unsere Kästen raufklettern zu wollen. Einen Garderobenschrank hat er dabei sogar umgeschmissen. Zum Glück ist ihm dabei nichts passiert, weil das Teil ziemlich viel Gewicht hat... Jetzt wurde der Kasten angeschraubt. Bis dahin hätte ich nichtmal geglaubt, dass er ihn auch nur ein Stück weit verschieben könnte, aber man wird ja gern mal eines besseren belehrt. Den Kofferraum hat er sofort akzeptiert (er springt ja liebend gern in jedes Auto) und in der Früh fand ich ihn dann meist tiefenentspannt auf der Seite liegend. Weil das für mich aber keine Dauerlösung war, haben wir ihm vor 2 Wochen eine passende Box besorgt. Dort kommt er jetzt immer rein, wenn er wieder ruhelos umherwandert. Er sucht sie zwar nicht von selbst auf, hat aber auch kein Problem damit, wenn ich die Türe zu mache. Im Gegenteil, ich hab sogar das Gefühl, er braucht diese Begrenzung meinerseits, um dann endlich zur Ruhe kommen zu können.

Ich habe Kito die letzten Wochen viel beobachtet und irgendwie ist es ja schon ein wenig seltsam. Wenn draußen ein Gewitter ist und es einen offensichtlichen Grund gibt, um sich zu fürchten, springt er meist in die Badewanne und liegt dort mehr oder weniger ruhig drinnen. An manchen Abenden, wo es nix gibt und er relativ entspannt irgendwo im Vorraum oder im Badezimmer liegt während wir z.B. fernsehen, fängt er erst an unruhig zu werden, wenn wir uns ins Schlafzimmer legen. Als würde er dagegen protestieren. Da geht er dann ständig auf und ab, springt auf die Garderobenbank und winselt. Das waren dann auch die Momente, wo ich ihn ins Auto gesetzt hab bzw. jetzt in die Box gebe. Ansonsten hat nichts geholfen, ihn in so einer Situation zu beruhigen (und ich hatte einige schlaflose Nächte, wo ich mich zu ihm rausgesetzt hab, ihn auf nen Platz schicken wollte etc.). Wir haben eigentlich stets nur Symptombehandlung betrieben, also z.B. eine Vitrine auf die Garderobenbank gestellt, damit er gar nicht mehr hochspringen konnte. Das hat gewirkt und er hat nach einer halben Stunde probieren aufgegeben und sich hingelegt. Aber trotzdem blieb dabei immer die Frage offen, warum er das macht und was er damit bewirken möchte. Ich würde mir ja schon wünschen, dass es nicht nur für uns passt, sondern auch er zufrieden ist mit der Situation. Keine Ahnung, ob wir das noch hinbekommen...
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