Autor Thema: Nassfutter Test im neuen Konsument  (Gelesen 7073 mal)

Offline Lucy

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Nassfutter Test im neuen Konsument
« am: 03. Juli 2019, 17:28:39 »
Lt. neuem Konsument gibt es nur ein Futter mit Testergebnis „sehr gut“.
Romeo von Hofer. Kostet 0,55 € die 300 g Schale.

Füttert ihr euren Hunden dieses Futter? Mein Mann und ich sind ja immer der Meinung gewesen, dass so ein „billiges“ Futter nicht gut sein kann.....und bestellen das teure Futter im Internet (VetConcept).
Aber der Testbericht über dieses Futter ist wirklich überzeugend. Es ist alles drin was Hund braucht und noch dazu in guter Qualität. Wir werden das jetzt echt einmal probieren.
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Offline Birdy

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #1 am: 03. Juli 2019, 18:04:11 »
Was genau drinnen ist wäre interessant. Wie hoch der Fleischanteil bzw. der Getreideanteil und die anderen Zutaten.

Offline Tamara-Louisa

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #2 am: 03. Juli 2019, 20:36:13 »
Magst du uns mal ne Zusammensetzung einstellen?

Ich denke das Preis-Leistungsverhältnis ist vll “sehr gut“, aber dass bei dem Preis kein Fleisch - was doch ein großer Bestandteil dessen ist, was ein Hund fressen sollt - drinnen sein kann, ist mal klar.

Also da gibt es sicher vieeeel vieeeeel besseres.
Liebe Grüße,
Tamara

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Oliver Jobes

Offline Terryann

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #3 am: 03. Juli 2019, 20:56:27 »
ich glaub, zum Hofer kommt jede/r mal zwischendurch - einfach anschauen :)

ich füttere viel Select Gold, Bosch, aber von diesen Schälchen hab ich auch immer einen größeren Vorrat da (Huhn/Fisch, Hund/Reis Sen. und Pute/Nudeln/Gemüse)

(Adita bekommt Select Gold jun. zur Zeit)
« Letzte Änderung: 03. Juli 2019, 20:58:06 von Terryann »

Offline Lucy

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #4 am: 03. Juli 2019, 22:32:56 »
hier noch einmal der Bericht. Die Marken, die doch für mich als „hochwertiger“ galten, schneiden sehr schlecht ab.
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Offline Artischocke

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #5 am: 03. Juli 2019, 23:03:52 »
Es kommt halt darauf an, was genau getestet wurde.  Ich kann die Bewertungen teilweise nicht ganz nachvollziehen und folge da lieber meinem eigenen Bauchgefühl betreffend guter Ernährung...
Liebe Grüsse Tanja,  ATN Wuffis Pukie, Bobby, Jackie, Spotty und Minime

Offline E.T.

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #6 am: 03. Juli 2019, 23:18:28 »
Jedes Dosenfutter muss industriell hergestellt werden, verpackt, ausgeliefert und in den Geschäften verkauft werden. Dass da bei der Fleischqualität gespart werden muss ist doch klar. Ich füttere Rohfleisch mit Haferflocken und Weizenkleie, jeden 2.Tag gibt es einen Hühnerhaxen, Trockenfutter zwischendurch. Ist sehr einfach, und sicherlich auch gesünder.
Anni
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Offline Branca

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #7 am: 04. Juli 2019, 00:10:41 »
Was wurde da überhaupt bewertet?Meines Erachtens wohl nur das preis leistungsverhältnis ?? pauschal ist zu sagen :Alle Billigfuttermarken ,eigentlich alles was man im Supermarkt bekommt (ausser dogs love beim Spar )ist  MIST . Ich als Hundeernährungsberater kann davon nur abraten - Ein Nassfutter muss ordentlich deklariert sein einen Fleischanteil von minimum 60% haben und möglichst getreidefrei sein ,frei von konservierungs und Zusatzstoffen .

Ein einfacher Test ,wie kohlehydrathaltig ein Nassfutter ist :man tropfe etwas Jod auf das Futter- verfärbt es sich dunkelbraun -schwarz ist es pures Getreide auch wenns wie Fleischbrocken aussieht udn für den Hundekörper schlecht .

Und das das Dosenfutter von Romeo alles abdeckt ,bedeutet nur das es voll ist mit Zusatzstoffen und den Hund dennoch nicht artgerecht mit genug Fleisch versorgt .Die Bioverfügbarkeit des Futters ist schlecht was man schon an der Menge ablesen kann die die tagesration eines Hundes sein soll -je mehr er braucht desto schlechter /unverfügbarer das Futter .Mein fast 20 Kilo Hund braucht 400 g täglich von seinem nassfutter und macht eine miniwurst -vielleicht zwei am tag .Das ist gute Bioverfügbarkeit und Verwertbarkeit des Futters .
« Letzte Änderung: 04. Juli 2019, 00:19:10 von Branca »
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Offline Martina68

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #8 am: 04. Juli 2019, 08:30:27 »
Ich finde, es kommt immer auch auf das jeweilige Tier an, auf seinen Gesundheitszustand und was es verträgt. ZB Dogs Love verträgt meine Hündin  überhaupt nicht. Da kann ich den ganzen Tag wischen. Beim Hundefutter vom Hofer hatte ich anschließend die selben Bescherungen zuhause und es roch extrem wegen Wuffis Blähungen.
Beim Katzenfutter war es ebenso. Testsieger laut Konsument gefüttert: ergab Durchfall, etc. en masse.
 
LG Martina & Jakob & Moritz und diverse zwei- und vierbeinige tierische Mitbewohner

Offline Lucy

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #9 am: 04. Juli 2019, 09:47:06 »
Was wurde da überhaupt bewertet?Meines Erachtens wohl nur das preis leistungsverhältnis ?? pauschal ist zu sagen :Alle Billigfuttermarken ,eigentlich alles was man im Supermarkt bekommt (ausser dogs love beim Spar )ist  MIST . Ich als Hundeernährungsberater kann davon nur abraten - Ein Nassfutter muss ordentlich deklariert sein einen Fleischanteil von minimum 60% haben und möglichst getreidefrei sein ,frei von konservierungs und Zusatzstoffen .

Ein einfacher Test ,wie kohlehydrathaltig ein Nassfutter ist :man tropfe etwas Jod auf das Futter- verfärbt es sich dunkelbraun -schwarz ist es pures Getreide auch wenns wie Fleischbrocken aussieht udn für den Hundekörper schlecht .

Und das das Dosenfutter von Romeo alles abdeckt ,bedeutet nur das es voll ist mit Zusatzstoffen und den Hund dennoch nicht artgerecht mit genug Fleisch versorgt .Die Bioverfügbarkeit des Futters ist schlecht was man schon an der Menge ablesen kann die die tagesration eines Hundes sein soll -je mehr er braucht desto schlechter /unverfügbarer das Futter .Mein fast 20 Kilo Hund braucht 400 g täglich von seinem nassfutter und macht eine miniwurst -vielleicht zwei am tag .Das ist gute Bioverfügbarkeit und Verwertbarkeit des Futters .
Danke für deine Ausführungen. Wie gesagt auch wir geben Tina nur hochwertiges Futter. Außerdem bekommt Tina auch rohes Fleisch von Dr. Jutta Ziegler. Da vertraue ich voll, dass dieses Rohfutter in Ordnung ist, und Tina schmeckt es.
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Offline Andrea_Luka

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #10 am: 04. Juli 2019, 12:34:42 »
Ja wenn der fehlende Zusatz von für den Hund fast nicht verwertbaren Unmengen an Zusatzstoffen (Vitamine etc.) und stattdessen hochwertige, von Natur aus enthaltene Vitamine, Mineralstoffe etc. als Minuspunkt gilt, dann ist die Bewertung verständlich ;) Man muss sich wirklich die Bewertungskriterien und die Gewichtung anschauen. Bei Kindersitzen wird z.B. oft die Sicherheit nur mit etwa 30% gewichtet :35: Dabei ist das doch das wichtigste...

Offline Branca

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #11 am: 04. Juli 2019, 12:51:41 »
JA aber Verträglichkeit ist kein objektivesQualitätsmerkmal -Ich füttere Dogs Love auch nicht regelmässig ,nur als Notlösung ,wobei einer von dreien bei mir es auch nicht gut verträgt .Allerdings ist es von der Zusammensetzung her den üblichen Nassfuttern wie Pal, Chappi ,Romeo etc allein schon durch den Fleischanteil und die Bioverfügbarkeit deutlich überlegen .Etwas schockiert bei dem Test hat mich allerdings das Vorhandensein von Schadstoffen  wie Blei und Kadmium im Futter .Was meine drei alle sehr gut vertragen und auch gern fressen sind die "würste" von Fleischeslust ,allerdings gibt es die bei uns nur feiertags .Ansonsten füttere ich ARAS damit fahre ich seit über 10 jahren bestens .

 Mit dem barfen habe ich wieder aufgehört ,eine Weile habe ich teilgebarft ,aber in der Ausbildung habe ich gelernt ,das es schlecht ist Fütterungsmethoden zu mischen ,da sich der Magen aufs barfen einstellt ,mehr Magensäure produziert und dann andre Futtermittel schlechter verdaut /verwertet werden.

Mein Rat also :Bleibt bei einer Fütterungsmethode ,und mischt es nicht .Hätte ich die Tiefkühlkapazität für drei Hunde würde ich komplett barfen ,so ist ein gutes Nassfutter ,das meine Hunde mögen und vertragen für mich die beste Alternative .

Trockenfutter fand ich noch nie optimal ,und nach meiner Ausbildung noch weniger ,da ich nun weiss das es mindestens 40 %Kohlenhydrate(meist Getreide) enthalten muss um überhaupt "trocken"sein zu können und diese Menge  eigentlich schon zuviel ist für eine artgerechte Ernährung ,die beim BARFEN oft völlig darauf verzichtet .

Ein Hund BRAUCHT überhaupt keine Kohlenhydrate ,ausser er ist sehr mager und muss "raufgefüttert " werden .Seine Energie bezieht er aus dem Fett im Fleisch ,weswegen bei erhöhtem Energiebedarf auch der Fettanteil im Futter ,nicht der Kohlehydratanteil erhöht werden muss .
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Offline Lucy

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #12 am: 04. Juli 2019, 14:24:20 »
Danke Branca für deine tollen Erklärungen.
Das mit dem Mischen habe ich auch schon oft gelesen. Daher gibt’s für Tina keine Trofu.
Was mich nur manchmal stutzig macht, ist, dass die Hunde, die ich kenne, die z.B. Romeo etc., also „billiges“ Futter bekommen fast nie einen Tierarzt brauchen, nie Durchfall haben und alle sehr alt werden/wurden. Keinerlei Unverträglichkeiten etc.
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Offline Justy

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #13 am: 04. Juli 2019, 16:01:58 »
Möchte Euch auch gerne meine Erfahrungen mit Nassfutter mitteilen.

Tobis Vorgänger bekamen wir mit starken Durchfallproblemen. Der Tierarzt konnte nichts Ernstes feststellen.
Arcon vertrug am Besten "Chappi" aus der Dose. Wir wechselten auch manchmal (teurere Probdukte) kamen aber immer wieder auf "Chappi" zurück.
Kein Futter vertrug er so gut und schmeckte ihm so gut wie Chappi.
Arcon bekamen wir mit ca. einem Jahr vom Tierheim und er wurde so ca. 16 Jahre alt. Ist ja für einen Hund mit 21 kg ein schönes Alter.
Er war nie wirklich krank und bis zum Schluss ein aktiver Hund.

Worauf ich eigentlich hinaus möchte.
Eine Tierärztin schrieb einmal ein Buch, darin erwähnte sie dass Chappi das minderwertigste Futter überhaupt ist.
Und außerdem merke man am starken Hundegeruch wenn ein Hund mit Chappi gefüttert wird.
Arcon hat nie nach Hund gerochen, ganz im Gegenteil.

Ich wollte jetzt  nicht in Frage stellen ob teureres Futter besser und hochwertiger ist und auch keine Werbung für diese Marke machen.
Aber ich habe gute Erfahrungen mit einem "Billigprodukt" gemacht und hatte einen Hund, so wie Lucy beschrieben hat,
der ein hohes Alter erreicht hat.

LG Justy


 

Karo

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Re: Nassfutter Test im neuen Konsument
« Antwort #14 am: 04. Juli 2019, 17:22:46 »
Hundefütterung ist ein Kind ihrer Zeit. Das Wissen ist ein Prozess, genährt von mal mehr, mal weniger brauchbaren Studien. Tierhalter bilden einen unfassbaren Markt - nie hat es mehr Futter und Trainer und Gimmicks gegeben, die den Bedarf stillen, den sie selbst ausgelöst haben.

Ich hatte bislang weder Durchfall noch Allergie-Hunde, keine Zivilisationskrankheiten, auch die großen Rassen sind 16 geworden. Ich baue auf schlanke Hunde, die möglichst stressarm leben, ihren Auslauf in Wald und Feld bekommen und nicht unaufgewärmt lospreschen. Vielleicht hatten sie auch einfach gute Gene.

Problematisch bei der Bewertung von Erkrankungen ist die Multifaktorialität.

Lucy, wenn du dich in Internet und Literatur informierst, bleib quellenkritisch und lass deinem Hausverstand Raum. :-)
« Letzte Änderung: 04. Juli 2019, 17:30:16 von Karo »