Autor Thema: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung  (Gelesen 10690 mal)

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Offline Ilse

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #45 am: 28. August 2018, 16:38:10 »
Hast du schon ein Kopf-CT machen lassen? Sieht er noch gut?
Irgend eine Ursache muss es für sein Verhalten geben.
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Offline dackelbein

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #46 am: 28. August 2018, 20:44:32 »
Nächtliches Wandern und Unruhe in dieser extremen Art kenne ich bei meinem Rudel nicht. Zwei Hunde schlafen sowieso permanent in meinem Bett ( mein Schlafzimmer ist absulut keine hundefreie Zone  :not speak: ).  Willi stalkt mich bei Gewitter bis ins Klo und springt nachts dann auch in mein Bett - wenn geht auf mich drauf.  :beee: Bei ihm reicht auch schon wenn die Schlafzimmertür knarrt, weil Bruno dranstoßt, um sich ganz entsetzlich zu fürchten und am besten noch die anderen mit seiner Hysterie anzustecken. Bruno wandert nachts, wenn er einen neuen Liegeplatz sucht und der von einem Kollegen besetzt ist. Da reicht es, wenn ich das Komando gebe die "Sitzordung" zu ändern damit der alte Herr seinen Willen bekommt. Und dann gibt es natürlich auch hin und wieder nächtliche Unruhe aus möglicherweise verdauungstechnischen Gründen. Da muß ich dann halt aufstehen, die Haustüre öffnen und warten bis die Geschäfte erledigt sind. Gerade jezt in der heißen Zeit wollte Bruno auch öfter nachts im Carport liegen, weil es ihm im Haus wohl zu heiß war. Dann hieß es halt wieder aufstehen und ihn überreden reinzukommen, wenn er anfing vorbeifahrende Autos zu verbellen. Aber bis jetzt erkenne ich Gott sei Dank immer welche Bedürfnisse und Ursachen hinter der Unruhe stehen und kann daher auch für Abhilfe sorgen - auch wenn es meinen Schlaf des öfteren unterbricht.
Irgend einen Grund wird es wohl auch bei Okito geben. Vielleicht hätte er Lust auf eine nächtliche Gassirunde?  :not speak:
Wünsche Dir, das Du das Rätsel lösen kannst.
LG
Brigitte
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Offline Sabine Noskowiak

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #47 am: 28. August 2018, 22:02:37 »
Hey Jenny,

habe gerade in deinem anderen Thread darüber nachgedacht, ob du vielleicht komische Schwingungen, seltsame Vibrationen oder eventuell sowas wie Magnetfelder im Haus haben könntest aufgrund des Verstärkers für die E-Gitarre, wenn der denn überhaupt in eurer Wohnung steht.

Sieht schon befremdlich aus so´n großer Hund bei seinem Versuch auf den Schrank zu klettern. Darf Kito denn auch ins Schlafzimmer, sonst könnte es ja auch Protest sein.

Lg, Sabine.

Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #48 am: 02. September 2018, 14:27:13 »
Hast du schon ein Kopf-CT machen lassen? Sieht er noch gut?
Irgend eine Ursache muss es für sein Verhalten geben.

Nein, was sollte dabei denn rauskommen? Sein Verhalten zeigt sich ja nicht willkürlich sondern nur zu gewissen Zeiten und in bestimmten Situationen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Kito gesund ist. Hören tut er noch sehr gut und seine Sehkraft ist auch noch gut ausgeprägt. Auf einem Auge bildet sich langsam ein grauer Star aber laut Tierärztin ist derzeit die Beeinträchtigung dadurch nur gering und mir wäre auch noch nichts besonderes aufgefallen.

Interessanterweise hats in den letzten 2 Wochen gar keine Probleme in der Nacht gegeben. Ich hatte auch Urlaub und war die meiste Zeit Zuhause. Vielleicht hat seine Unruhe auch damit zu tun, dass ich durch den längeren Weg in die Arbeit weniger Zuhause bin und er Verlustängste bekommen hat... Bin gespannt wie sich sein Verhalten ändert, wenn ich ab morgen wieder arbeiten geh.

@Brigitte: Hinaus muss er nicht, wenn er nachts umherwandert. War zuerst auch mein Gedanke, aber das hat sich schnell als falsch herausgestellt. Im Gegenteil, er geht mir nachts gar nicht vor die Türe, wenn ich ihn nicht die ersten paar Meter am Geschirr festhalte und "mitnehm". Deswegen hab ich die Abendrunde bereits auf spätestens 20:00 verlegt weils nachher einfach keinen Sinn mehr macht.

@Sabine: Es scheint zwar befremdlich, aber Kito ist schon öfters während dem Gitarrespielen von seinem Platz aufgestanden und hat sich direkt neben den Verstärker gelegt. Hohe laute Töne dürften ihm gar nix ausmachen, auch der Staubsauger bringt ihn nicht aus der Ruhe. Daran kanns also nicht liegen, ich hatte den Verstärker nämlich auch schon in der alten Wohnung. Ins Schlafzimmer darf er derzeit nicht, das ist auch eine längere Geschichte... Wir hatten es schonmal probiert aber es hat weder ihm noch uns gut getan. Ich möchts aber nochmal probieren, wenn die Baustellen im neuen Schlafzimmer erledigt sind.
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Offline hutze

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #49 am: 02. September 2018, 16:00:00 »
Was mich interessieren würde - merkst du irgendeinen Unterschied in seinem Verhalten, nachdem ihr gemeinsam auf Urlaub ward? Bei meinen Hunden hab ich immer den Eindruck, dass gemeinsame mehrtägige Wanderurlaube (mit gemeinsamen Übernachtungen) ihr Selbstvertrauen/Selbstsicherheit stärken. Ich hab jetzt noch keine konkrete Idee, aber falls du in dieser Hinsicht etwas Positives beobachtet haben solltest, könnte man da vielleicht einen Ansatz suchen.
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Offline Sabine Noskowiak

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #50 am: 03. September 2018, 11:08:39 »
Hallo Jenny,

danke für deine Antwort. Schön, dass du das als Stressfaktor ausschließen kannst. Viel Glück bei deiner weiteren Suche.

Lasst es euch gut gehen,

liebe Grüße, Sabine.


Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #51 am: 03. November 2018, 12:18:22 »
Was mich interessieren würde - merkst du irgendeinen Unterschied in seinem Verhalten, nachdem ihr gemeinsam auf Urlaub ward?

Hallo! Hab deine Frage wohl übersehen und antworte deshalb erst jetzt. Kito war bei unsrem 3-tägigen Urlaub im Sommer nicht dabei. Aber ich hatte ihn schon für 1-3 Tage mit, wenn ich z.B. zu meiner Mama ins Burgenland gefahren bin. Damals waren bei ihm die Panikattacken jedoch noch nicht so ausgeprägt, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Ich werde auf jeden Fall beim nächsten Mal darauf achten, wie er sich danach Zuhause verhält! Bis jetzt hab ich nur die Vermutung, dass er ruhiger ist, wenn mein Freund nicht daheim ist. Das kann aber auch Zufall sein, weil ich selten alleine Zuhause bin mit Kito und es in dieser Zeit auch nie ein Gewitter oder ähnliches gegeben hat...

Er ist seit 2 Monaten generell um einiges ruhiger geworden. Vielleicht wirklich, weil es keine Unwetter mehr gibt. Gestern gab es übrigens ein Highlight, von dem ich euch berichten möchte :) Seit Wochen überlegen wir, wie wir Kito die Box schmackhaft machen können, damit er nicht immer in die Badewanne springt und sich dort zum Schlafen hinlegt. Einerseits gibt es schon einige Kratzer und Dellen, die mit der Zeit immer mehr werden und uns wahrscheinlich beim Auszug ziemlich viel kosten werden, andererseits hab ich auch Angst, dass er mal hängen bleibt und sich richtig wehtut beim Rein- oder Raushüpfen. Nun gut, er schlief gestern Abend wie immer in der Badewanne während ich im Wohnzimmer fernschaute. In der Filmpause wollte ich aufs Klo gehen und wie ich Richtung Bad gehe, höre ich, dass das Wasser aufgedreht war. Kito war heraußen und die Badewanne zu einem Drittel mit Wasser gefüllt! Hat ers doch irgendwie geschafft, den Wasserhahn aufzudrehen! Nachdem seine Decken aufgrund des Vorfalles pitschenass waren und ich sie über die Wanne zum Trocknen gehängt hab, konnte ich Kito nicht mehr ins Bad lassen. Ich machte die Türe zu und dachte mir "Euje, jetzt wird er sicher gleich voll nervös weil er keinen Schlafplatz findet." Ich ging wieder ins Wohnzimmer, ließ das Licht brennen und die Türe offen, um ihn zu hören, und keine 2 min später hat er sich hingelegt. Puh, nochmal Glück gehabt! Ich hörte dann kurze Zeit später komische Geräusche, die ich nicht genau identifizieren konnte und schaute mal zu ihm raus. Hat er sich doch tatsächlich zum ersten Mal von alleine in seine Box gelegt  :alas: Ich konnte es gar nicht glauben! Die ganze Zeit zerbrechen wir uns darüber den Kopf, wie wir seinen Schlafplatz verlegen könnten ohne dass sich bei Kito Panik breit macht, dabei musste ich einfach nur die Badezimmertüre schließen  :icon_mrgreen: Bin ja gespannt, ob das so bleibt!
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Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #52 am: 10. Februar 2019, 12:12:41 »
Wird Zeit dass ich mal wieder von unsren nächtlichen Problemen mit Kito berichte...

Natürlich ist es nicht so geblieben, dass er sich von selbst in die Box zum Schlafen gelegt hat ;) Nachdem ich ihn anfangs immer nur bei "Panik" bzw. Unruhe in die Box gegeben hab, bin ich ziemlich schnell dazu übergegangen, das ganze als Ritual einzuführen und so kam er jedes Mal, bevor wir ins Schlafzimmer gegangen sind, in seine Box. Kito ist ein Hund dem Routine ganz wichtig ist und bereits kleinste Dinge aus der Fassung bringen können. Erst ging alles ganz gut. Dann bekam er aber auch in der Box seine "Anfälle" und hat uns innerhalb kürzester Zeit eine Alustange durchgebissen. Konsequenz war, dass mein Freund die ganze Box innen mit stabilem engmaschigem Gitter zusätzlich verstärkt hat. Das ging wieder für einige Tage gut, bis Kito dann begonnen hat, aus Frust in der Box zu bellen. Kurz zur Erklärung: Kito ist gut an die Box gewöhnt und liegt tagsüber auch sehr gerne drinnen (Beweisfoto siehe unten). Nur nachts stört es ihn wenn er drin bleiben soll, auch wenn das Licht aufgedreht ist. Jedenfalls konnte ich ihn nachts nicht bellen lassen und da er sich nicht korrigieren ließ, musste ich ihn wieder rauslassen. Was folgte waren mehrere schlaflose Nächte, weil Kito einfach nicht zur Ruhe kam. Weder im Schlafzimmer noch draußen im Vorraum, wo er sich tagsüber meist aufhielt. Er ging die ganze Zeit hechelnd und winselnd auf und ab und hatte immer wieder seine "Aussetzer", wo er plötzlich losrannte und überall hochspringen wollte, als würde ihn etwas verfolgen. Hatte ihn sogar mal während dem Schlafen an der Leine, aber selbst das hat nicht funktioniert.

Was wir alles ausprobiert haben. Check beim Tierarzt, ausführliches Gespräch mit der Tierärztin, Wirbelsäule einrichten lassen, Schmerzmittelgabe, ausreichend Lüften und Temperaturabsenkung (könnte ihm ja zu heiß sein), längere Spaziergänge am Abend, Licht und Radio anlassen, ignorieren, schimpfen, immer wieder ins Platz schicken, ins Schlafzimmer schleichen während er mit Leckerli abgelenkt ist, Salz vor Türe und Fenster um die "Geister" zu vertreiben, Anti-Stress Tabletten mit Baldrian und Johanniskraut, Baldriantee, als letzten Auswegs musste ich ihn für mehrere Tage im Kofferraum schlafen lassen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten hab :/ ihn hat das aber nicht gestört - im Gegenteil - er ist jedes Mal freudig hineingesprungen und konnte dort wenigstens zur Ruhe kommen... ausreichend Fell hat er auch. Hab dann auch eine Hundetrainerin kontaktiert (von dashundehaus.at, falls sie jemand kennt) und ihr alles genau erzählt bzw. ihr auch Videos von seiner nächtlichen Unruhe geschickt und auch sie weiß da erstmal keine Antwort drauf. Sie wird aber übernächste Woche mal vorbeikommen, um Kito kennenzulernen.

Es gibt da ja diese kognitive Dysfunktionsstörung, die bei manchen Hunden im Alter auftritt, aber meine Tierärztin meinte, dass man das im Alltag auch merken müsste und nicht nur nachts wenn wir schlafen gehn. Blutwerte und Herztöne sind ganz normal aber ich könnte auch noch ein Langzeit-EKG machen und schauen, ob da vielleicht was rauskommt.

Zurzeit siehts so aus, dass sich Kito einen neuen Schlafplatz gefunden hat, wo er anscheinend endlich wieder halbwegs zur Ruhe kommt. Scheint oft so, als würde er Probleme mit dem Boden haben und flüchtet sich deswegen nach oben. Außerdem hilft ihm Baldriantee ziemlich gut und die Anti-Stress Tabletten haben jetzt auch endlich angeschlagen, er bekommt halt um einiges mehr als empfohlen wird aber er ist ja auch ein kräftiger Hund. Zusätzlich bin ich in letzter Zeit jeden Tag einen anderen Spazierweg gegangen, also meistens irgendwo hingefahren, da ihn das ziemlich auslastet wenn er eine neue Umgebung kennen lernt. Heute kommt er auch wieder mit nach Wien und ich bin mir sicher, dass wir wieder eine ruhige Nacht haben werden.

Kurze Zeit hab ich schon auch wieder mal drüber nachgedacht, ob Kito nicht in einem anderen Zuhause besser aufgehoben wäre. Er möchte während der Nacht am liebsten draußen sein und das kann ich ihm ohne Garten leider nicht bieten. Wie viele Stunden hab ich schon damit verbracht, in tiefster Nacht mit ihm spazieren zu gehn, damit er wieder ein bisschen runterkommt (und wir wohnen hier ohne Straßenbeleuchtung, rundherum nur Wald und Felder). Bin ja gespannt wie es weitergeht mit ihm, die letzten Tage waren zumindest schon um einiges friedlicher als die 3 Wochen davor!
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Offline Mitzi

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #53 am: 10. Februar 2019, 18:24:18 »
Hallo jenny. Wow das klingt ja echt schwer und anstrengend.

Kurze frage: habt ihr es schon probiert ihn in eurem bett schlafen zu lassen? Das ist auch erhöht und da könnte er dann auch zusätzlich zb unter der decke auch schlafen.

Offline claudianet

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #54 am: 10. Februar 2019, 22:47:06 »
vl habe ich es überlesen, dann verzeih bitte ... mir fiele noch der Body ein, der bei etlichen Hunden zur Beruhigung hilft
Immer wieder aufs Neue zeigt sich:
Ich lerne von unseren Tieren viel mehr, als sie von mir :-)

Offline Merle

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #55 am: 11. Februar 2019, 11:32:50 »
Hallo Jenny,

Du machst das super! Was du alles für Kito gemacht hast und probierst deinem Kito und euch zu helfen finde ich toll! Ich habe sicher nicht so viel Hundewissen wie andere darum kann ich dir auch keinen Rat geben.
Mein Zwerg hat panische Angst vor lauten Geräuschen (Feuerwerk, Schüsse,...) und da kann er sich so wie dein Kito nur im Auto richtig entspannen. Mir fällt nur das Tellington Touch ein, ich weiß nicht ob du das schon probiert hast oder ob das etwas bringen würde.
Um Toby auszulasten greife ich zur Kopfarbeit, das macht ihn sehr schnell müde und er macht das auch sehr gerne. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich denke, er sei nicht ausreichend ausgelastet!
Bitte denke nicht, dass ein anderer Platz für ihn besser wäre. Mag sein, dass er die Nacht gerne draußen verbringen würde, aber so wie du ihn beschreibst (braucht eine fixe Routine, kleine Änderungen bringen ihn aus der Fassung), wäre ein Platzwechsel wohl noch ein zusätzlicher Stressfaktor.

Ich wünsche euch ruhige Nächte und drücke euch die Daumen, dass du etwas findest, was euch allen hilft.
Lg

Offline Ilse

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #56 am: 11. Februar 2019, 11:54:02 »
Bei Weltbild gibt es ein Entspannungsgerät für Hunde und Katzen!
Keine Ahnung, ob so etwas helfen würde!

Relaxopet Entspannungsgerät Hund & Katze 5V  49,99
Bekannt aus der VOX-Gründershow "Die Höhle der Löwen"


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Offline Terryann

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #57 am: 11. Februar 2019, 13:42:05 »

 ;( hi, ich wünschte euch so sehr, dass Kito sich entspannen kann!!

es stehen ja schon sooo viele gutgemeinte Tipps in diesem Thread,
ich glaube, ich würde letztendlich sowas wie Tierkommunkation und/oder Bioresonanz versuchen, um herauszufinden, was ihn wirklich belastet,

https://www.tieranzeigen.at/tierkommunikation/oberoesterreich/

https://www.bioresonanzinstitut-wien.at/hunde/bioresonanz-fuer-hunde.html
https://www.bioresonanz.at/holosan-bioresonanz/was-leistet-die-holosanr-bioresonanz/

Offline Chiquita28

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #58 am: 15. Februar 2019, 15:11:38 »
@Michi: Im Bett schlafen lassen geht leider nicht. Einerseits ist mein Freund dagegen und selbst wenn ich alleine wär, ich hab ne starke Hausstaubmilbenallergie und hab jetzt teilweise schon sehr zu kämpfen nachts. Das würde sich mit nem Hund im Bett nur verschlimmern. Ich hätte kein Problem damit, wenn er sich neben das Bett legt aber das will er ja nicht.

@alle anderen: Ich kanns selbst kaum glauben aber wir konnten jetzt tatsächlich eine ganze Woche durchschlafen  :77: Es gibt kein nächtliches Herumwandern mehr, keine Unruhe, kein Aufspringen, kein Bellen. So schnell wie die Probleme aufgetreten sind scheinen sie auch wieder verschwunden. Aber ich möcht jetzt noch nix verschreien, erstmal ein wenig abwarten. Was sich bei uns geändet hat? Ich bin die letzte Woche mit Kito jeden Tag eine neue Spazierrunde gegangen. Meistens hab ich ihn dazu ins Auto gepackt und wir sind wo hingefahren, teilweise waren wir den halben Tag unterwegs und sind erst spät abends wieder zurückgekommen. Glaub dass ich ihn Zuhause auf den üblichen Wegen nicht mehr richtig auslasten kann, es interessiert ihn die Einöde hier einfach nicht. Muss mich da echt auch selbst an der Nase nehmen, die letzten 2-3 Monate (seit es kalt geworden ist) hat mich das Spazieren gehen oft selbst nicht so wirklich gefreut weshalb ich nur jeden 2. bis 3. Tag eine große Runde gegangen bin. Dachte ein älterer Hund würde das schon verkraften nicht jeden Tag mehrere Kilometer laufen zu können. Da hab ich mich bei Kito scheinbar echt getäuscht. Er hat noch immer total viel Power und will bewegt werden! Nur halt nicht auf der Strecke bei uns Zuhause die er schon in- und auswendig kennt (was ich auch verstehe, mich nervts auch schon jeden Tag das gleiche zu sehen). Jedenfalls werd ich das jetzt mal so beibehalten, wenns dann draußen wärmer wird schauts wahrscheinlich eh wieder anders aus und er wird schneller schlapp. War zumindest die letzten zwei Sommer so.

Ja und nachdem die Anti-Stress Tabletten nach einer Woche noch keine Wirkung gezeigt haben, hab ich die Dosis langsam erhöht. Baldriantee hat schließlich auch funktioniert, warum dann nicht auch die Tabletten mit Baldrian? Er bekommt jetzt ungefähr die doppelte Dosis die empfohlen wird und seitdem schläft er - ich kanns noch immer nicht ganz glauben - freiwillig! in seiner Box. Und zwar die ganze Nacht! Er geht mit uns schlafen und steht mit uns auf, besser könnts also grad nicht laufen :) Ich denk dass es die Kombination an Auslastung und Baldrian ist, die Kito und uns wieder ruhig schlafen lassen. In 2 Tagen gehen mir die Tabletten aus und dann werd ich sehen, wie es ihm damit geht wenn er sie mal nicht bekommt.

Über Tipps zur Auslastung in der Wohnung wäre ich übrigens sehr dankbar! Ich hab bis jetzt nur Leckerlis versteckt aber da dreht er mir so richtig auf, das is also nicht wirklich geeignet für abends vor dem Schlafen gehn. Nächste Woche wenn die Hundetrainerin kommt zeigt sie mir, wie Zielobjetksuche mit dem Hund funktioniert. Bin schon gespannt was Kito davon hält  :icon_mrgreen:
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Offline leilani

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Re: Langsam am Verzweifeln... Hund mit Angststörung
« Antwort #59 am: 15. Februar 2019, 18:04:03 »
schlechtes wetter gibt es für einen schäferhund nicht. hin und wieder 2 stunden einkaufszentrum.ggggg wenn kito mal 11jahre ist, kannst du das laufpensum a bisserl runter schrauben.

liebe grüße  leilani